Ich mag die Graphic Novel Reihe von H.G. Wells.
Auch der der zweite Band dieser Reihe besticht durch die Illustrationen von Vincente Cifuentes und Dobbs. Ich habe leider keines der Bücher von H.G. Wells gelesen und kenne die Plots nur aus Film und Fernsehen. Ich kann also nicht beurteilen, wie authentisch die Geschichte umgesetzt wurde. Was ich aber sagen kann ist, dass die Storyline fesselnd ist. Wenn ich bedenke, dass die Geschichte 1897 zum ersten Mal als Fortsetzungsroman erschienen ist, haben die 128 Jahre der Innovation, der Spannung und der politischen Satire dieser Geschichte keinen Abbruch getan. Zeuge dafür sind die vielen verschiedenen Umsetzungen dieses Buches sei es als Hörspiel, Film oder Comic. Die Handlung ist echt brutal und wir folgen einem Mann, wie er die Invasion erlebt, überlebt und nun versucht sich und seine Liebsten zu retten. Man erfährt nicht den Namen des Mannes, was ich für einen guten Kniff halte, da man sich so eher mit ihm identifizieren kann. Er gerät ungewollt zwischen die Fronten und will einfach nur lebendig dem Chaos entkommen. Erschreckend ist die scheinbare Übermacht der Invasoren vom Mars gegenüber der zivilen Bevölkerung und der britischen Artillerie. Die Bilder sprechen für sich. Kein Wunder, dass H.G. Wells Geschichten als Vorlage für so viele andere Science Fiktion Bücher, Filme, usw. gedient haben. Der Autor war echt ein Visionär seiner Zeit und er gilt als Pionier dieses Genres.


