Datingleben im schillernden New York der 1920er Jahre
Das Buch wird beschrieben mit "Sex and the city" meets "The great Gatsby". Diesem Vergleiche stimme ich zu.
Was unbedingt erwähnt werden muss, ist die Bandbreite an Gefühlen und Stimmungen, die man durchlebt während man Patricia durch New York begleitet: Skepsis, Ärger und verbrochene Liebe gegenüber Peter und ihrer beider Ehe. Zuneigung zu ihren Freundinnen. Freude über ihren Erfolg im Berufsleben und ihre Selbstständigkeit. Ärger über die Männer, die nur ein hübsches Gesicht, aber nicht die Person dahinter sehen.
Am Ende die Hoffnung, dass sie ein gute Leben führen wird und eine ergreifende Traurigkeit über die entgangene Chance zur großen, wahren Liebe.
Ex-Wife bietet einen Blickwinkel auf eine Zeit, den man sehr selten zu sehen bekommt: Eine berufstätige, datende Singlefrau in New York in 1920.
Ursula Parrott hat ein Buch geschrieben, dass ihrem Leben eine Wendung gegeben hat, die sie nicht vorhersehen oder später abwenden konnte.
Wahnsinn in den 1920igern geschrieben aber immer noch teilweise aktuell.
Gerade im Hinblick auf den globalen Frauenstreik am 09.03.26 zeigt dieser Roman, dass wir natürlich schon einiges erreicht haben aber leider auch wie wenig wir der Gleichstellung entfernt sind.
Ex Wife ist für sein Erscheinungsjahr durchaus bemerkenswert: Viele Passagen wirken überraschend modern und tragen frühe feministische Züge, was die Lektüre stellenweise wirklich spannend macht. Gleichzeitig bleibt das Buch jedoch in einigen Aspekten hinter seinem Potenzial zurück. Die Frauenfiguren wirken oft überzeichnet und klischeehaft – ihre Gespräche drehen sich fast ausschließlich um Männer, Mode oder gesellschaftliche Erwartungen, was auf Dauer etwas anstrengend wird.
Trotz interessanter Ansätze fehlt dem Roman insgesamt etwas Tiefgang. Die Themen werden angerissen, aber selten wirklich konsequent durchdacht oder emotional ausgeschöpft. So bleibt das Buch zwar unterhaltsam und zeitgeschichtlich relevant, aber eben nicht so nachhaltig, wie es hätte sein können.
Patricia ist 24 Jahre alt, als ihr Mann sie verlässt. Vor den Kopf gestoßen versucht sie zunächst, um ihn zu kämpfen. Aber sie merkt schnell: Sie will - und vor allem kann - auch ohne Peter leben. Das New York der 1920er ist eine flirrende Metropole und Patricia stürzt sich in die Party-Szene: Zwischen Freundschaften, Affären, aber auch schmerzhaften Schicksalsschlägen, erlebt sie, welche Konsequenzen es hat, mit dem typischen Frauenbild zu brechen.
Die Geschichte beleuchtet so viele tiefgründige Themen. Es geht um Ehe, Selbstzweifel, Selbstfindung, Liebe und vor allem um das Frauenbild der damaligen Zeit. Es ist unglaublich spannend zu sehen, was sich in den letzten 100 Jahren für uns Frauen alles verändert hat. Gleichzeitig ist es aber auch erschreckend und ehrlich gesagt traurig, wie viele Aspekte in Bezug auf Emanzipation und Gleichberechtigung leider immer noch aktuell sind. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht.
Besonders gut gefallen hat mir auch das Nachwort des Sohnes der Autorin, das auf die autobiographischen Parallelen zwischen seiner Mutter und Patricia hinweist. Das gab der Geschichte im Nachhinein einen sehr persönlichen und berührenden Touch.
Ich muss zugeben, es gab ein paar Passagen, die mir persönlich etwas zu detailliert waren und die Handlung an manchen Stellen ein wenig verlangsamt haben. Aber das ändert nichts daran, dass dies eine lesenswerte Geschichte ist , die ich gerne gelesen habe und weiterempfehlen kann!
Eine großartige (Wieder-)Entdeckung aus den 1920ern. Ich habe mit der Protagonistin mitgefiebert und mitgelitten - ein toller Roman, nicht nur über Liebesbeziehungen, sondern den großen Trost wahrer Freund*innenschaften.
Eine Sache, die man sich klar machen muss, ist der historische Kontext. Das Buch wurde in den 1920er Jahren von einer Frau verfasst und galt damals als höchst skandalös. Es beleuchtet das Leben von Patricia nach ihrer Trennung ihres Manns.
