15. Feb.
Rating:5

Genau das, was ich gebraucht habe, um mich mehr verstanden zu fühlen.

Alok schafft es so viele kleine Kämpfe, mit denen gendernonkonforme, nonbinarys, binäre Transpersonen und andere queere Peeps täglich konfrontiert sind, einfach und verständlich und mit klarer Sprache darzustellen. Das Buch mag nicht viele Seiten haben und einige Seiten sind wunderbar illustriert, trotzdem steckt jede Menge drin. Vor allem hilft es, Erlebtes in Worte zu fassen und für die nächste Diskussion, wenn mensch möchte, ggfs. gewappneter zu sein; gibt sanft aber bestimmt Denkanstöße und macht unsere Kämpfe sichtbar. Wer neugierig ist und Nichtbinärität und was das alles mit Politik und Macht zu tun hat, verstehen will, wird mit diesen nicht mal 100 Seiten eine gute Basis haben und künftig vielleicht noch mehr Muster im System erkennen. Es ist schnell gelesen, greift niemanden an, tut niemandem weh ubd erweitert auf wenigen Seiten den Horizont. Ich kann das jemenschen nur ans Herz legen 🫶🏻

Mehr als binär
Mehr als binärby Alok Vaid-MenonZuckersüß Verlag
2. Okt.
Bi-was? Hier wirst Du schlau
Rating:4

Bi-was? Hier wirst Du schlau

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Thema Diversity und bin daher ziemlich offen für alles. So auch für dieses Buch. Ich wollte mehr über das Leben von nicht binären Menschen erfahren und finde das Buch von Alok großartig, um in das Thema reinzukommen. Hier erfährst du viel über "typisch" männlich und weiblich – und wie das alles gar nicht nur in diese beiden Schubladen passt. Sehr empfehlenswert!

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Mehr als binärby Alok Vaid-MenonZuckersüß Verlag
8. Juli
Rating:4.5

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loved the writing style. very important. quick read. touches a lot of aspects about gender non-conformity and trans*ness. it’s more like a superficial analysis of the topic – like an introduction. i found it very helpful to get an overview of power dynamics in society and interdependences. especially for a person who feels at the beginning of figuring out their own trans*ness. (every non-trans* person should read it as well, though.)

Mehr als binär
Mehr als binärby Alok Vaid-MenonZuckersüß Verlag
21. Dez.
Rating:4

Ein wundervoll gestaltetes Buch, das nicht nur durch seinen Inhalt lebt, sondern auch die durch die Illustrationen von Julius Thesing. Alok nimmt die bekanntesten Phrasen gegen non-binary Menschen und argumentiert dagegen. Die Texten lassen sich rasch und einfach lesen, sodass sich das Werk auch für Personen eignet, die selten zu Bücher greifen. Da ich mich bereits sehr mit dem Thema befasst habe, habe ich nicht so viel Neues erfahren, denke jedoch, dass sich das Buch bestens dafür eignet, an Freunde und Verwandte verschenkt zu werden. Sodass diese Menschen die ersten Berührungsängste mit nichtbinären Menschen abbauen können. Genau deshalb finde ich "Mehr als binär" ein gutes und wichtiges Buch. Denn Aufklärung muss auch Menschen erreichen, die sich eben nicht mit dem Thema auseinandersetzen (möchten).

Mehr als binär
Mehr als binärby Alok Vaid-MenonZuckersüß Verlag
30. Nov.
Rating:5

Ein Buch voller guter Gedanken, die mir als nicht-binäre Person Mut machen und durch die ich mich verstanden fühle. Alok Vaid-Menon erzählt unerschrocken, echt und direkt von Nicht-Binarität und wird mit diesem Buch hoffentlich viele Menschen zum Nachdenken anregen.

Mehr als binär
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8. Nov.
Rating:4.5

Awesome and compact booklet about non-binary experience mixed with facts and analysis

On only 64 pages Vaid-Menon manages not only to give insight in their non-binary experience but also to analyze and debunk some of the most common anti-trans rhetorics. It’s very easy to follow along and understand, even if you’re new in the realm of gender lit.

