"Sollte dieser Planet eines Tages unbewohnbar werden, könnte es sein, dass das Leben auf einem anderen Planeten weitergeht. Werden wir uns aufmachen,um den Mars zu erobern?"
Im zweiten Teil dieser Graphic Novel folgen wir weiterhin dem Protagonisten aus Teil 1. Er kämpft ums Überleben und sucht in den Kriegswirren nach seiner Familie. Seine Reise macht deutlich, wie arrogant der Mensch ist zu denken, er sei immer die überlegene Spezies. Und wie schnell diese Annahme ausgelöscht werden kann. H.G. Wells zeigt in seiner Geschichte, was mit einer Gesellschaft passiert, die an den Abgrund gedrängt wird. Was sind Menschen bereit zu tun um zu überleben. Egoismus, Gewalt, blanker Überlebensinstimkt, aber auch Nächstenliebe, Zivil Courage und Aufopferung stehen im krassen Gegensatz. Der Autor kritisiert mit seiner Geschichte nicht nur die kolonialen Praktiken seiner Zeit, sondern auch die schon damals kritisch zu sehende Abhängigkeit von Technologien. Wie würde es uns ergehen, wenn wir technisch gesehen zurück in die Steinzeit geworfen werden, ohne Strom, Heizung, Infrastruktur und kabellose Kommunikation? Ich mag es mir nicht vorstellen wollen. Und wer weiß schon, ob wir wirklich die einzige intelligente Spezies in diesem Universum sind.