Für die damalige Zeit ist die Offenbarung des Lebensstils von Pat sehr progressiv. Sie arbeitet, wohnt in einer Frauen-WG und geht regelmäßig mit vielen Männern aus, die sie über ihre Mitbewohnerin kennen gelernt hat. Doch liegt ihr trotz all der Freiheit viel daran ihren Ex Peter für sich zurück zu gewinnen, selbst wenn dieser sie immer wieder schlecht behandelt.
Für mich zeigt sich hier deutlich, dass die Emanzipierung noch in den Kindeschuhen steckt. Einerseits können Frauen arbeiten und sich selbst finanzieren, teilweise besser als ihre Gatten, aber auf der anderen Seite bleibt ein Leben ohne Ehe etwas, was als nicht erstrebenswert gilt und die gewisse Abhängigkeit von einem Mann als wichtig beschreibt.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es war sehr interessant Pat und ihre Welt kennen zu lernen und umso mehr weiß man zu schätzen, was in der Frauenbewegung noch passiert ist, aber was vielleicht auch noch passieren muss.
Eine Reise in die 20erJahre von New York
Dieser Roman ist eine Neuauflage eines Skandalbuches von 1924.
Auch 100 Jahre später läßt es sich noch erstaunlich gut lesen.
Die 24 jährige Patricia ist untröstlich, da ihr Mann Peter sie verlassen hat, nachdem sie ihm einen Seitensprung gestanden hat. Jetzt ist sie eine Exwife , was sie ganz fürchterlich findet. Sie hat mit ihrem Mann eine offene Ehe geführt, das Fremdgehen von seiner Seite war OK, doch ihre Untreue hat ihre reine Seele befleckt, meint Peter.
Patricia ist ihrer Zeit voraus, sie lebt wie es ihr passt, verdient ihren eigenen Lebensunterhalt als erfolgreiche Werbetexterin, doch endlose Zeit trauert sie unermüdlich um Peter und will ihn unbedingt zurückgewinnen. Das war etwas ermüdend, genauso wie Kleiderfragen, die sehr sehr ausführlich behandelt wurden und ständige Trinkgelage. Womöglich war das aber auch sehr authentisch. Der Sohn der Autorin schreibt im Nachwort, dass man in dieser Zeit quasi ständig betrunken war.
Auf jeden Fall entwickelt die Geschichte einen Sog, so dass man dranbleiben möchte, hatte für mich aber auch einige Längen, viele Wiederholungen und wenig Spannung.
Die Marketingabteilung des Verlags hat mit einem eindrucksvollen Cover, dass wirklich ein eyecatcher ist ganze Arbeit geleistet, aber insgesamt hatte ich mir von der Lektüre etwas mehr versprochen.
Fazit: Man kann dieses Buch lesen, muß es aber nicht. Das erhoffte Highlight war es leider nicht für mich.
Eine hervorragende Geschichte, die auch heute aktuell ist.
Starre Rollenbilder, das Tabu der Sexualität und der Versuch, einer Frau, alle gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen und sich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren.
Klare Empfehlung!
Eine beeindruckende Neuauflage, ein Klassiker, den man kennen sollte!
**** Worum geht es? & Mein Eindruck ****
Wie ist der Titel vermuten lässt, geht es in dem Buch, um die Beziehungen der Protagonistin und vor allen ihrer Rolle, als Frau beziehungsweise Exfrau, in einer Gesellschaft in der Ehe noch als ein sicherer Status galt. Das Buch stellt eine Klasse an Menschen in den zwanziger Jahren in New York da und schafft es auch nach so vielen Jahren immer noch genauso interessant und aktuell zu wirken. Das Buch fasziniert mich von der ersten Minute an. Das Vorwort, die eigentliche Erzählung und das Nachwort machten aus diesem Buch eine in sich geschlossene Geschichte, die noch lange in mir nach klingen wird. Die Hörbuch Sprecherin hat einen fantastischen Job geleistet. Ihre Stimme ist vielfältig, die Dialoge ließen sich außergewöhnlich leicht voneinander trennen, und ihre Betonung passte perfekt zu dem Bild, das ich mir von der Protagonistin, während des Hörens machte. Die Geschichte gibt einen übergeordneten Einblick in die Entwicklung der Frau Anfang des 20. Jahrhunderts. Man könnte die Protagonistin für die eine oder andere Handlung verurteilen, doch ich fühlte mich von ihr durchweg inspiriert, von ihrem Mut ihrer Energie und ihrer Sicht auf die Welt, eine Hommage an die Liebe und an dem, was man trotz allem im Leben erreichen kann. Perfektion wird hier in einer ach so perfekten Welt kleingeschrieben und das fühlte sich beim Hören besonders erfrischend an.
**** Empfehlung? ****
Ich empfehle das Buch allen Leser*innen von historischen Klassikern, die ihre Botschaft bis zur heutigen Zeit voller Kraft entfalten können. Das Hörbuch bekommt mit der tollen Sprecherin eine besondere Empfehlung.
