Der Klappentext von A Witching Tale aus dem Isegrim Verlag hat mich sofort angesprochen – und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Geschichte rund um Gwen, ihre verstorbene Zwillingsschwester Marsha sowie die weiteren Figuren wie Tante Kate, Riley und Mary hat mich von Anfang an gefesselt. Auch wenn ich an ein, zwei Stellen bereits eine Ahnung hatte, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, hat das der Spannung überhaupt keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Die Autorin schafft es immer wieder, überraschende Wendungen einzubauen, die mich erneut gepackt haben. Besonders hervorheben möchte ich die unglaublich bildhafte Beschreibung der Charaktere und Schauplätze. Ich hatte beim Lesen ständig lebendige Bilder im Kopf und konnte komplett in die Geschichte eintauchen – genau das macht für mich ein richtig gutes Buch aus. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ehrlich gesagt war ich fast ein bisschen enttäuscht, als das Buch zu Ende war – ich hätte sehr gerne noch länger in dieser Geschichte verweilt, auch wenn sie einen stimmigen Abschluss gefunden hat. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bewegt sich sowohl in der Gegenwart als auch im 17. Jahrhundert. Diese Wechsel verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und machen sie besonders spannend. Was mich im Nachhinein besonders fasziniert hat: Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Die sogenannten Hexen von Belvoir sowie die Familie Rutland hat es im 17. Jahrhundert tatsächlich gegeben – ein Detail, das dem Buch im Nachgang noch einmal eine ganz besondere Wirkung verleiht. Fazit: Eine atmosphärisch dichte, spannende Geschichte mit historischen Bezügen, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat und die ich jedem empfehlen kann, der düstere, geheimnisvolle Erzählungen liebt.
🏰 💭
Ich fand es wirklich wundervoll. Der Schreibstil ist flüssig ich hab die Protagonisten geliebt und die Geschichte war alles was man sich wünschen konnte. Es war aufwühlend ,herzergreifend absolut brechend und wundervoll. Das Buch hätte meiner Meinung nach noch mindestens 100 Seiten vertragen können. Aber dennoch eine super tolle Geschichte. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert
Wunderbar mystisch
Rezensionsexemplar vom Isegrim-Verlag Dieses Buch besticht durch ein mystisches und rätselhaftes Setting. Die Geschichte ist geheimnisvoll und psychologisch feinsinnig. Mit Belvoir Castle als Kulisse, findet man sich an einem tollen Schauplatz wieder, der die Handlung wunderbar trägt. Beim Lesen stellten sich mir so viele Fragen: Sind alle Charaktere vertrauenswürdig? Was hat es mit den Träumen auf sich? Was verbirgt sich hinter dem verlassenen Turmzimmer? Und warum wird Gwen, ebenso wie Marsha und Henry vor ihr von Mary heimgesucht? Dass ich selbst als Leserin so viel miträtseln und Vermutungen anstellen konnte, fand ich sehr gut. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Dass die Idee auf einer wahren Begebenheit beruht, macht sie besonders interessant. Die Wechsel zwischen den Zeitebenen (Gwen, Mary) sind sehr gut gelungen. Die Traumthematik fand ich sehr spannend, da hätte ich mir gern noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Ab und an dachte ich beim Lesen, dass ich etwas verpasst habe, was die Charaktere aber schon wussten. Ich kann das Buch allen empfehlen, die Lust auf Mystik mit Spannung und etwas Gefühl haben.
Inspiriert von einer wahren Begebenheit, hat die Autorin hier ein Buch voller Geheimnisse und Rätsel erschaffen, deren Antworten und Lösungen ich nur zu gern entschlüsselt habe. Genauso wie Gwen & Riley, bin ich in den Kapiteln aus der Vergangenheit versunken. Ich fand diese so toll geschrieben, dass ich gar nicht zurück in die Gegenwart wollte, sondern mir direkt wieder ein Kapitel aus der Vergangenheit gewünscht habe. Ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Tiefgang bei den einzelnen Charakteren gewünscht. Mehr Details und Hintergründe. Kann aber auch daran liegen, dass ich einfach mehr lesen wollte. Also mehr Mary, mehr Geschichte. Auf Grund dessen war ich schon etwas betrübt, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich würde mich wirklich sehr über eine Rückkehr nach Belvoir Castle freuen.