Mehr als binär
Mehr als binärby Alok Vaid-MenonZuckersüß Verlag
16. März
Rating:4

„Das Ziel von Geschlechtsneutralität ist, von normativen Geschlechtervorstellungen wegzukommen – und nicht, Menschen ihre Geschlechter wegzunehmen.“   „Mehr als Binär“ ist ein Buch, das eigentlich alle besitzen sollten, denn hier werden Antworten auf Fragen gegeben, die längst hätten beantwortet sein müssen. Alok Vaid-Menon (they/them) hat ein Werk niedergeschrieben, das über den Tellerrand – über diese binären Kategorien – hinausgeht. In fünf Kategorien schildert Alok mit schönen Illustrationen von Julius Thesing (he/him) die Missstände, die in unserer Gesellschaft verankert sind. Zu erkennen, dass das binäre System, ergo Mann und Frau, ein Konstrukt und Problem unserer Gesellschaft ist, ist nicht das Bedauernswerteste. Das Bedauernswerteste ist nicht erkennen zu wollen, dass es diskriminierend ist und einfach nicht funktioniert. Dies spiegelt sich in Aloks Kindheit, Jugend und auch jetzt wider.   Zu denken, es gäbe nur Mann und nur Frau ist, wie zu denken, es gäbe nur Himmel und Hölle, Tag und Nacht, Feuer und Wasser, usw. Wir vergessen allerdings dabei alles, was dazwischen ist. Zwischen Himmel und Hölle gibt es die Erde, zwischen Tag und Nacht gibt es die Dämmerung, Nachmittage, Abende und zwischen Feuer und Wasser gibt es noch Luft, Erde, Holz, Metall, usw. An dieser Stelle will ich lediglich hinweisen, dass wir alles bei Namen benennen können und wissen im Kern, dass Binärität – also die Zweiteiligkeit – Jenseits dessen ist, was wir denken sei wirklich existent. Dass die Biologie oft als Argument benutzt wird, „um trans und gendernonkonforme Menschen als künstlich zu bezeichnen – und alle anderen als natürlich“, zeigt wiederrum, wie intolerant die Menschen sein können. Es ist längst wissenschaftlicher Konsens, dass es nicht nur zwei Geschlechter gibt. „Es gibt absolut keine biologische Grundlage dafür, warum Jungen nicht ihre Nägel lackieren oder sensibilisieren sein sollten, genauso, wie es auch keine biologische Grundlage dafür gibt, warum Mädchen kein Fußballspiel oder ihre Ideen ernst genommen werden sollten. Es geht hier nicht um Wissenschaft, sondern um Macht.“   Wenn es um falsche Benennung von Farben, Pilzarten, Pflanzen, Tiere, usw., geht, sind wir schnell kampfbereit, um jegliche Missverständnisse aufzudecken. Warum fällt es uns bei diesen Dingen einfacher sie zu akzeptieren als einen Menschen, der sich ausdrücken und klar kommunizieren kann, was er gerade empfindet? Warum akzeptieren wir die Gefühle und Erfahrungen, die dieser Mensch gemacht hat, nicht? Warum muss sich jeder Mensch dafür rechtfertigen und geradestehen für die eigene Geschlechtsidentität? Es ist Macht.   Übersetzt von Linus Giese (he/they), zeigt wiederum, wie unkompliziert das Gendern sein kann und vor allem ist dieses Buch auch sprachlich für alle deutschsprachige Menschen einfach geschrieben. Allerdings ist auch zu beachten, dass explizite Diskriminierungsformen erwähnt werden, die triggern können. Aufgefallen ist mir, dass keinerlei Quellen verwendet worden sind, als es um „Fakten“ ging, die für mich zwar klar sind, weil ich dazu die Quellen kannte, aber für Lesenden, die keine bzw. wenig Berührungspunkte mit dieser Thematik haben, jedoch gefehlt haben.   „Meinen Körper, meine Identität und meinen Selbstwert zurückzuerobern und von der Scham anderer Menschen zu befreien, hat mir gezeigt, dass Veränderung möglich ist, egal, wie unmöglich sie auch erscheinen mag.“

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Mehr als binärby Alok Vaid-MenonZuckersüß Verlag
15. Juni
Rating:5

Ein wichtiges Buch, das die Welt jenseits der westlichen Geschlechterbinarität sichtbar macht.