Worum geht’s?
New York, 1920: Patricia ist zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist jung, glücklich verheiratet und hat einen Job, der ihr Spaß macht. Als ihr Mann Peter sie plötzlich verlässt, ist sie wie vor den Kopf gestoßen. Warum? Liebt er sie nicht mehr? Kann sie ihn noch zurückbekommen?
Meine Meinung:
Der Roman „Ex-Wife“ wurde von Ursula Parrott bereits in den 1920er Jahren geschrieben. Man merkt das an ihrem Schreibstil, der direkt dieser Zeit entspringt und den Glanz und Glamour im New York der damaligen Zeit lebendig zum Ausdruck bringt.
Und obwohl der Roman 100 Jahre alt ist, so konnte ich mich doch in die Zeit hineinversetzen. In Patricia und ihre Freundin und Mitbewohnerin Lucia. Beider waren – so unterschiedlich sie doch waren – total sympathisch. Auch Kenneth und Nathaniel haben mir gut gefallen.
Was mir nicht klar war ist, dass Frauen in der damaligen Zeit alleine schon so gut klarkommen konnten. Ich hätte gedacht, dass da doch noch mehr Abhängigkeit von Familie oder Mann ist. Aber da lag ich wohl falsch. Das Buch wird mit Sex and the City verglichen und ja, ein bisschen hat mich das Leben von Pat und Lucia tatsächlich daran erinnert. Beides Frauen in ihren 20ern, die das Leben genießen, die Feste feiern und den Alkohol in Strömen fließen lassen. Dennoch kommt auch der Ernst der Zeit heraus. Die harte Arbeit, bei der Frauen deutlich weniger verdienen als Männer. Der Wunsch der Frauen nach Sicherheit, da Jugend und Schönheit vergänglich sind. Das traditionelle Rollenbild war doch immer irgendwie mit vorhanden. Ich habe das Buch total gerne gelesen. Es ist mit 320 Seiten relativ schmal, aber zwischen den Zeilen hatte man so viel Platz der Fantasie anhand des Erzählten von der Autorin seinen Lauf zu lassen, dass es wirklich ein Abtauchen in eine schillernde, glänzende und lärmende Welt voller Erlebnisse, Hoffnungen und Enttäuschungen war. Aber auch von Neuanfängen. Ich konnte mich an dem Buch richtig berauschen, an der Lebensfreude der Frauen und auch die Emotionen miterleben. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir an alle, die mal etwas anderes lesen wollen.
Fazit:
Ursula Parrotts Roman „Ex-Wife“ aus dem Jahr 1929 hat mich wirklich gefesselt. Das damalige Leben erzählt aus Sicht der Protagonistin Patricia hat mir gut gefallen. All die Gefühle, die wir zwischen den Zeilen erlebt haben. Hoffnung, Selbstzweifel, Angst und Selbstvertrauen. Wir haben die ganze Palette einmal durchgemacht. Obwohl bald 100 Jahre alt, konnte mich das Buch doch fesseln und mitreißen und es war toll, das glänzende, arbeitsame, ereignisreiche und berauschende Leben von Patricia und auch Lucia miterleben zu dürfen.
5 Sterne von mir für dieses glamouröse Buch!
Ich bin durch das Vorwort von Mareike Fallwickl auf das Buch aufmerksam geworden.
Mir war nicht bewusst wie alt die Geschichte ist und auch beim Lesen war das nicht immer gleich zu erkennen und bewusst. Zumindest mir nicht.
Find es sehr erschreckend, dass es teilweise noch genau so in der heutigen Zeit spielen könnte.
Die Gefühle von Pat als Ex Frau und ihren Struggle damit sind sehr gut beschrieben und konnte ich teilweise sehr gut nachvollziehen. Andererseits hätte ich sie auch manchmal gerne geschüttelt und an die Hand nehmen wollen.
Ab 2/3 hatte das Buch leider etwas an Länge und deswegen "nur" 4 Sterne.
Direkt zum Anfang muss man erwähnen,dass dieses Buch vor 100 Jahren geschrieben worden ist.Dies ist auf jeden Fall ein wichtiges Detail.
Umso erschütternder fand ich die Story rund um Patricia. Patricia ist 24 Jahre alt als sie vom ihrem Mann Peter verlassen wird. Auf welcher Art und Weise dies passiert, war für mich wirklich schockierend.Genauso schockierend fand ich es wie die Außenwelt darauf reagiert.
Natürlich ist mir klar das 1924 eine andere Zeit war und trotzdem finde ich es sehr verblüffend wie mit Exfrauen umgegangen wird. Die Autorin bringt hier alles sehr gut auf den Punkt und ich fand es wirklich interessant. Vorallem wie die Exfrauen mit ihrem neuen Leben umgingen aber auch wie andere Männer sie nun wahrnahmen.
