»Alles kommt einmal zu einem Ende und das höchste Maß ist irgendwann voll. Dieses kurze Nachgeben gegenüber dem Bösen zerstörte das Gleichgewicht meiner Seele«.
kurz, atmosphärisch und überraschend spannend
Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde hat mir deutlich besser gefallen als erwartet. ich wusste zwar grob, worum es geht, aber die eigentliche geschichte fand ich trotzdem überraschend spannend. besonders gut fand ich die düstere und leicht unheimliche atmosphäre. obwohl die geschichte schon so alt ist, fühlt sich die grundidee immer noch interessant an. gerade das thema der zwei seiten eines menschen funktioniert bis heute. außerdem liest es sich ziemlich schnell und wirkt viel weniger „anstrengend klassiker“ als man vielleicht denkt. genau deshalb fand ich es perfekt für zwischendurch. kein buch mit riesigen plottwists oder viel action, aber ein klassiker, den ich wirklich gerne gelesen habe und bei dem ich verstehe, warum die geschichte bis heute so bekannt ist.
Trotz der kürze des Buches sehr spannend und interessant.
Interessant und mit echten Krimivibes. Gut zu lesen und einer der cooleren Klassiker 🤭
Ein düsterer Klassiker, der mich überrascht hat. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll, teilweise richtig unheimlich und man merkt schnell, dass hinter allem mehr steckt, als man anfangs denkt. Der Schreibstil ist natürlich älter und etwas formeller, aber trotzdem gut lesbar, vor allem weil das Buch nicht besonders lang ist. Man sollte allerdings keine actionreiche Horrorstory erwarten. Die Stärke liegt eher in der psychologischen Spannung und der bedrückenden Stimmung. Für mich definitiv ein Klassiker, bei dem man versteht, warum er so bekannt geworden ist.
Klassiker. Vorläufer für unzählige Nachahmungen und Weiterentwicklungen, gehört absolut zum Gruselkanon.
Tiefgründig
Das Buch war unterhaltsam und hat sich schnell durchgelesen aufgrund des Umfangs und der Spannung. Ich hatte mit einer solchen Wendung im Buch bereits gerechnet beim Lesen, aber war trotzdem nicht enttäuscht deswegen. Mich berührt am meisten der symbolische Charakter des Buches. Die Bipolarität von Menschen, die Abgründe, die Menschen in sich oder ihrer Seele und ihren Gedanken tragen und die bei Verdrängung nur noch stärker werden. Die Abgründe des menschlichen Wesens und die Tugendhaftigkeit anderer Charakterzüge. Das Buch kann auf die Realität und die Menschen angewendet werden.
Joah, ist nicht schlecht.
Dr. Jekyll und Mr. Hyde ist viel mehr als nur eine alte Geschichte, er ist ein toller zeitloser Klassiker! 📖
Es ist eine düstere, fast schon unheimliche Erzählung über die zwei Seiten eines Menschen. Viele Interpretationen sehen darin den inneren Kampf zwischen Gut und Böse, Moral und Verlangen – und genau das spürt man beim Lesen die ganze Zeit. Die Geschichte baut sich langsam auf, wirkt geheimnisvoll und entwickelt eine Atmosphäre, die immer bedrückender wird. Auch die Figur von Dr. Jekyll bzw. Mr. Hyde ist unglaublich faszinierend: Dieses Spiel mit Identität, Kontrolle und dem „dunklen Ich“.✨ Für mich war es ein kurzer, aber richtig eindrucksvoller Klassiker, der zeigt, dass manche Themen einfach zeitlos sind. ❤️🔥

Kurz, atmosphärisch und in seiner Botschaft erstaunlich tief
