Für das, was es ist, war es gut 🥰 allerdings bin ich eeeetwas aus dem Alter der 12 Jährigen rausgewachsen, daher konnte es mich persönlich nicht genug fesseln und überzeugen. Aber ein tolles Jugendbuch 💕

"Hinter dem Zeitenspiegel" entführt seine Leser/Leserinnen in eine poetisch-magische Welt, die von japanischen Mythen und Kultur durchdrungen ist. Das Buch ist nicht nur ein faszinierende Geschichte für Kinder und junge Jugendliche, sondern auch eine wunderschöne Reflexion über Zusammenhalt, Perspektivwechsel und die Kraft der Fantasie.
Als Kinder/Jugendbuch 4,5/5 Sternen Für Erwachsene eher ein 3,75 - 4/5 Sterne Inhalt und Stil Die Geschichte beginnt mit Yuki und Ihrem Leben, die eines Tages in einen Spiegel gerät, der sie in eine andere Dimension führt – eine Welt, die gleichzeitig traumhaft und bedrohlich ist. Schnell wird klar, dass die Autorin hier bewusst auf klassische Märchen und fantastische Geschichten wie Alice im Wunderland und Der Zauberer von Oz anspielt. Die Figuren erleben ähnlich wie in diesen Werken eine Reise, die nicht nur voller Gefahren und Rätsel ist, sondern auch viele lehrreiche Momente bereithält. Besonders gelungen ist dabei die Art, wie Beck japanische Kultur mit universellen Themen wie Freundschaft und Selbstfindung verbindet. Traditionelle japanische Motive – wie Winkekatzen, Kirschblüten und Elemente aus der japanischen Mythologie – werden kunstvoll in die Handlung eingebaut und verleihen dem Buch eine einzigartige Atmosphäre. Die Figuren, allen voran Yuki,Itzumiund Nobu, wachsen im Laufe des Buches über sich hinaus. Ihre Beziehung ist von gegenseitigem Respekt und tiefer Verbundenheit geprägt. Yuki, die durch ihre Nachdenklichkeit und poetische Ader besticht, wird durch Nobus pragmatische und mutige Art wunderbar ergänzt. Durch Itzumi lernt Yuki wie es ist eigenen neue Freundschaften zu schließen. Gemeinsam lernen sie nicht nur, ihre Fähigkeiten zu kombinieren, sondern auch, dass Ehrgeiz in Balance mit Teamgeist eine unschlagbare Stärke ist. Die Botschaft, dass es wichtig ist, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, wird auf subtile und kindgerechte Weise vermittelt. Der Schreibstil von Beck ist ebenso bemerkenswert wie die Geschichte selbst. Die Sprache ist klar, poetisch und tiefgründig, was die jüngeren Leser/Leserinnen fesselt und ältere dazu einlädt, zwischen den Zeilen zu lesen. Besonders hervorzuheben ist der geschickte Einsatz verschiedener Schriftarten, der die Übergänge zwischen der realen Welt und der Spiegelwelt betont, sowie Computerchats udn Briefe wiederspiegeln soll, und die Bedeutung der Poesie unterstreicht. Dies macht das Buch zu einem ästhetischen Erlebnis, das nicht nur literarisch, sondern auch visuell beeindruckt.

