
Die Rezension umfasst Band 1 & 2 der zweiten Geschichte!
Es ist jetzt sechs Jahre her, dass ich die erste Geschichte um Matthew Corbett gelesen habe, und ich frage mich wirklich, warum ich so lange gewartet habe, die Reihe fortzusetzen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die ersten beiden Bände in Deutschland jeweils in zwei Bücher aufgeteilt wurden. Das bedeutet, man kann sich nicht einfach Zeit lassen wie bei anderen Reihen, denn die Geschichte endet mitten im Geschehen und man muss direkt weiterlesen. Somit ist es jetzt zwar schon das vierte Buch, das ich beendet habe, aber erst die zweite Geschichte. Ich kann wirklich nur sagen, dass diese Reihe viel zu unbekannt ist! Ich war vom ersten Satz an direkt im 18. Jahrhundert, weil der Autor die Atmosphäre einfach unfassbar gut vermitteln kann. Jedes Wort und jeder Satz wirken so passend und eindrücklich, dass man gar nicht merkt, wie man durch die Seiten fliegt. Obwohl beide Bücher jeweils über 400 Seiten haben, habe ich den zweiten Teil der Geschichte in nur drei Tagen gelesen. Der Kriminalfall in dieser Geschichte ist unglaublich natürlich, spannend und einfach grandios durchdacht. Am Ende sitzt man da und denkt sich nur, was für ein krasses und gleichzeitig geniales Konstrukt das ist. Wie schafft es ein Autor, so viele Charaktere, die sich übrigens super auseinanderhalten lassen, in so eine komplexe Handlung einzubauen? Wirklich, wenn ihr Krimis oder Thriller mögt, und ja es ist stellenweise auch ziemlich blutig, dann ist diese Geschichte eine riesige Empfehlung. Es hat mir so viel Spaß gemacht, Matthew zu begleiten, weil ich jede Emotion mitfühlen konnte. Ich hatte teilweise selbst Angst und war richtig geschockt, als wäre ich mitten im Geschehen dabei. Und genau das ist für mich das Beste am Lesen, wenn man komplett vergisst, dass man eigentlich gerade ein Buch in der Hand hat.




