1997 wird Christophe André, Mitarbeiter bei "Ärzte ohne Grenzen" im Nordkaukasus von tschetschenischen Separatisten entführt. 4 Monate verbringt er angekettet auf einer Matratze, ohne zu wissen, warum er entführt wurde, was die Entführer fordern und ob überhaupt jemand an seiner Befreiung arbeitet. Nach 4 Monaten gelingt ihm die Flucht. Guy Deslisle hat ihn getroffen und seine Geschichte in einer Graphiknovelle niedergemalt und - geschrieben. Ich finde, das Buch ist ein Meisterwerk. Unglaublich, mit welch "einfachen " Zeichnungen und wenigen Worten Deslisle das Gefühl von Klaustrophobie und endlosem Warten in Angst an uns Leser*innen vermitteln kann. Wer das schwere Thema aushält, sollte sich dieses Buch anschauen und durchlesen, es lohnt sich.
6. JuliJul 6, 2024
Geiselby Guy DelisleReprodukt