Dann gibt es da auch noch Peter,der immer wieder im Leben von Patricia auftaucht und sie verunsichert und gleichzeitig mit Vorwürfen überschüttet.
Ich habe mir das Leben als Frau zu dieser Zeit ganz anders vorgestellt und es war toll hier detailliert zu erfahren,wie es in vielen Fällen wirklich war.
Die Autorin hat einen sehr sachlichen und flüssigen Schreibstil. Einige Teile wurden oft in die Länge gezogen oder haben sich oft wiederholt. Trotz allem war es für mich ein tolles Buch mit vielen Skandalen und neuen Erkenntnissen. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Als Patricias Mann sie verlässt, fällt sie aus allen Wolken. Mit gerade mal 24 Jahren muss sie sich mit dem Thema Scheidung auseinandersetzen. Kampflos gibt sie nicht auf und versucht ihren Mann zurück zu gewinnen, baut sich aber gleichzeitig ein glamouröses Leben inmitten von Partys und anderen Männern auf. Als unabhängige Frau eilt ihr Ruf ihr voraus, was im New York der 1920er Jahre nicht oft auf Zuspruch trifft.
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„Sex an the City“ meets „The Great Gatsby“… Für mich definitiv ein Argument den Roman zu lesen, da ich beides sehr gemocht habe und eine Mischung sehr spannend fand. Dazu später mehr.
Ich muss zugeben, dass ich mit der Protagonistin nicht viel anfangen konnte. Ihre Abhängigkeit von der Meinung anderer Personen, vor allem Männer, fand ich sehr unterwürfig. Auch die Reduzierung auf Äußerlichkeiten konnte ich nicht im Geringsten nachvollziehen und ihr Verhalten hat mich unglaublich oft mit dem Kopf schütteln lassen. Andererseits war sie sehr unangepasst. Sie hatte eine gut bezahlte Arbeit, hat ihr Leben genossen, ist ausgegangen und durch die Betten gehüpft. Für die damalige Zeit eine Ungeheuerlichkeit…
Immer wieder musste ich mir die Zeit vor Augen halten in dem das Geschriebene spielt, das Frauenbild, welches damals vorherrschend war, denn vieles hat mich einfach nur wütend gemacht, aber beachtet man das, war Pat ziemlich ihrer Zeit voraus.
Richtig stark ist die Tatsache, dass Parrott den Roman bereits 1929 geschrieben hat und es auch geschafft hat ihn veröffentlichen zu lassen. Ich kann mir nicht mal ansatzweise die Empörung vorstellen, die er damals verursacht haben muss.
Stiltechnisch mochte ich das Buch sehr. Es ist gut geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen. Es entwickelt auch eine gewisse Sogwirkung, lässt sich schwer weglegen und ich wollte unbedingt wissen, wie es endet. Das mir das Ende so gar nicht zugesagt hat, ist sehr subjektiv, denn es hat perfekt zum Roman gepasst und ja… der historische Kontext.
Um den Bogen zum Anfang zu spannen: gewissen Parallelen zu „The Great Gatsby“ und „Sex and the City“ gibt es definitiv. Vor allem SATC hab ich früher gefeiert und ich erkenne vieles von Patricia in Carry wieder. Es gibt viel Party, es gibt viele Männergeschichten, es geht um Status, Mode und die schönen Seiten des Lebens.
Zum Schluss noch eine Anmerkung: der missbräuchliche Verzehr von Alkohol spielt eine große Rolle, was sicherlich auch zeitlich bedingt ist, mir aber sehr unangenehm aufgefallen ist.
Ein Fazit fällt mir schwer. Begebe ich mich in Gedanken in die 1920er so ist es ein mutiges Buch über eine junge Frau, die ihren Weg auf ihre Art und Weise geht, die sehr modern lebt und sich nicht reinreden lässt. In der Gegenwart hab ich aber einfach meine Probleme damit, wenn jemand nur als (Ex-)Frau von existiert und das größte Ziel im Leben ist zu heiraten.
Vor fast 100 Jahren ist dieses Buch erschienen. 1929 war es ein Bestseller, und auch während der großen Depression hat sich das Buch noch lange gut verkauft, bis es irgendwann vom Markt verschwand.
Jetzt wurde es wieder neu übersetzt.
Ursula Parrot erzählt die Geschichte der 24-jährigen Patricia, die Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zwischen Ehe und Scheidung durch die Partywelt New York zieht. „The Great Gatsby“ meets „Sex and the City“ wird das Buch beworben, und ich kann diesen Assoziation zustimmen, wobei Carrie Bradshaw und Konsorten eine größere Bandbreite an Themen hervorhält. In diesem Roman geht es hauptsächlich darum, wie Frauen versuchen, in der Glitzerwelt New Yorks einen neuen Ehemann zu finden, denn das allein sichert Frauen Status und Wohlbefinden.
