INSGESAMT: 3/5 Der relativ kurze Debütroman (knapp 300 Seiten) des Autorinnenduos Milea Lee liest sich flüssig, die Handlung geht sehr schnell voran und erzählt die Geschichte von zwei (Zieh-)Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich dennoch so ähnlich sind. Zu Beginn erscheint die Idee der Rivalität zwischen Licht und Schatten nicht besonders originell, das Buch überzeugt dann jedoch im Laufe der Geschichte immer mehr, da das Konzept „Hell gegen Dunkel“ dennoch gut und größtenteils neuartig umgesetzt wurde. Manche Elemente kamen mir dann aber aus anderen Büchern bzw. Buchreihen doch sehr bekannt vor, was die Handlung teilweise vorhersehbar gemacht hat. Was ich gut gelungen fand war die Methode, wie die Welt und ihre Hintergründe vorgestellt wurden: nämlich mithilfe von kleinen Auszügen aus den „Chroniken des Lichts“, die selbst im Buch vorkommen, die jeweils zwischen Kapiteln eingeschoben wurden. Dennoch hätte ich mir gerade bei einem High-Fantasy-Roman ein bisschen mehr Worldbuilding gewünscht bzw. ausführlichere Informationen (z.B. zum Thema Magie - wer hat sie überhaupt, wer kann was, wo kommt sie vor?). Da blieb einiges bis zum Ende schleierhaft, vor allem, als dann ganz am Ende noch ein paranormales Element eingeworfen wurde, von dem man vorher noch nie auch nur eine Kleinigkeit gehört hatte. Die Charaktere sind allesamt greifbar und auch deren Eigenschaften gut ausgearbeitet und das ganze Buch über konstant, was mir sehr gut gefallen hat. Manchmal hätte ich mir jedoch noch mehr inneren Monolog gewünscht bzw. einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, vor allem weil die Dialoge oft unnatürlich und gestelzt gewirkt haben. Die letzten 100 Seiten fand ich dann noch richtig gut, es war spannend und im Vergleich zu anderen Fantasyromanen nicht so ganz vorhersehbar. Alles in allem handelt es sich bei „Divided“ um eine spannende und auch simple Lektüre für zwischendurch. (unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar)
Zwei Schwestern. Ein Mann. Eine Prophezeiung. Die Geschichte wird aus den Perspektiven der Schwestern im Wechsel erzählt. Der Schreibstil war flüssig und alles in allem gefiel mir die Geschichte sehr gut.
Das war wirklich eine positive Überraschung
Schwestern Fantasy. Ein Schicksal und eine Bestimmung. Die beiden Schwestern Arely und Noreia sind einerseits grundverschieden aber in den meisten und wichtigsten Dingen doch gleich: In der Handhabung gewisser Situationen, in ihrem Mut und ihrer Loyalität. Sie sind beide gütig und opfern alles für ihr Volk. Es war eine sehr spannende und verdammt interessante Fantasy Geschichte der es weder an Wendungen noch an Tiefgang gefehlt hat. Schön war auch es aus der Sicht der beiden Schwestern zu lesen um beide auch besser verstehen zu können. Genial war hier für mich auch, das auch Frauen Kämpfern lernen an Sitzungen teilnehmen und zeigen das sie genauso für ihr Land kämpfen. Die Kämpfe im Buch waren detailliert und sehr aufregend. Es gibt tolle Charaktere, von denen ich nicht näher was sage, ich will ja nicht spoilern aber btw Coal ist für mich sehr schwer zu verstehen während ich Ronan geliebt habe. Das Finale war reich an Spannung, an Dramatik und auch sehr an der Grenze zum Tränen vergießen. Das Ende selbst war schön und vor allem auch realistisch. Ja ein tolles Buch.
Ich hatte das Buch bereits vor Wochen auf der Seite des VAJONA Verlags entdeckt und war, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wirklich neugierig. Die Thematik mit den zwei Reichen – Licht gegen Schatten – fand ich super interessant und was soll ich sagen? Meine hohen Erwartungen wurden alle erfüllt! Der Einstieg war anfangs etwas verwirrend, weil man diesen großen Zeitsprung von 5 Jahren hat und dann auch zwischen drin Auszüge wie aus einem Geschichtsbuch, aber dank des flüssigen Schreibstils holt man schnell auf und kann richtig in der Geschichte eintauchen. Ich war wirklich begeistert wie hier einzelne Stränge der Story zusammen geflochten, spannend gehalten und am Ende aufgelöst wurden. Wendungen und Überraschungen inklusive! Die Idee mit den beiden Reichen und der Konflikt „Licht gegen Schatten“ ist wirklich großartig gewählt und wurde perfekt in kleinen Details eingebaut. Allein die Tätowierung in Gold und Schwarz fand ich richtig gut! Es wird hier ein Unterschied geschaffen, aber gleichzeitig gezeigt wie ähnlich beide Völker sich doch sind! Wirklich klasse gemacht. Auch die Charaktere an sich sind toll. Die beiden Schwestern Arely und Noreia sind sympathisch, manchmal anstrengend und wahre Kriegerinnen mit jeweils individuellen Stärken und Schwächen. Ebenso fand ich die Nebencharaktere toll ausgearbeitet und nicht flach. Das gibt hier der Geschichte deutlich Tiefe! Auch die damit verbundene „Nebenstory“ hat mich wirklich mit fiebern lassen. Da ich nicht zu viel spoilern möchte, lasse ich aber weitere Hinweise auf die Story weg, kann aber sagen, dass das Ende mich fertig gemacht! Natürlich im positiven Sinne





