Unterhaltsam
Eine gut durchdachte und eindeutig von Jules Verne inspirierte Story, in der eine zweite Welt am Mittelpunkt der Erde existiert. Diese Welt ist bevölkert von riesigen Kreaturen und kleinen Monstern. Jedes auf seine Art gefährlich oder hinterhältig. Zwei Teams machen sich unabhängig voneinander auf den Weg unter die Erde. Mit unterschiedlichen Zielen und Motivationen und können am Ende doch nur gemeinsam an ihr Ziel kommen.
Ich war hier von Anfang an gefesselt, habe zwei Charaktere aus älteren Bänden wieder auf einer Reise zum Mittelpunkt der Erde begleitet und habe doch immer wieder über die Welt und den Einfallsreichtum des Autors gestaunt. Schon der Anfang basierte auf einer Sensation. Eine tot geglaubte Frau scheint noch am Leben zu sein und eine Rettungsmission macht sich auf den Weg. – Fast schon logisch, dass diese nicht ohne Todesopfer ausgeht. Als ich dann die zwei alt bekannten Personen aus den veroangegangenen Büchern, quasi wieder getroffen habe, war mir klar, dass die diese Reise noch einmal mitmachen. Sie hatten in ihrer Situation absolut nichts mehr zu verlieren. Es ergibt sich wieder ein Abenteuer, welches sich gewaschen hat. Hinterhältige Todesfälle, geglückte Teilmissionen, Vorstöße und Rückschläge. Und am Ende steht ein Ergebnis, wo ich mir nicht so wirklich sicher bin, ob die Kosten- Nutzenrechnung nicht aufgegangen ist. Ich hatte ein unheimlich farbenfrohes Kopfkino, habe beim Lesen alles super verstanden und zu keinem Zeitpunkt eine Situation, in der sich nichts getan hat. Selbst Erklärungen haben die Handlung nicht gestoppt, sondern auch noch bereichert. Ich bin nicht nur von diesem Buch, sondern von der kompletten Reihe mehr als geflasht. Ich hätte wirklich gern mehr in die Richtung Buch.
Ein packender Dritter Teil. In jedem einzelnen Band entdeckt und erlebt man was neues. "Hier unten versucht alles dich zu töten"


