
Schwaches Ende einer ohnehin nicht super starken Reihe
TW Mord, Gewalt, Lesbophobia, Sexismus, Misogynie, Folter Wie meinen vorigen Rezensionen zu entnehmen, war ich ohnehin nicht der größeste Fan des Auftakts und des Nachfolgebandes der curse Reihe. Mit Fortune und Fate hat diese nun ihren Abschluss gefunden und es leider nie geschafft, ihre Kinderkrankheiten loszuwerden. Die Atmosphäre und das world Building sind weiterhin so langatmig und schaffen es trotzdem nicht, ein Bild zu zeichnen. Die Charaktere sind weiterhin flach und leblos und haben nur einen Charakterzug, der sie auszeichnet. Der einzige plottwist ist - mal wieder -, dass der Protagonistin etwas passiert und sie - mal wieder - gerettet werden muss. Dann wird 300 Seiten über den größten Krieg seit der Götterkriege gesprochen, nur damit am Ende fünfundzwanzig Seiten übrig bleiben und sich alles binnen dieser auflöst, damit jeder doch noch sein Happy End bekommt. I‘m sorry, aber Spannungsbogen versucht über zweieinhalb Bücher aufzubauen, nur um es dann in den letzten zwanzig Seiten wegzuwischen ist so lame einfach. Es bekommt trotzdem noch zweieinhalb Sterne von mir, weil Repräsentation so wichtig ist, aber ich bin davon überzeugt, dass es so viel bessere queere Literatur gibt, also lieber die lesen.