"Wir leben in einer Gesellschaft, die alle Menschen als heterosexuell und binärgeschlechtlich einstuft, bevor ihnen überhaupt die Chance gegeben wird, herauszufinden, wer sie wirklich sind." - Alok Vaid-Menon, Mehr als binär, S.69 In Mehr als binär spricht Alok Vaid-Menon über Geschlecht und Geschlechtsidentität, erklärt vieles und entkräftet Vorurteile. Dazu erzählt Vaid-Menon seine Geschichte und klärt über das binäre System auf, das vom Westen in die ganze Welt exportiert wurde, um vor allem Kulturen jenseits der Geschlechterbinarität unsichtbar zu machen. "Es gibt absolut keine biologische Grundlage dafür, warum Jungen nicht ihre Nägel lackieren oder sensibel sein sollten, genauso, wie es auch keine biologische Grundlage dafür gibt, warum Mädchen kein Fußball spielen oder für ihre Ideen ernst genommen werden sollten. Es geht hier nicht um Wissenschaft, sondern um Macht." - Alok Vaid-Menon, Mehr als binär, S.74 Insgesamt ist dieses Buch sehr vor allem für diejenigen zu empfehlen, die sich einen ersten Überblick über das Thema verschaffen möchten. Vaid-Menon erklärt einfach und nachvollziehbar wichtige Begriffe und Zusammenhänge zur Gender-Debatte und gibt am Ende noch wichtige Tipps um vermeintliche Totschlagargumente zu entkräften. Alles in allem ein sehr gelungenes und lesenswertes Buch.

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12. Juni
Rating:5

A comforting, understanding book full of kindness and possibility. I thought I had nothing to gain from this small book; I was wrong. This is a great book to gift your friends and loved ones, maybe even as a resource for people coming out to make a conversation like that easier for the parties involved.

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30. Dez.
Einfach, verständlich und gut wird das Thema Binärität bzw. Nicht-Binärität erklärt!
Rating:4

Einfach, verständlich und gut wird das Thema Binärität bzw. Nicht-Binärität erklärt!

