Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie lange und wie sehnsüchtig ich auf Du und ich und dieser Frühling gewartet habe. Und das vor allem, weil Yvonne mir immer wieder gesagt hat, dass Sandro Milias (der Protagonist des ersten Teils der Reihe und mein Bookboyfriend) in nichts nachstehen würde. Und ich kann euch jetzt schon sagen, dass Yvonne zumindest nicht zu wenig versprochen hat, doch das er wirklich mithalten konnte ... tja ... das wird sich im Laufe meiner Rezension zeigen. Was passiert in diesem Buch? Nach außen hin scheint Vanessa alles zu haben, zumindest bis zu dem Augenblick, in dem man ihr Leben näher betrachtet. Allerdings scheint dies keiner so wirklich zu machen. Und so hat Vanessa sich damit abgefunden, ihre Maske aufrechtzuerhalten, besonders vor den Menschen die ihr nahestehen. Nur einer schaut plötzlich dahinter. Sandro, der Freund ihrer Mitbewohnerin. Der eine Mensch den sie nicht näher an sich heranlassen darf. Und so gern Vanessa schwach werden und endlich sie selbst sein möchte, so weiß sie auch, dass sie Sandro um keinen Preis nachgeben darf. Denn einen ähnlichen Fehler hat sie schon einmal gemacht und die Konsequenzen spürt sie bis heute. Konnten mich die Protagonisten überzeugen? Das ist die Frage nicht? Besonders bei Vanessa hatte ich zu Beginn so meine Zweifel. Denn wer Du und ich und dieser Sommer gelesen hat, kann sicher meine Abneigung gegen sie verstehen. Ich hatte Vanessa als eine kalte und eher eingebildete, intrigante Person in Erinnerung. Und ich weiß mittlerweile ehrlich nicht, ob meine Erinnerung mich trügt oder ob sie einfach ordentlich die Kurve bekommen hat. Weil ich liebe Vanessa! Sie ist so ein toller Charakter. Eine Person, die unheimlich viel durchgemacht hat und immer noch aufrecht steht. Natürlich schützt sie sich mithilfe von Mauern und wirklich manchmal so perfekt, dass es wehtut. Aber hinter diesen Mauern ist sie ein Goldstück. Vanessa ist loyal, liebevoll, nett und so sympathisch. Also ich hätte sie gern als meine Freundin. Außerdem habe ich durch Vanessa auf jeden Fall nochmal vor Augen geführt bekommen, dass der erste Eindruck manchmal trügen kann und das es sich auf jeden Fall lohnt hinter die Fassade zu schauen. Denn man weiß nie, welch unglaubliche Personen sich dahinter verbergen. Und jetzt kommt die alles entscheidende Frage: Hat mich Sandro mehr begeistern können als Milias? Ich weiß Yvonne du wartest sehnsüchtig auf diese Antwort. Und die Antwort ist nein, Sandro konnte mich nicht mehr begeistern als Milias. Aber fast genauso sehr. Denn ja, ich habe mein Herz ziemlich schnell an ihn verloren. Er ist ein herzensguter Mann, der trotz vieler Schuldgefühle sein Leben lebt. Ich fand ihn beeindruckend und bin seiner ganzen schlicht Art verfallen. Denn er war auch süß und witzig, loyal, empathisch und hilfsbereit. Allem voran aber aufmerksam und sexy. Also ja, Milias ist und bleibt meine Nummer eins, aber Sandro liegt nur ein My hinter ihm und macht ordentlich Konkurrenz. Und glaubt mir, es fällt mir echt schwer das zu schreiben, denn damit habe ich absolut nicht gerechnet. Denn die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Leicht und unkompliziert vs. dunkel und angeknackst. Ihr müsst entscheiden was euch mehr zusagt und ich prophezeie euch, dass euch diese Entscheidung schwerfallen wird. Die Beziehung von Vanessa und Sandro fand ich toll. Die Entwicklung passte perfekt zu den Umständen und der Geschichte. Dennoch war die gesamte Zeit über dieses leichte prickeln zu spüren und das macht überzeugende Liebesgeschichten aus. Deswegen kann man glaube ich gar nicht anders, als die beiden zusammen zu lieben. Gab es etwas, was mir nicht gefallen hat? Nur einen kleinen Punkt muss ich an dieser Stelle erwähnen, aber der fällt eigentlich kaum ins Gewicht. Und zwar ist das Vanessas Vergangenheit bzw. ihr Geheimnis. Auf einer Seite konnte ich verstehen, warum sie dies so lange verfolgt, auf der anderen auch wieder nicht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass diese Tat ihr Leben viel zu sehr beeinflusst hat, dabei macht man gerade in der Jugend nun mal Fehler. Aber wie gesagt, jeder geht mit sowas anders um, deswegen kann ich diesem Punkt auch kein so großes Gewicht beimessen. Gab es etwas, was ich noch erwähnen muss? Ja ich muss nämlich noch Yvonnes Schreibstil ansprechen. Ich liebe ihn so sehr. Einmal mit der Geschichte angefangen, ist man sofort drin. Der Stil ist so leicht und locker, lässt sich flüssig lesen und macht es einem wirklich extrem leicht. Und zum Schluss muss ich einfach noch anmerken, wie toll ich es finde, dass man wieder alle schon liebgewonnen Charaktere wieder trifft. Milias und Nicole natürlich, aber auch Valeria und Raphael. Einfach alle und ich habe ich über jede Szene mit ihnen allen zusammen gefreut. Wie ist meine abschließende Meinung zum Buch? Eigentlich müsste ich abschließend nur erwähnen, dass ich das gesamte Buch in weniger als 8 Stunden gelesen habe. Ich glaube, das sagt schon alles. Trotzdem kann ich zusammenfassend nur noch einmal sagen, dass mich Du und ich und dieser Frühling überrascht und begeistert hat. Die Story ist tiefer und gefühlvoller als erwartet und zeigt dazu noch, dass man nicht immer bedingungslos auf den äußeren Schein achten sollte. Ich kann der Autorin also an dieser Stelle wirklich nur ein riesiges Kompliment machen, denn ich weiß schon jetzt, dass ich die Geschichte rund um Vany und Sandro nicht das letzte Mal gelesen habe. Von mir gibt es also eine absolute Leseempfehlung!
