23. Dez.
Rating:4

Inhalt: Toni ist eine Kopfgeldjägerin des Teufels. Das bedeutet, sie schickt eidbrüchige Vampire oder Werwölfe zum Teufel, damit dieser sie bestraft. Doch als sie die Aufgabe erhält, einen der Nephilim (halb Mensch, halb Engel) zu vernichten, gerät ihr geordnetes Leben aus den Fugen. Ein Engel stellt sich ihr in den Weg, einen Engel, den sie unerlaubterweise sympathisch findet. Und plötzlich landet Toni selbst auf der Liste eines Kopfgeldjägers. Der Teufel will sie aus dem Weg räumen. Was mir gut gefallen hat: - Die Geschichte kam sehr schnell ins Rollen. - Tonis Mitbewohner, der schwule Vampir Lestat, war immer für eine lustige Auflockerung zu haben. - Die Entwicklung von Engel Alec fand ich interessant zu beobachten. Was weniger meins war: - Das Präsens. Geschmackssache, aber ich habe die Tendenz, Verben immer ins Präteritum umzuwandeln. - Die Geschichte um Tai und seine Schwester war nicht ganz so meins. - Die Auflösung kam für mich etwas aus dem Nichts. Ich mag es, überrascht zu werden, aber bei der Auflösung haben mir vorab die Anzeichen gefehlt. Vielleicht muss ich das Buch nochmal überfliegen und schauen, ob ich etwas verpasst habe. Fazit: Eine schöne Geschichte mit kleinen Schwächen, die mich nichts desto trotz gut unterhalten hat!

Des Teufels Kopfgeldjäger
Des Teufels Kopfgeldjägerby Sandra BinderZeilengold Verlag
25. Juli

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Dem Schreibstil und der Handlung fehlt es (meiner persönlichen Meinung nach) an Schwung, die Charaktere haben kaum Tiefe... es fehlen Informationen. Es wirkt alles recht flach und nicht bis zu Ende gedacht. Ich habe mehrere Anläufe und etwas Abstand gebraucht um das Buch abzuschließen. Zum Ende hin kam doch etwas Spannung auf, wodurch es mir leichter fiel, am Ball zu bleiben. Im Großen und Ganzen aber nicht mein Fall...daher werde ich den zweiten Teil nicht lesen.

Des Teufels Kopfgeldjäger
Des Teufels Kopfgeldjägerby Sandra BinderZeilengold Verlag
9. Feb.
Rating:5

Bei ihrem neusten Auftrag trifft die Kopfgelgjägerin Antonia Stark auf den Engel Alek. Eigentlich soll sie im Namen des Teufels einen Nephilim töten, aber der Engel scheint diesen zu beschützen. Ehe sich Antonia versieht, gerät sie zwischen die Fronten und wird selbst Zielscheibe eines anderen Kopfgeldjägers. Aber irgendwie findet sie ja immer einen Weg aus der Misere, immerhin ist sie nicht ohne Grund eine Kopfgeldjägerin des Teufels. Wieder ein Buch aus dem Zeilengold Verlag, das mir sehr gut gefallen hat. Bei diesem Buch handelt es sich eine wirklich rasante und aktiongelade Geschichte mit einer typischen Kick-Ass-Heldin. Anders als erwartet, wird die Geschichte nicht in der Ich-Perspektive erzählt und auch nicht ausschließlich aus der Sicht von Antonia, was mich am Anfang etwas irritiert hat. Denn sowohl der Klappentext als auch der Prolog sind in der Ich-Perspektive. Antonia ist ein wirklich starker Charakter mit einer richtig großen Klappe. Sie lässt sich nichts gefallen und weiß sich zu wehren. Sie hat mit dem Teufel einen Pakt geschlossen und erhält Aufträge, die sie erfüllen muss. Meistens solche, in denen Leute zu Schaden kommen. Wie schon oben geschrieben, ist die Geschichte sehr aktionreich. Antiona hat alle Hände voll zutun und es wird eigentlich nie langweilig. Neben Antonia gibt es noch weitere Charaktere, die ebenfalls ein wichtige Rolle spielen wie z. B. der Vampir Lestat, mit dem sie zusammen wohnt, der Engel Alex, der ihr Leben ganz schön durcheinander bringt und der Kopfgeldjäger Tai. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Die Geschichte ist am Ende abgeschlossen und es handelt sich hier tatsächlich um einen Einteiler. Insgesamt hat mir die Mischung sehr gut gefallen und ich vergebe die volle Punktzahl.

