3,5 Sterne für die Anthologie allgemein. Für eine Anthologie, die sich intersectional in den Titel schreibt, gab es mir zu viele Stories, bei denen ich mich unwohl gefühlt habe aus dem ein oder anderen Grund und die für mich dort nicht hingehören. Den Umgang mit Religion, Hautfarbe und sexuelle Präferenz fand ich meist gut, Geschlechtsidentität und Ableismus wären allerdings Themen, wo es dringend noch Verstärkung im Lektorat / Sensitivity Reading gebraucht hätte. In einem Fall fand ich die Geschichte selbst sogar ziemlich gut, bevor mich ein Austausch mit anderen Lesenden darauf gebracht hat, wie ableistisch sie ist. Und das darf in einer Anthologie, die "intersectional" sein möchte, eigentlich nicht sein, dass so etwas unkommentiert und als positiv drin gelassen wird - oder zumindest hatte ich den Anspruch, dass ich so etwas dort nicht finde. Meine Highlights: - "Die letzte Heimkehr" (ich liebe Gargoyles!) - "Burkitty" (auch wenn die Story mich beim Kampfsport etwas verloren hat) - "Zuneigungsformen" - "Wünsch mir die Apokalypse" (geht mir immer noch nicht aus dem Kopf) - "Kreise" (auch wenn es mich ständig in den Fingern gejuckt hat, hier die fehlenden Kommata noch einzufügen, die überall gefehlt haben)
1. Jan.Jan 1, 2024
Urban Fantasy: going intersectionalby Ach je Verlag