„Das Ziel von Geschlechtsneutralität ist, von normativen Geschlechtervorstellungen wegzukommen – und nicht, Menschen ihre Geschlechter wegzunehmen.“   „Mehr als Binär“ ist ein Buch, das eigentlich alle besitzen sollten, denn hier werden Antworten auf Fragen gegeben, die längst hätten beantwortet sein müssen. Alok Vaid-Menon (they/them) hat ein Werk niedergeschrieben, das über den Tellerrand – über diese binären Kategorien – hinausgeht. In fünf Kategorien schildert Alok mit schönen Illustrationen von Julius Thesing (he/him) die Missstände, die in unserer Gesellschaft verankert sind. Zu erkennen, dass das binäre System, ergo Mann und Frau, ein Konstrukt und Problem unserer Gesellschaft ist, ist nicht das Bedauernswerteste. Das Bedauernswerteste ist nicht erkennen zu wollen, dass es diskriminierend ist und einfach nicht funktioniert. Dies spiegelt sich in Aloks Kindheit, Jugend und auch jetzt wider.   Zu denken, es gäbe nur Mann und nur Frau ist, wie zu denken, es gäbe nur Himmel und Hölle, Tag und Nacht, Feuer und Wasser, usw. Wir vergessen allerdings dabei alles, was dazwischen ist. Zwischen Himmel und Hölle gibt es die Erde, zwischen Tag und Nacht gibt es die Dämmerung, Nachmittage, Abende und zwischen Feuer und Wasser gibt es noch Luft, Erde, Holz, Metall, usw. An dieser Stelle will ich lediglich hinweisen, dass wir alles bei Namen benennen können und wissen im Kern, dass Binärität – also die Zweiteiligkeit – Jenseits dessen ist, was wir denken sei wirklich existent. Dass die Biologie oft als Argument benutzt wird, „um trans und gendernonkonforme Menschen als künstlich zu bezeichnen – und alle anderen als natürlich“, zeigt wiederrum, wie intolerant die Menschen sein können. Es ist längst wissenschaftlicher Konsens, dass es nicht nur zwei Geschlechter gibt. „Es gibt absolut keine biologische Grundlage dafür, warum Jungen nicht ihre Nägel lackieren oder sensibilisieren sein sollten, genauso, wie es auch keine biologische Grundlage dafür gibt, warum Mädchen kein Fußballspiel oder ihre Ideen ernst genommen werden sollten. Es geht hier nicht um Wissenschaft, sondern um Macht.“   Wenn es um falsche Benennung von Farben, Pilzarten, Pflanzen, Tiere, usw., geht, sind wir schnell kampfbereit, um jegliche Missstände aufzudecken. Warum fällt es uns bei diesen Dingen einfacher sie zu akzeptieren als einen Menschen, der sich ausdrücken und klar kommunizieren kann, was er gerade empfindet? Warum akzeptieren wir die Gefühle und Erfahrungen, die dieser Mensch gemacht hat, nicht? Warum muss sich jeder Mensch dafür rechtfertigen und geradestehen für die eigene Geschlechtsidentität? Es ist Macht.   Übersetzt von Linus Giese (he/they), zeigt wiederum, wie unkompliziert das Gendern sein kann und vor allem ist dieses Buch auch sprachlich für alle deutschsprachige Menschen einfach geschrieben. Allerdings ist auch zu beachten, dass explizite Diskriminierungsformen erwähnt werden, die triggern können. Aufgefallen ist mir, dass keinerlei Quellen verwendet worden sind, als es um „Fakten“ ging, die für mich zwar klar sind, weil ich dazu die Quellen kannte, aber für Lesende, die keine bzw. wenig Berührungspunkte mit dieser Thematik haben, jedoch gefehlt haben.   „Meinen Körper, meine Identität und meinen Selbstwert zurückzuerobern und von der Scham anderer Menschen zu befreien, hat mir gezeigt, dass Veränderung möglich ist, egal, wie unmöglich sie auch erscheinen mag.“

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Mehr als binärby Alok Vaid-MenonZuckersüß Verlag
30. Dez.
Rating:4

In „Mehr als binär“ schreibt der*die Autor*in über Gendernonkonformität, Vorurteile, Identität, eigene Erlebnisse, „Argumente“, biologische und geschichtliche Hintergründe. Viele Fakten waren mir bereits aus anderen Büchern bekannt, manches war auch neu und so hab ich auch diesmal wieder einiges an neuem Wissen mitgenommen. Vor allem Alok Vaid-Menon‘s Geschichte, aber auch das Kapitel der sogenannten Argumente macht wütend und zeigt, dass ein großes Problem zum einen unserer patriarchales, binär geprägtes System ist, in dem wir aufwachsen, zum anderen es aber auch an Aufklärung fehlt. „Das Unbekannte stellt alles infrage, was wir über uns und die Welt zu wissen glaubten“ (Zitat S. 33) Ich finde, dass dieses Zitat es sehr schön auf den Punkt bringt. Sich aus dem binären Vorstellungen zu befreien, setzt eine gewisse Flexibilität im Denken voraus. Etwas Unbekanntes macht auch immer erstmal Angst, es müssen alte Überzeugungen über Bord geworfen und neue Ansichten erlernt werden. Und gerade bei Ansichten, die wir über Jahrzehnte verinnerlicht haben, kann dies schwer fallen, weshalb ich es als sehr wichtig erachte, dass man sich über Tatsachen, die einem selbst fremd sind, informiert und weiterbildet. Dafür ist dieses Buch gut geeignet. Die gewählte Sprache ist leicht verständlich, die Illustrationen sind toll, es geht nicht zu weit in die Tiefe, gibt aber einen tollen ersten Überblick. Meiner Meinung nach kann es auch gut in der Bildung, bspw. an Schulen, eingesetzt werden. Was mir persönlich gefehlt hat, war eine Auflistung von Quellen, da ich es schon teilweise als Sachbuch ansehen würde. Auch eine Auflistung weiterführender Literatur hätte ich toll gefunden. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die ich euch wärmstens empfehlen kann.

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