4. Mai
Wenn man in Not ist, erscheint immer ein Held
Rating:5

Wenn man in Not ist, erscheint immer ein Held

In Ping Pong dreht sich alles um Tischtennis. Und um die beiden Jungs Makoto der von allen nur "Smile" genannt wird, als auch Yutaka der "Peco" genannt wird. Dabei ist Smile derjenige der beiden der Naturell begabt im Tischtennis ist. Dabei muss er sich auch speziellem Training unterziehen obwohl er darauf absolut keinen Bock hat. Dabei sieht er immer wieder zu Peco auf der sein großer Held ist. Peco wiederum hat richtig Spaß am Tischtennis spielt auch gerne mal um Geld und hat einfach Spaß an der Sache ist aber auch sehr von sich überzeugt obwohl er nicht der beste ist. Das Training lässt er auch gut und gerne mal ausfallen. Dabei geht es vorallem auch viel um die Ansichten der Charaktere. Wo Peco einfach nur Spaß und Freude sieht ist es für Smile fast schon eine überanstrengung mit den meisten anderen im Raum zu sein. Die Philosophien der Unterschiedlichen Charaktere werden gerade in den Matches klarer. Sei es gegen den Lehrer Hr. Koizumi der selber mal sowas wie ein Profi war, oder gegen den Chinesen Kong der als eine Art letzte Chance Japan aufmischen will. In Ping Pong kommen Matsumotos stärken wieder grandios zur Geltung die Charaktere sind einfach wundervoll geschrieben. Als auch die Tischtennis Passagen haben so eine zeichnerische Wucht das man denken könnte Matsumoto wollte den Ball beim Zeichnen, dem Leser mit voller Wucht um die Ohren hauen. Ich bin hellauf begeistert und freue mich schon auf die nächsten Bände.

Ping Pong 1
Ping Pong 1by Taiyo MatsumotoReprodukt
1. Apr.
Absolut starker Seinen-/Sport-Manga !
Rating:5

Absolut starker Seinen-/Sport-Manga !

„Egal, wie gut man ist, es gibt immer einen, der noch besser ist.“ In „Ping Pong“ begleiten wir zwei Highschool-Schüler, die seit Kindertagen miteinander befreundet sind, aber auch nicht unterschiedlicher sein könnten. Makoto Tsukimoto ist ruhig und zurückhaltend, und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden: „Ich tue keinem was. Werde nie wütend. Lache nie. Bin einfach nur da. Nicht mal atmen, hört man mich.“ Aufgrund dieses Verhaltens und dieser Lebenseinstellung kommt er bei seinen Mitschülern größtenteils nicht besonders gut an, wird aufgezogen und ironischerweise „Smile“ genannt. Er spielt Tischtennis, besitzt dabei aber keinerlei Kampfgeist; er will seinen Gegenspieler nicht dominieren, sondern einfach nur Spaß am Spiel haben und nimmt sich daher auch zurück bzw. passt sich an seinen Gegner an. Sein guter Freund Yukata Hishino, genannt Peko, ist das komplette Gegenteil; er ist selbstbewusst und vorlaut und steht vor seinen Mitschülern vor Tsukimoto ein und weist sie zurecht. Beim Tischtennisspiel möchte er ausschließlich gewinnen und macht sich um alles andere keinen Kopf. Trotz dieser Unterschiede sind sie gut miteinander befreundet, denn sie respektieren die Einstellung und Haltung des Anderen. Koizumi, der Lehrer der beiden, erkennt das große Talent, das Tsukimoto hat, sieht aber auch, dass dieser keinerlei Ambitionen hat, daraus etwas zu machen. Er macht es sich zur Aufgabe, ihn aus der Reserve zu locken und seinen Kampfgeist zu schüren. Neben einem harten Match, bei dem der 62-Jährige alles bis zur Erschöpfuung gibt, beinhaltet das auch sehr amüsante Szenen, in denen Koizumi den Unterricht stört, weil er die Leidenschaft für Tischtennis bei seinem Schützling wecken will, während sich die anderen Schüler beschweren, dass sie nicht in Ruhe arbeiten und lernen können - so sieht echte Hingabe aus 😂👌 Doch die Zeit drängt, denn die Highschool-Landesmeisterschaften stehen bevor, und die Tsujido High hat sich Wenge Kong dazugeholt, einen Spieler der Chinesischen Top-Liga, um in Zukunft wieder besser abzuschneiden. Kong ist aus der Chinesischen Liga rausgeflogen, ist aber hochnäsig ohne Ende und sieht sich als unschlagbar an, denn kein Gegner kann gegen ihn bestehen und er langweilt sich eigentlich nur noch. Als er Tsukimoto sieht, erkennt er in ihm seit langem einen Gegner, der ihm vielleicht das Wasser reichen und das Tischtennisspiel endlich wieder Spaß machen könnte. Allerdings erkennt er auch sofort dessen Schwächen und spricht sie auch an. Im der dritten Runde der Landesmeisterschaften werden sie endlich aufeinandertreffen… Der Zeichenstil von Taiyo Matsumoto ist anfangs ehrlicherweise etwas gewöhnungsbedürftig; die Linien und Konturen sind recht unruhig und insgesamt skizzenhaft gezeichnet und das ist zunächst optisch ungewohnt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich dann relativ schnell an diesen Stil gewöhnt habe und spätestens die packende Story dafür gesorgt hat, dass ich komplett drin war und total mitgerissen wurde. Das Aufeinanderprallen dieser unterschiedlichen und prägnanten Charaktere, wie sie sich herausfordern, piesacken und welche Entwicklungen dadurch angestoßen werden, hat mir extrem gut gefallen und mir total viel Spaß gemacht!!👌Die Charaktere waren für mich auch so echt und authentisch, die Dialoge typisch Highschool, und die Matches super spannend gestaltet! Ich hätte nicht erwartet, dass mir der Manga so extrem gut gefallen wird - ich bin bin richtig positiv überrascht und möchte am Besten schnellstmöglich weiterlesen! Für alle Fans von Sport- und Slice-of-Life-Manga auf jeden Fall eine dicke Empfehlung!👌

Ping Pong 1
Ping Pong 1by Taiyo MatsumotoReprodukt