Des Teufels Kopfgeldjäger
Des Teufels Kopfgeldjägerby Sandra BinderZeilengold Verlag
31. Okt.
Rating:3

Inhalt Antonia Stark ist eine Kopfgeldjägerin des Teufels und eigentlich könnte ihr Job so einfach sein. Sie muss schließlich nur ein paar Vertragsbrüchige in die Hölle schicken. Doch als sie den Auftrag bekommt einen Nephilim zu töten läuft alles schief. Ihre Zielperson scheint einen Schutzengel zu haben, der sich ständig in Antonias Arbeit einmischt. Und je öfter sie auf den Engel trifft, desto schwieriger wird es, ihren Job zu machen. Bis sie plötzlich selbst zum Ziel gemacht wird… Recht spontan habe ich mich bei einer Anfrage gemeldet, die „Des Teufels Kopfgeldjäger“ als Rezensionsexemplar vergeben hat. Der Klappentext klang einfach toll und das Cover ist ein absoluter Traum. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Zeilengold Verlag, für das Rezensionsexemplar! Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, weil die Sätze nicht allzu komplex sind. Man kann der Handlung dadurch sehr gut folgen, ohne sich zu sehr konzentrieren zu müssen, was mir gut gefallen hat, da ich auch gerne mal Bücher lese, die mich nicht allzu sehr fordern. Antonia, genannt Toni, ist eine sympathische Person, die vor allem durch ihre ruppige Art Punkte bei mir gesammelt hat. Die junge Frau hat sich auf einen Deal mit dem Teufel eingelassen und ist seitdem eine seiner Kopfgeldjägerinnen. Sie hat eine unglaublich gute Quote, denn sie nimmt ihren Job wirklich ernst, auch wenn er ihr eigentlich keinen allzu großen Spaß macht. Alle fürchten die zuständige Jägerin aus Flammach und diesen Ruf hat sie sich hart erarbeitet. Gemeinsam mit ihrem besten Freund und Vampir Lestat lebt sie in einer schönen Wohnung und ihr Leben hatte außer den Aufträgen für den Teufel keine besonderen Ereignisse. Doch dann kommt der Sonderauftrag einen Nephilim in ihrem Bezirk ausfindig und unschädlich zu machen. Die Kinder von Engeln und Menschen sind für den Teufel ein besonderes Dorn im Auge und deshalb möchte er diese schnellstmöglich aus dem Weg haben. Toni nimmt den Auftrag natürlich an und damit beginnt das Abenteuer der Geschichte. Die Spannung baut sich mit der Handlung nach und nach auf und man möchte immer weiter lesen, um erfahren zu können wie es Toni mit dem Auftrag ergehen wird. Der Nephilim entpuppt sich nämlich als widerstandsfähiger als die Kopfgeldjägerin gedacht hat und gleichzeitig scheint er auch noch einen Schutzengel auf seiner Seite zu haben, der ihm das Leben rettet. Den Angestellten des Teufels ist es zudem verboten Kontakt zum oberen Reich zu haben, woraufhin sich die Situation von Toni weiter zuspitzt, schließlich hat sie zwangsweise mit einem Engel zu tun, dem sie einfach nicht entkommen kann. Und sein gutes Aussehen und diese tiefen Augen lassen die Kopfgeldjägerin nicht mehr los. Es ist nicht so, dass mich die Handlung nicht mitreißen konnte, das war durchaus der Fall. Doch die Entwicklung innerhalb der Geschichte hat mir einfach nicht so gut gefallen, wie ich es mir gewünscht habe. Toni ist eine starke und unabhängige Frau. Sie arbeitet bereits zehn Jahre für den Teufel und