
Auf jeden Fall besser als der erste Band dieser Reihe, aber da ist noch Luft nach oben.
Ich habe dieses Buch mit vielen Bedenken aufgeschlagen, da mich der erste Band der Atlantis Reihe von Gena Showalter nicht überzeugen konnte. Zu meiner Freude haben sich meine Befürchtung allerdings nicht bestätigt. Der Plot in diesem Buch hat auf jeden Fall Schwung und ist ein rasanter Strudel von actiongeladenen Kampfszenen und heißen Liebesmomenten, was durch den flüssigen und guten Schreibstil noch unterstützt wird und den Leser am Ball hält. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptcharakteren Juwel und Grey hat eine wirklich gute und ansprechende Dynamik, die mir sehr gefallen hat, und auch, wenn ich mit Grey nicht ganz so warm wurde, habe ich Juwel absolut in mein Herz geschlossen. Der Verlauf der Story ist zwar recht vorhersehbar und es ist recht rasch offensichtlich, dass Juwel selbst wohl das Juwel von Dunamis sein dürfte, aber das hat dem Spannungsfaden der Geschichte keinen Abbruch getan. Besonders gut hat mir in diesem Band auch gefallen, dass die hier geschaffene Welt mit den unterschiedlichste Lebensformen weiter ausgebaut wurde und man als Leser das Gefühl hatte immer tiefer darin einzutauchen. Die zusätzlichen Nebenschauplätze mit Layel dem Herrscher der Vampire und Valerian dem Herrscher der Nymphen haben das Buch dann noch hervorragend abgerundet, da sie wohl als Vorbereitung für die noch folgenden zwei Bänder in dieser Reihe dienen, in denen die beiden ja die männlichen Hauptcharaktere spielen. Meine Neugier hat die Autorin mit den kleinen Einblicken auf jeden Fall geweckt und ich kann es nicht erwarten, die letzte beiden Bände dieser Reihe in die Finger zu bekommen. 3 Sterne für die Steigerung zum ersten Band, aber vollkommen überzeugt bin ich nicht. Da ist noch jede Menge Luft nach oben, liebe Frau Showalter.