Patricia wiederfährt in diesem Buch fast tagtäglich Ungerechtigkeit, Erniedrigung und Mysogenie in höchstem Maße. Männer begehren sie, sie wollen natürlich schnell mehr, Treue bieten Sie dagegen aber nicht an. Zudem fließt Alkohol in Strömen und auch andere Substanzen finden ihren Weg in diverse Nasen.
Ästhetisch war es wirklich ein Vergnügen, durch das New York dieser Zeit zu reisen, mit Patricia über ihre Verhältnisse shoppen zu gehen, zu sehen, welche Kosmetikartikel sie benutzt, und wie sie versucht, ihr Leben zu meistern und sich selbst nicht zu verlieren. Nicht immer gelingt ihr das. Sie erfährt Gewalt in jeglicher Form, die aber selten genauer beschrieben wird.
Aber es ist keine schöne Welt, in der sie lebt, der Schein trügt. Was außen glitzert und gut duftet, ist innen drin einsam und brutal.
Wenn man das Buch im Kontext der Zeit liest, dann ist es sicherlich sehr gewagt und modern geschrieben. Hätte man mir erzählt, heute verfasst, hätte ich es sofort geglaubt. Literarisch nicht besonders anspruchsvoll zu lesen möge man meinen, dass man schnell durch ist. Trotzdem hab ich etwas länger gebraucht, da mich die Lektüre ab und an verloren hat. Nicht immer ist mir leicht gefallen, die Handlungen der Protagonistin zu verstehen, aber das liegt vermutlich mehr an meiner Sozialisation als an der Unglaubwürdigkeit des Plots.
Ein Buch mit Geschichte, dass man leicht zwischendurch lesen kann.
sehr gut geschriebenes Buch. Hat mich ein wenig an Sex and the City aus den 20ern erinnert, was wirklich Spaß gemacht hat.
Man kann es mit der heutigen Zeit nicht mehr vergleichen und manche Ansichten haben mich wirklich schockiert aber interessant, welche Gedanken Frauen zu der Zeit über Männer und sich selber hatten. Sollte man gelesen haben.
Abgeschlossen 08/24. Aus dem Englischen von Tilda Engel.
"Wir sind frei. Kokolores! Frei, unsere Miete zu bezahlen, uns selbst Kleider zu kaufen und uns mit den Verschrobenheiten von drei bis acht Männern abzufinden, die im Job Macht über uns haben, statt es nur einem Ehemann recht machen zu müssen."
Dieses Buch ist wirklich etwas zum nachdenken. Ehrlich, nachdenklich, ungeschnörkelt ist das hier ein beeindruckendes Zeitzeugnis.
Irgendwie schonungslos aber mit einem extrem feinem Gespür und großem sprachlichen Talent erzählt die Autorin Ursula Parrott von den Möglichkeiten aber auch den Zwänge von Frauen in den USA der 1920er Jahre.
Obwohl dieser Roman schon älter ist zeigt er doch erschreckend auf das viele Aspekte auch heute noch brandaktuell sind für Frauen.
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Meiner Meinung nach sollte dieses Buch wirklich mehr Aufmerksamkeit bekommen denn es ist ein faszinierender Roman mit vielen Parallelen auch noch in die heutige Zeit.
Ich bin beinahe verleitet zu schreiben, dass die Hintergrundgeschichte der Autorin spannender ist als das Buch. Ein bisschen mag das auch so sein. Ursula Parrott und ihr Buch Ex-Wife waren zu ihrer Zeit bekannter als der große Gatsby! Heute würde man sagen, sie hat ihr bestes Leben gelebt und ist arm und alkoholkrank gestorben.
Ob es ihrer Figur Patricia im Buch auch so ergangen ist? Das werden wir wohl nie erfahren…
Was für ein Buch ist Ex-Wife eigentlich? Ich gebe zu, ich habe etwas komplett anderes erwartet, da wusste ich aber auch noch nicht, dass das Buch bereits über 100 Jahre auf dem Buckel hat. Es ist ein Produkt seiner Zeit wird im Vorfeld hingewiesen. Und diesen Satz musste ich mir bei der Lektüre sehr oft selbst noch einmal ins Gedächtnis rufen.
Was heute keine große Sache ist, war damals ein Skandal. Was heute ein absoluter Skandal wäre, war damals keine große Sache. So lässt es sich ganz gut beschreiben.
Patricia ist in meinen Augen eine sehr unglückliche und manchmal auch einfältige Frau. Oft genug wollte ich sie schütteln und anschreien - aber sie war eben ein Produkt ihrer Zeit. Stellenweise hatte ich wirklich großes Mitleid mit ihr. Ich denke, es war Frauen nicht vergönnt Glück zu finden - dazu sind sie nicht gemacht worden.