macht ihren Job wirklich gut und dann tritt ein Engel in ihr Leben, um alles durcheinander zu wirbeln. Doch damit nicht genug, denn ein weiterer Mann tritt in ihr Leben und damit beginnt die Dreiecksgeschichte, die mir so gar nicht gefallen hat. Was die Beziehungen zu den Männern angeht verhält sich Toni nämlich überhaupt nicht so, wie man es von ihr erwarten würde. Mehr wie ein sprunghaftes Häschen, das nicht weiß was es eigentlich will. Sie spürt zu dem einen eine unfassbare Anziehungskraft und der andere lässt ihr Herz höher schlagen. Beides kommt für den Leser so plötzlich und eher unerwartet, dass für mich persönlich eigentlich keiner der beiden Männer zu ihr gepasst hat. Ich habe die Verbindung zwischen Toni und den beiden Männern nicht gespürt und deshalb haben mich diese Liebeswirrungen mehr genervt, als in eine romantische Stimmung versetzt. Ich habe leider überhaupt nicht mitgefiebert und es hat mich auch nur wenig interessiert für wen sich Toni entscheiden wird. Je weiter man liest, desto dünner wird leider auch die Handlung. Der Anfang, der wirklich spannend und stimmungsvoll gestaltet war konnte nicht ausgebaut werden. Es hätte unglaublich viele Möglichkeiten gegeben, die Handlung voran zu bringen, doch den Weg, den die Geschichte eingeschlagen hat, wurde für mich immer unglaubwürdiger. Es gab komplizierte Verstrickungen und teilweise auch unnötige Auseinandersetzungen. Gleichzeitig hat sich Toni durch das Auftauchen der Männer etwas verändert und wirkte teilweise nicht mehr so taff und selbstsicher, wie sie zu Beginn der Geschichte war. Es hätte der Handlung sicher gut getan, wenn nur ein Loveinterest auf dem Plan gestanden hätte, um den Fokus zurück zu den eigentlichen Problemen zu bringen. Das Liebesdreieck hat mich einfach mehr gestört, als es zur Handlung beigetragen hat. Das Ende war für mich in Ordnung aber eindeutig nicht das, was ich mir für das Buch gewünscht hätte. Der Twist war in meinen Augen einfach nicht glaubwürdig, weil es kaum Anzeichen dafür gab und am Ende von irgendwelchen Zeichen die Rede war, die gerade ein oder zwei Mal in einem Halbsatz erwähnt worden sind aber nie weiter thematisiert waren. Die Auflösung war mir einfach zu gewollt und nicht gut durchdacht. Das Buch hätte viel mehr Potential gehabt, weshalb ich viel Hoffnung in das Ende gesetzt hatte, doch die Spannung zu Beginn des Buches, die mir so gut gefallen hat, wurde immer weniger und der große Knall konnte mich einfach nicht überzeugen. Trotzdem lässt das Ende einige Fragen offen und deshalb bestünde die Möglichkeit noch eine Fortsetzung zu schreiben, worauf ich ein wenig hoffe. Fazit Der Schreibstil und die Grundidee des Buches haben mir wirklich gut gefallen. Ich mochte auch die Protagonistin Toni wirklich gerne. Doch die Dreiecksbeziehung stand mir und der Handlung viel zu sehr im Weg. Auch die Auflösung hat mich nicht überzeugen können, weil in der Geschichte so viel mehr Potential gesteckt hat, als ausgeschöpft wurde. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch jedoch gut unterhalten und sollte es je eine Fortsetzung geben, würde ich wohl auch dazu greifen.

