
In „Fall into Dreams“ geht es um Amber, die nach Jahren wieder auf ihren Jugendschwarm Raymond trifft. Dieser hat gerade den Club seines Vaters übernommen und mit ihm auch einige Probleme … Mit gut 270 Seiten ist „Fall into Dreams“ für einen Liebesroman eher kurz und damit eine schöne Abwechslung zu den dickeren Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Protagonisten Amber und Raymond sind beide sympathisch, wenn auch eher oberflächlich angelegt – ich hätte gerne noch mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren. Auch die Geschwister von Raymond hätten für meinen Geschmack noch etwas präsenter sein dürfen, da ich vermute, dass weitere Bände potenziell von ihnen handeln werden. Aufgrund der geringen Seitenanzahl entfaltet sich auch die Liebesgeschichte relativ schnell. Amber findet Raymond sowieso seit ihrer Kindheit gut und auch Raymond schwärmt bereits nach wenigen Interaktionen von ihr. An dieser Stelle hätten ein paar Seiten mehr vielleicht doch nicht geschadet, um die Entwicklung der Gefühle etwas anschaulicher und damit für mich als Leser nachvollziehbarer zu gestalten. So waren die Interaktionen der beiden zwar süß, aber emotional wurde ich nicht ganz mitgerissen, weil die Entwicklung der Beziehung auf mich etwas abgehackt wirkte. Alles in allem eine solide Liebesgeschichte, bei der ich mir etwas mehr Tiefe und einige Seiten mehr gewünscht hätte.
















