Unbequem und wichtig!
Vorab: Dieses Buch ist nicht transfeindlich wie es von vielen Kritikern aus der Transbewegung behauptet wird. Wahrscheinlich haben sie dieses Buch gar nicht gelesen sondern arbeiten sich eher an der Autorin ab, ähnlich wie bei J.K. Rowling. Vielmehr will dieses Buch aufklären und einen dazu anregen die ideologische Brille mal abzunehmen um mal die damit einhergehenden Probleme dieser Thematik anzusprechen. Dass eine eigentlich gut gemeinte Sache, nämlich dass jeder Mensch nach seiner Fasson glücklich werden sollte dazu mißbraucht wird geschützte Räume für Frauen und Mädchen zu unterwandern die dort dann keinen Schutz mehr haben. Umkleidekabinen, Duschenräume, Toiletten, Gefängnisse oder Sportdisziplinen im Frauensport - Im Buch werden dutzende dokumentierte Fälle u.a. aus den USA und Kanada genannt bei denen Frauen durch das Self - ID Gesetztes systematisch unterdrückt werden. Nicht selten in Verbindung mit Mißbraucht. Die Industrie aus Pharmazeutika und Medizin hat längst erkannt, dass es bei dieser Thematik viel Geld zu holen gibt. Auch hier wird im Buch genauestens beschrieben welche Institutionen aus Pharmaindustrie, Krankenhäusern, Pseudowissenschaftlern, Lobbyisten und Politik Hand in Hand arbeiten um auf dem Rücken von Menschen mit Geschlechtsdysphorie möglichst viel Profit machen zu können. Dass man Minderjährigen Pubertätsblocker verschreibt ist hier noch das harmloseste Beispiel. Ich war beim lesen oft fassungslos. Nicht nur, dass Menschen mit Geschlechtsdysphorie ausgebeutet werden und Misogynie unter dem Deckmantel Minderheitenrechte betrieben wird, sondern dass die Bewegung hinter der Transideologie mittlerweile auch in Deutschland und Europa immer einflussreicher wird und damit auch hierzulande anfängt systematisch Schaden anzurichten. Der Fall mit Marla Svenja Liebich, ehemals Sven Liebich (was im Buch nicht erwähnt wird) sei hier als Warnung genannt wie hier das Selbstbestimmungsgesetz benutzt wird um geschützte Räume für Frauen zu unterwandern. Kritiker werden nicht selten von der Translobby systematisch öffentlich eingeschüchtert. Von Cancelling bis zu Morddrohung ist alles dabei (im Buch ausführlich dokumentiert). Schwulen Männern wird eingeredet sie hätten einen Genitalfetisch und lesbische Frauen sollten akzeptieren dass ein Penis auch weiblich sein kann. Das hat alles nichts mit Stärkung von Minderheitenrechten zu tun sondern hat System. Ein System aus Machtmißbrauch, Misogynie, Einschüchterung und finanzieller Gier. Das Buch spricht all diese unbequemen Themen an. Die Autorin und der Verlag wurden in der Vergangenheit wegen angeblicher Transfeindlichkeit von Buchmessen ausgeschlossen und für vogelfrei erklärt. Dabei wäre dieses Buch so wichtig für alle die bereit sind die eigene Perspektive zu wechseln und sich mit unbequemen Fakten zu beschäftigen. Transrechte sind Menschenrechte! Menschenrechte sind jedoch keine Einbahnstraße. Sie gelten für alle Menschen. Und meine Freiheit endet bekanntlich dort wo die des anderen beginnt. Und das gilt eben auch für Transgender. Unbedingte Leseempfehlung, trotz einiger Längen (besonders zum Schluss)!