Du bist mehr als die Summe deiner Fehler Alle sagen, Vanessa sei perfekt: Perfekte Haare, perfektes Abi, perfekter Instagram-Account. Aber niemand ist vollkommen. Vanessa hat Dinge getan, auf die sie nicht stolz ist. So etwas darf ihr nie wieder passieren. Erst recht nicht, dass sie sich in den attraktiven Kickboxer Sandro verliebt. Doch was, wenn er genauso viel Schuld und Schmerz verbirgt wie sie? Sandro ist nicht glücklich. Aber das ist nur gerecht, denn zu viele Fehler pflastern den Weg, auf dem er hierhergekommen ist. Deswegen verbietet er sich, auch nur an Vanessa zu denken. Alle sagen, sie sei perfekt, aber Sandro sieht den Schmerz in ihrem Blick. Er täte nichts lieber, als ihr diesen Schmerz zu nehmen und ihr zu beweisen, dass sie es wert ist, geliebt zu werden. Doch um jemand anders glücklich machen zu können, musst du dir zuerst selbst vergeben. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte fand ich sehr spannend aufgebaut und Liebesgeschichte war einfach schön miteingebunden. Es würde abwechselt aus der Sicht beider Hauptprotagonisten geschrieben. Ich fand beide Hauptprotagonisten wirklich sehr sympathisch. Sandro war für mich einfach zuckersüß und eine echter Book Boyfriend. Seine Handlungen waren teilweise sehr klischeehaft und vorhersehbar, aber nachvollziehbar. In der Geschichte wird viel über Sandros Vergangenheit erzählt, was wiederum bei Vanessa meiner Meinung nach zu kurz kommt. An manchen Stellen ist sie mir wirklich auf die nerven gegangen, da sie angeblich etwas schreckliches in der Vergangenheit getan hat, dass sie bis heute verfolgt. Ich fand diese Sache gar nicht so schlimm und konnte es daher nicht so ganz nachvollziehen. Für mich war es unnötig aufgebauscht. Die Nebencharaktere fand ich gut ausgearbeitet, bis auf die Mitbewohnerin, die einfach viel zu übertrieben dargestellt wurde. 4 von 5 Sternen Es ist eine schöne Liebesgeschichte mit Tiefgang, natürlich mit vielen Klischees, aber einfach nur schön. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert, geweint und gelacht und mich in Sandro verliebt. Eine klare Leseempfehlung. Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, dieses nimmt keinen Einfluss auf meine Meinung.
Du und ich und dieser Frühling - Yvonne Westphal Rezension: 3/5⭐️ Klappentext: Du bist mehr als die Summe deiner Fehler Alle sagen, Vanessa sei perfekt: Perfekte Haare, perfektes Abi, perfekter Instagram-Account. Aber niemand ist vollkommen. Vanessa hat Dinge getan, auf die sie nicht stolz ist. So etwas darf ihr nie wieder passieren. Erst recht nicht, dass sie sich in den attraktiven Kickboxer Sandro verliebt. Doch was, wenn er genauso viel Schuld und Schmerz verbirgt wie sie? Sandro ist nicht glücklich. Aber das ist nur gerecht, denn zu viele Fehler pflastern den Weg, auf dem er hierhergekommen ist. Deswegen verbietet er sich, auch nur an Vanessa zu denken. Alle sagen, sie sei perfekt, aber Sandro sieht den Schmerz in ihrem Blick. Er täte nichts lieber, als ihr diesen Schmerz zu nehmen und ihr zu beweisen, dass sie es wert ist, geliebt zu werden. Doch um jemand anders glücklich machen zu können, musst du dir zuerst selbst vergeben. Meinung: Das Cover fand ich sehr schön, auch wenn ich Gesichter immer sehr kritisch entgegenblicke. Sie nehmen einem die Fantasy, wie man sich den Protagonisten vorstellen kann. Der Schreibstil war einfach gehalten und die Geschichte wurde abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt. Mir hat in dieser Geschichte leider die Spannung gefehlt, da Vanessas Geheimnis doch sehr bald aufgedeckt wurde. Man musste zwar länger warten, bis man Sandros ganze Geschichte erfahren hat, aber dies war für mich leider auch nicht direkt eine Überraschung. Die Beziehung zwischen den beiden hat sich langsam aufgebaut, leider konnten mich die Gefühle hierbei nicht erreichen. Auch bei den traurigen Stellen in der Geschichte konnte ich nicht wirklich mitfühlen, da mir einfach die „Beziehung/Bindung“ zu den Protagonisten gefehlt hat. Fazit: Die Geschichte war eine wirklich tolle Idee, nur leider fehlte bei mir die emotionale Komponente und ich konnte mich nicht so gut, wie ich gewollt hätte in das Buch vertiefen. Ich habe trotz allem die Lesestunden genossen. Das Buch ist der dritte Band einer Reihe und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. (Unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar)