Oft war es für mich schwer zu ertragen wie Patricia mit bestimmten Situationen umgegangen ist. In meinen Augen war auch ihre Freundin Lucia keine große Hilfe - aber auch hier: Ein Produkt seiner Zeit.
Das in meinen Augen sehr eintönige Leben der Damen, besteht aus Männer, Alkohol und Abendessen und Kleider kaufen, war mir persönlich zu profan. Gott sei Dank, ist das heute anders.
Nun gut, soviel zur Story. Aber lohnt sich das Buch insgesamt überhaupt? In meinen Augen ein klares Ja. Die Sprache ist stellenweise anstrengend zu lesen, aber es ist eben ein Produkt seiner Zeit. Aber das macht das Buch auch aus. Wir war es in den goldenen 1920er Jahren in New York? Hier erhält man einen guten Einblick.
Wer also einen Blick in die Vergangenheit werfen und sich vielleicht auch an der ein oder anderen Stelle über das damalige Weltbild ärgern möchte, ist mit diesem Buch gut beraten!
Patricia hat sehr jung geheiratet, hatte gedacht die Ehe währt ewig, wie es eigentlich damals so war in den 1920er Jahren. Doch Peter verlässt sie sehr plötzlich und hinterlässt eine große Lücke. Sie will es nicht wahrhaben eine „Exfrau“ zu sein.
Kann sie ihn zurückgewinnen? Kann sie darüber hinwegkommen? Sie sucht Abwechslung im New Yorker Nachtleben, geht auf Partys, an eventuellen Kandidaten fehlt es nicht, aber sie sind halt nicht Peter.
Ein Buch geschrieben vor 100 Jahren das aktueller nicht sein könnte, es hat sich in den Rollen der Frauen und Männer noch nicht so viel getan, ebenso in der Stigmatisierung verlassener Frauen, sie werden allein gelassen und das oft auch noch mit Kindern. Sie sind eigentlich die Opfer, aber die Gesellschaft sieht das oft anders.
Großartig das Cover mit der Perlenkette! Ein Buch dem ich viele Leser:innen wünsche, eine tolle Wiederentdeckung!
Autorin: Ursula Parrott
Buch: Ex-Wife
Hörbuch 8h 27 Minuten
⭐⭐⭐⭐
Klappentext:
Patricia ist 24, als ihr Mann beschließt, die Ehe mit ihr zu beenden. Vor den Kopf gestoßen von dieser Entscheidung versucht sie zunächst, um ihren Mann zu kämpfen, merkt dann aber schnell, dass sie auch ohne ihn ein Leben führen und viel glücklicher sein kann. Zwischen Freundschaften, Affären, schmerzhaften Schicksalsschlägen und dem ekstatischen Leben in der flirrenden Metropole New York City in den goldenen 1920ern erlebt Patricia, was es bedeutet, als Frau mit den konventionellen Rollen zu brechen, zu trinken, zu flirten und das Leben ungeniert zu feiern. Doch auch der Gegenwind bleibt nicht aus: Was ist, wenn man die Erwartungen nicht erfüllt? Warum fällt ein Neuanfang umso schwerer, wenn man ständig allein für die Vergangenheit verurteilt wird?
⭐⭐⭐⭐
Meine Meinung / mein Fazit:
Erst einmal zum positiven. Die Sprecher sind super gewählt, Betonung, Sprachtempo, Sprachstil.. es passt zu der Zeit , alles super. Die Grundgeschichte geht mir auch gut, leider fand ich die Umsetzung teilweise etwas lahm. Manche Kapitel sind so spannend , das ich fande, das teilweise zu viel in kurzer Zeit passiert, dann kamen wieder Kapitel die hätte man weglassen können.
Mich hat erstaunt das dieses Buch vor über hundert Jahren spielt, einige Ansichten haben sich bis heute nicht geändert, leider . Insgesamt ein Gesellschaftsroman der die wilden 20er widerspiegelt. Hier aus sicht der Frauen.
Der Neuauflage des bereits vor hundert Jahren veröffentlichten Romans konnte ich nicht viel abgewinnen.
Patricia wird im Alter von 24 Jahren von ihrem Mann Peter verlassen. Sie stürzt sich in amouröse Abenteuer, ihr Herz hängt aber noch an ihrem Ex-Mann. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als dass er zu ihr zurückkommt.
Sie zieht zu ihrer Freundin Lucia, gemeinsam gehen sie fast jeden Abend aus und lernen Männer kennen, mit denen sie Affären haben.
Der Roman ist recht emotionslos, traumatische Erlebnisse wie der Tod ihres Kindes und eine Abtreibung lassen Patricia ziemlich kalt, dafür leidet sie unendlich, wenn sie Peter mit einer neuen Freundin sieht. Ich fand sie sehr oberflächlich und unsympathisch, die meisten Gedanken hat sie sich um Peter und seine Freundinnen, ihr Aussehen und ihr Gewicht gemacht.
