„Die Sturmkönigin“ ist ein starker zweiter Teil, der besonders durch seine titelgebende Figur heraussticht. 🤩🎉
Nach dem starken Auftakt von „Das Lied der Macht“ war ich sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht – und „Die Sturmkönigin“ hat meine Erwartungen weitgehend erfüllt. Thomas Vaucher gelingt es erneut, eine dichte, komplexe Welt mit politischen Intrigen, Magie und vielschichtigen Figuren zum Leben zu erwecken. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen. Was mich in diesem Band besonders gefesselt hat, war – wie der Titel schon vermuten lässt – die Geschichte rund um die Sturmkönigin. Sie ist eine faszinierende, geheimnisvolle Figur, die sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Mit jeder neuen Szene stellt sich mehr die Frage: Ist sie wirklich das, was sie zu sein scheint? Diese Unsicherheit hat bei mir durchgehend für Spannung gesorgt, weil sich ständig neue Facetten ihrer Persönlichkeit und Vergangenheit offenbaren. Man weiß nie genau, ob man ihr trauen kann – und genau das macht ihren Handlungsstrang so stark. Auch die anderen Erzählstränge greifen gut ineinander und bringen neue Entwicklungen in der Welt der „Wirker“ und politischen Machtgefüge, wenn auch für meinen Geschmack stellenweise etwas langsamer als im ersten Band. Dennoch bleibt die Geschichte durchweg interessant und steigert sich zum Ende hin spürbar. Vaucher schreibt bildhaft, atmosphärisch und mit einem feinen Gespür für innere Konflikte. Besonders gefallen hat mir auch, dass er seine Charaktere reifen lässt und keine einfachen Antworten liefert – viele Entscheidungen bleiben moralisch grau, was das Ganze umso realistischer wirken lässt. Fazit: „Die Sturmkönigin“ ist ein starker zweiter Teil, der besonders durch seine titelgebende Figur heraussticht. Ihre Geschichte ist mysteriös, kraftvoll und voller Überraschungen. 4 von 5 Sternen von mir – und definitiv Lust auf den nächsten Band!

