Realistisch erzählter Roman mit Tiefgang und vielen Gänsehautmomenten 🎥🙏🏻
Hinter diesem Cover verbirgt sich eine Geschichte, die mir so einige Gänsehautmomente verschafft hat - von der guten, aber auch schmerzhaften Sorte. Der Schreibstil gefällt mir wie bei den vielen anderen Büchern der Autorin richtig gut! Die Erzählerperspektive bietet einen perfekten Überblick über die Kleinstadt, in die wir zunächst eintauchen. Es handelt sich hier um einen Ort, der christlich sehr geprägt zu sein scheint, denn die Kirche sowie der Pfarrer dessen, bilden einen essenziellen Bestandteil des Buches. Wir begleiten Abra seit sie ein Baby ist und ich mochte es, sie von Beginn an durch ihre Augen zu beobachten und auch zu sehen, wie sie vom „richtigen Weg“ abgekommen ist. Francine Rivers schreibt hier wie immer in einem super Gleichgewicht aus Spannung, Emotionen und Fokus auf die Handlung. Die biblischen Einschübe mochte ich gerne allerdings fand ich da andere Bücher von ihr besser. Die dramatische Reise durch Hollywood und der schmerzhafte Weg von Abra haben mich oft zum nachdenken angeregt und teilweise echt schockiert zurückgelassen. Etwas kritisieren muss ich auch die scheinbare Unfehlbarkeit von verschiedenen Charakteren - etwas mehr Ecken und Kanten hätten sicherlich nicht geschadet. Alles in allem ein guter aber nicht der beste Roman von Francine Rivers.

