Was für ein mitreißendes Abenteuer, um eine geheimnisvolle Insel und einen Wikingerschatz, auf den Spuren von Jules Verne. Eine Gruppe Menschen findet die Insel Lemuria und somit unzählige Möglichkeiten qualvoll zu sterben.
Ich bin ein großer Fan von Jule Verne und war am Anfang total verwirrt, da sich das erste Kapitel wie ein Kapitel aus "Die geheimnisvolle Insel" von Jules Verne liest. Ich habe dann aber schnell die Unterschiede bemerkt, aber der beginn an Jules Verne orientiert hat mich sofort gekriegt. Wir begleiten unser Heldentrio, den Ex-CIA-Agenten Troy, die Paläontologin Anne und die undurchsichtige Elle auf der suche nach Lemuria. Einer geheimnissvollen Insel unterhalb Grönlands wie Sagen zufolge Heimat von Odins Herz sein soll. Einem Rubin von makelloser Reinheit in der größe eines Fußballs. Als Hilfsmittel dienen ihnen nicht nur die überlieferte Wikingersage, sondern auch Bruchstücke einer Urne und ein Kompass aus einem Wikingerschiff. Auf Lemuria erwartet sie aber nicht nur der Schatz sondern auch zahlreiche Gefahren, denn nicht nur die drei haben sich auf die Suche nach Odins Herz gemacht und der Rubin wird streng bewacht. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal im Jetzt und einmal zu Zeiten Ulfs auf dessen Überlieferungen die Basis unserer Expedition stattfindet. Sie ist sehr einfach geschrieben, die Personen sind sehr zweidimensional, die Dialoge eher flach und selten interessant, auch den Plottwist am Ende fand ich jetzt sehr vorhersehbar und auch zu plötzlich. Es hat einfach nicht zusammemgepasst. Trotzdem, ich hab das Buch sehr spannend gefunden und sehr viel spaß beim Lesen gehabt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