Des Teufels Kopfgeldjäger
Des Teufels Kopfgeldjägerby Sandra BinderZeilengold Verlag
19. Okt.
Rating:5

Als ich dieses Buch in der Programmvorschau gesehen habe musste ich es einfach haben. Den der Klappentext verspricht einen bissigen Humor und viel Sarkasmus. Dies ist auch mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen der Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut, dieser war humorvoll, spannend und fesselnd. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich es verschlungen. Die Charaktere und Atmosphäre war richtig gut ausgearbeitet. Ich hatte wirklich das Gefühl dabei zu sein. Es gibt in dieser Geschichte soviel Humor, Action, Engel, Dämonen und ein klein wenig Liebe. Gerade der Anfang gefiel mir richtig gut, hier geht es gleich gut los. Hier dauert es nicht ewig bis mal irgendwas passiert sondern wird regelrecht hineingeworfen. Antonia, auch Toni genannt fackelt nicht lange um vertragsbrüchige Dämonen oder Menschen in die Hölle zu schicken. Diese toughe Kopfegeldjägerin hört bei ihrer Jagd immer wieder passende Musik um zückt schneller ihr Dämonenschwert als man gucken kann. Diese Protagonistin ist schon so ne Marke für sich. Sie wohnt mit ihrem besten Freund Lestat zusammen, der ein Vampir ist und gerade so sein Vertrag jedes Jahr erfüllt. Sie hat eine sehr Sarkastische Ader die einen regelrecht zum Schmunzeln bringt. Toni ist schlagfertig und kann es sich nicht leisten Schwäche zu zeigen in ihrer Berufung. Sie ist eine der besten Kopfgeldjägern und zeigt niemals Mitleid. Sie hat eine wirklich makellose Statistik, bis sie den Auftrag bekommt einen Nephilim auszuschalten. Ab da an geht alles den Bach runter, den auch ein Engel taucht auf und sorgt für ein großes Gefühlchaos. Die Frage ist nun warum Toni auf die Abschussliste von Luzifer gelandet ist. „Die Hölle vertritt das Credo: Rufen Sie nicht uns an, wir rufen Sie an! Eines ist so sicher wie der Tod und die Steuern – der Teufel findet dich, wenn du bereit bist.“ (Im Ebook Pos. 41) Alek ist ein Engel, der seinem Namen von einem gefallenen Engel bekommen hat. Und eben diesem hat er ein Versprechen gegeben seinen Sohn zu beschützen. Er wurde ausgesandt um die menschliche Bevölkerung Flammachs zu beschützen. Wie es so typisch für Engel ist ist er makellos schön. Er ist aber keineswegs arrogant wie man es meint von den Engel kennt, er ist eher der Typ der bereit ist Dinge zu hinterfragen. Ihr bester Freund Lestat ist schwul und schaut sehr gerne kitschige Seifenopern und trägt einen sehr eigenwilligen Kleidungsstil. Er hat leider einen Vertrag unterschrieben der ihn ewig an die Hölle bindet und wurde dadurch zum Vampir. Er ist jetzt nicht der Typ Kämpfer sondern eher der Liebhaber. Er trägt sein Herz am rechten Fleck und würde alles für seine Freundin tun. Die Geschichte selbst hauptsächlich aus Tonis Sich erzählt, wobei sie ab und an in die Sicht des Engels oder eines anderen Jägers wechselt. Ich möchte euch nicht zuviel verraten wie alles miteinander zusammenhängt, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Alle Charaktere waren mir auf ihre Art und Weise sympatisch, dies änderte sich auch im laufe der Geschichte nicht. Auch der Teufel Luzifer hat den ein oder anderen Auftritt der einen Angst und Bange macht. In dieser Geschichte geht es um gut und böse und dieses findet man auch in den Charakteren wieder. "Des Teufels Kopfgeldjäger" ist eine tolle humorvolle Geschichte, die mich restlos begeistert hat. Es gibt viele Überraschungen und die ein oder andere interessante Wendung. Aber auch die vielseitigen Charaktere konnten mich vollends überzeugen. Was mir ein wenig fehlte war dieses emotionale Gefühl zwischen den Protagonisten, ansonsten ist es eine tolle Geschichte die ich euch nur weiterempfehlen kann.

Des Teufels Kopfgeldjäger
Des Teufels Kopfgeldjägerby Sandra BinderZeilengold Verlag