Angenehme Liebesgeschichte ohne Tiefe
Ich habe dieses Buch als E-Book gekauft, aber ich bin mir nicht sicher warum. Den Klappentext kannte ich nicht und das Cover ist meiner Meinung nach etwas sexuell. Darum fange ich mit dem Klappentext an: Josh Dale ist ein leidenschaftlicher Reporter, der für bessere Arbeitsbedingungen bei seinem Verlag kämpft. Genau das muss Eric Chesly verhindern, als neuer Chefredakteur. Um den Verlag wieder in schwarze Zahlen zu bringen muss er harte Sparmassnahmen vornehmen. Sein Vater, der Besitzer des Verlages verlangt mindestens eine Kündigung, am Besten die von Josh. Nur, dass Josh Dale sich nicht nur als Erics bester Mann entpuppt, sondern auch noch als unwiderstehlich. Bald knistert es gewaltig zwischen den grundverschiedenen Männern. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich bin sehr gut in die Geschichte eingestiegen und auch nur so durch die Seiten geflogen, doch mir hat es etwas an Gefühlen gefehlt. Meiner Meinung nach hat es einfach etwas an der Oberfläche gekratzt. Die Geschichte wird zwar abwechselnd aus den Sichten von Josh und Eric erzählt, was den Einblick in die Gefühle und Gedanken von beiden ermöglicht. Die Charaktere sind authentisch und direkt aus dem Leben gegriffen. Josh ist der gutmütige, hilfsbereite und freundliche Charakter. Doch mich hat etwas an seiner Art gestört. Er ist etwas zu gewollt tollpatschig und vorallem sagt er, er nutze seine Beziehung zu Eric nicht aus, doch an manchen Stellen macht er das fast extra, hatte ich jedenfalls das Gefühl. Eric versucht den Verlag wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen. Er ist offen und hört seinen Mitarbeitern zu. Es ist eine angenehme und kurzweilige Geschichte in der es um Freundschaft und Liebe geht. Doch leider fehlt es ihr an Tiefe.