Vermisst habe ich einen Bezug zu der Zeit, in der die Handlung spielt – das Einzige, das darauf hinwies, waren die Flüsterkneipen aus der Zeit der Prohibition.
Auch der Handlungsort New York wurde nicht besonders herausgestellt, bis auf eine kurze Erwähnung der Grand Central Station, wo Patricia ihren Liebhaber verabschiedet.
Ich habe mir von einem Roman, der in den 1920er Jahren in New York spielt, viel mehr versprochen und bin enttäuscht worden.
"Ex-Wife" von Ursula Parrott ist ein Roman, der mich zu Teilen beeindruckt hat. Die Geschichte, die in den späten 1920er Jahren spielt, bietet einen interessanten Einblick in das Leben einer geschiedenen Frau in einer Zeit, als Scheidungen noch ein gesellschaftliches Stigma darstellten. Die Autorin beschreibt die Herausforderungen und emotionalen Turbulenzen, denen die Protagonistin zu der damaligen Zeit gegenübersteht, mit großer Sensibilität und Tiefe.
Der Schreibstil von Frau Parrott ist flüssig und zugänglich, was das Lesen angenehm macht. Ihre Charaktere wie Patricia sind recht lebendig gehalten und zum Teil auch vielschichtig, besonders die Hauptfigur, die trotz ihrer Fehler und Unsicherheiten sympathisch und nachvollziehbar bleibt. Die junge Patricia beginnt ihre Ehe mit einem Lebensstil, der von einer ziemlichen Unreife geprägt ist. Die lange Europareise, die hauptsächlich aus Trinken und Feiern besteht, spiegelt ihre Sorglosigkeit und den Mangel an Verantwortungsbewusstsein wider. Dies zeigt, dass sie zu Beginn des Romans eher oberflächlich und auf Vergnügen bedacht ist. Patricia steht auch unter dem Druck der gesellschaftlichen Erwartungen ihrer Zeit. Ihre Handlungen und Entscheidungen sind teilweise eine Reaktion auf die eingeschränkten Möglichkeiten, die Frauen in den 1920er Jahren hatten. Trotz ihrer Fehler und Schwächen bleibt Patricia auch weiterhin eine faszinierende Figur. Ihre persönliche Geschichte ist eine Mischung aus Tragödie und dem Streben nach Freiheit, die auch heute noch relevant ist.
Trotz der historischen Distanz wirkt die Geschichte erstaunlich modern und zeitlos.
U. Parrotts Beobachtungen über das menschliche Verhalten und gesellschaftliche Normen haben auch in der heutigen Zeit Gültigkeit.
Fazit: Insgesamt fand ich "Ex-Wife" eine gute und unterhaltsame Lektüre, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt.
Das Telefon klingelt...
"Ex-Wife" hat mich mit dem Wissen, dass dieses Buch vor fast hundert Jahren (1929) von einer Frau geschrieben und veröffentlicht wurde, vom ersten Wort an fasziniert. Seinerzeit galt das Debüt als Skandalroman.
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Der Schreibstil ist modern und lebendig und zeigt das pulsierende Leben des New Yorks der goldenen Zwanziger. Die Vergnügungssucht und der Lebenshunger sind deutlich spürbar und die frauenfeindliche Stimmung der Zeit gut dargestellt, das Frauenschicksal klar definiert.
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Im Mittelpunkt eine junge Frau, die nach vier Ehejahren vom Mann verlassen und einige Jahre später von ihm geschieden wurde. Man erhält Einblicke in ihre Gefühlswelt, ihre amourösen Männergeschichten, ihre Karrierepläne und ihre Shoppingsucht.
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Die Figuren sind klar und tiefgründig charakterisiert, das macht die Handlung authentisch. Erschrocken, wie ausufernd doch trotz Alkoholverbot getrunken und Schwangerschaft geraucht wird.
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Was für ein Buch, mit Höhen und Tiefen, aufregenden und langatmigen Abschnitten und einer Story die oberflächlich erscheint und doch so fesselt, dass sie mich in seinen Bann zog, nachdenklich und etwas geschädigt wieder ausspuckte. Der Gesellschaftsroman spiegelt die wilden Zwanziger aus Sicht einer Frau gut wieder und überrascht mit der Tatsache, dass es durchaus ein heutiges Werk hätte sein können und zeigt, dass selbst 100 Jahre nicht ausreichen um alle Hürden in Sachen Gleichberechtigung abzubauen.
Die Thematik hat mich gereizt und ich war sehr gespannt, wie ich mit dem Schreibstil von vor über 100 Jahren zurecht kommen werde. Ich musste einmal über meinen Tellerrand hinaus schauen und mich aus meiner Komfortzone heraus bewegen.
Das Buch ist tatsächlich nicht einfach zu lesen. Am Ende war es aber total interessant, sich in die Gedankenwelt einer Frau mit Anfang 20 zu begeben. Man hat die Chance zu reflektieren wie es damals war, und wie es heute ist.
Lass dich also ruhig einmal darauf ein.
Patricia ist 24, als ihr Mann plötzlich die Ehe beendet. Mit gebrochenem Herzen versucht sie zunächst, um ihre Ehe zu kämpfen. Aber kann sie vielleicht sogar ohne ihren Mann ein erfülltes Leben führen?
Der Roman, ursprünglich in den 1920er Jahren erschienen, wurde von Tilda Engel hervorragend übersetzt. Der Text liest sich flüssig und fast modern, was die zeitlose Qualität der Geschichte betont.
Die Stärke des Romans liegt in der authentischen Darstellung von Patricias Selbstfindung und Emanzipation, was für die Verhältnisse im New York der 1920er Jahre sicherlich skandalös wirkte. Feiern, Trinken, Flirten und Affären sind Teil ihres Lebens, doch bleibt sie lange in der Hoffnung gefangen, ihr Ehemann könnte zurückkehren. Hier, und auch in anderen Bereichen von Patricias Gefühls- und Gedankenwelt, hätte ich mir mehr emotionale Tiefe gewünscht. Möglicherweise wurde das damals noch nicht in einer Form thematisiert, wie wir es heute kennen.
Viele der Aussagen könnten auch heute noch von Frauen getroffen werden, zum Glück längst nicht alle. Was dies über unsere Gesellschaft und die Rolle der Frau aussagt, tja.. darüber lässt sich nachdenken.
Dieser Roman erzählt nicht nur die Geschichte einer Frau in den 1920er Jahren, sondern behandelt zeitlose Themen wie Selbstfindung, Emanzipation und die Suche nach Glück. Von mir gibt es trotz ein paar Schwächen eine Leseempfehlung.
1920 New York - sie ist geschieden, ihr Herz ist gebrochen und die leuchtende Stadt empfängt sie mit offenen Armen.
Dieser Roman ist aus der damaligen Zeit und verschönert nicht den Blick auf die Lage einer damals geschiedenen Frau, sondern erzählt mit Abstand und Einfühlungsvermögen, wie es einfach ablief. Interessant, teilweise amüsant und ein lohnenswerter Blick, da der Roman genau sagt, wie es damals war zu leben. Zwischen Partys, Männern und den Wunsch nach Stabilität .
Für die damalige Zeit definitiv revolutionär in Bezug auf die Frauenfigur.
Leicht zu lesen, wie ein Hollywoodfilm.
Allerdings werden die Themen auch nicht tiefer gehend behandelt.
Das Buch kam am Mittwoch bei mir an, heute am Freitag habe ich die letzte Seite gelesen, das sagt doch eigentlich schon alles Wissenswerte. Und das obwohl dies hier kein Buch ist, das man einfach so wegbingt. Ich lese für gewöhnlich schnell, habe mir bei diesem Werk aber Zeit gelassen und jede Seite genossen.
Die Story um Pat und ihr Leben im New York im Jahre 1924 plätschert so gesehen eigentlich vor sich hin. Wir erfahren viel über ihre Gefühlswelt, ihre Männergeschichten, ihre Karrierepläne und ihre doch dezent vorhandene Shoppingsucht.
Wirkliche Ups and Downs gibt es Storymäßig nicht und doch fesselt der Roman, zieht einen in seinen Bann und spuckt einen nachdenklich und etwas geschädigt wieder aus.
In diesem Falle kann man dem Vorwort von Mareike Fallwickl auch nur zustimmen, Parrott schafft es all die gesellschaftlichen Probleme, die wir auch heute noch haben einzufangen und zu beschreiben. Der wirkliche Durchbruch, die bestehenden verheerenden Strukturen zu verstehen und zu verarbeiten blieb jedoch aus.
Dies ist aber wohl auch dem Umstand geschuldet, dass Frauen vor 100 Jahren durch das Patriarchat noch eingeschränkter waren als heute.
Ich hätte unserer Protagonistin so sehr das von ihr präferierte Ende gewünscht und bin normalerweise nicht sehr emotional beim lesen, hier konnte man aber ganz wunderbar mitleiden.
Am Ende kann man sagen ist doch alles gut geworden, ob es aber das war, was man sich wirklich gewünscht hat, steht auf einem anderen Blatt.
Wir können froh sein mittlerweile gesellschaftlich doch ein Stück weiter zu sein, aber sehen anhand dieses Romans auch, dass selbst 100 Jahre nicht ausreichen um alle Hürden in Sachen Gleichberechtigung etc. abzubauen.