London liegt im Dunst, respektable Häuserfronten schweigen, und hinter einer unscheinbaren Tür beginnt das Rätsel. Hier entfaltet sich zunächst eine beinahe detektivische Geschichte. Ein Anwalt versucht zu verstehen, warum sein angesehener Freund, der Arzt Dr. Jekyll, plötzlich mit einer höchst merkwürdigen und beunruhigenden Gestalt namens Hyde in Verbindung steht. Schritt für Schritt verdichtet sich das Gefühl, dass hinter dieser Beziehung etwas zutiefst Verstörendes verborgen liegt. Der Roman erschien 1886, mitten im viktorianischen Zeitalter. Genau in diese Welt setzt Robert Louis Stevenson seine Geschichte. Das London des 19. Jahrhunderts wirkt dabei fast wie eine eigene Figur. Neblige Straßen, verschlossene Türen, ehrwürdige Häuser und dunkle Hinterhöfe erzeugen eine Atmosphäre, die ständig zwischen Respektabilität und unterschwelliger Bedrohung schwankt. Beim Lesen konnte ich mir diese Stadt unglaublich lebendig vorstellen. Man spürt förmlich diese düstere Spannung, als würde unter der ordentlichen Oberfläche jederzeit etwas Unheimliches hervorbrechen. Besonders beeindruckt hat mich auch die Sprache. Sie trägt ganz klar die Spuren ihrer Zeit. Alte Wendungen, eine gewisse Förmlichkeit, Sätze, die man heute so nicht mehr hört. Genau das liebe ich an solchen Klassikern. Es fühlt sich an, als würde man nicht nur eine Geschichte lesen, sondern für ein paar Stunden wirklich in diese Epoche eintauchen. Im Kern stellt der Roman eine faszinierende Frage über den Menschen selbst. Stevenson spielt mit der Idee, dass jeder von uns zwei Seiten in sich trägt. Eine, die sich an Regeln hält, die respektabel sein will, die sich in die Gesellschaft einfügt. Und eine andere, dunklere Seite, die impulsiv ist, egoistisch, vielleicht sogar zerstörerisch. Der Roman erkundet, was passieren könnte, wenn diese beiden Seiten nicht mehr miteinander ringen müssen, sondern voneinander getrennt existieren. Gerade darin liegt die eigentliche Wucht dieser kurzen Geschichte. Sie zeigt, dass das Böse nicht unbedingt von außen kommt. Es ist eine Möglichkeit, die im Menschen selbst angelegt ist. Wie stark sie wird, hängt davon ab, wie wir mit ihr umgehen. Diese Idee wirkt erstaunlich modern und macht den Roman bis heute so eindringlich. Für mich ist Dr. Jekyll und Mr. Hyde deshalb weit mehr als eine düstere Erzählung. Es ist eine literarische Gedankenexperiment über Moral, Identität und die Frage, wie gut wir uns selbst eigentlich kennen. Kurz, atmosphärisch und in seiner Botschaft erstaunlich tief.
dark, mysterious, thrilling
The jumps between the narrator are confusing at times, but overall easy enough to follow. The themes that are explored in this story remind me of The picture of Dorian Gray. Good if you want a thrilling quick-read.
Dr. Jekyll und Mr. Hyde ist ein sehr gelungener Schauerroman aus dem späten 19. Jh.. Die Kurzgeschichte stammt von dem überaus spannenden Autor Robert Louis Stevenson und ist wirklich absolut zu empfehlen. Es ist sehr spannend wie die Geschichte von den Metaphern getragen wird und sich mit dem eigenen Ich, dem vorhandenen Weltbild und der Frage, welche Grenzen setzt uns die Natur und was geschieht, wenn der Mensch sie aus niederen Gründen überschreitet, auseinander setzt. Wie in vielen Schauerromanen dieser Zeit ist besonders das Transzendentale explizit Thema bei der Auseinandersetzung mit der Natur. Das Böse wird ähnlich zum Unbegreifbaren und Ungreifbaren und führt die Protagonisten in innere und äußere Konflikte, deren Bewältigung ebenfalls ungewiss bleibt. Außerdem gefiel mir die Art des Endes sehr gut, weil es zwar grundsätzlich offengehalten ist, aber es den Leser nicht fallen lässt, sondern Raum zum weiterdenken lässt. Rundum eine gelungene Geschichte. Spannnend und atmosphärisch durch ihr Setting im London des Späten 19. Jh..
Wunderschöne Sammlung mit Schwankender Gewchichtsqualität
Robert Louis Stevenson ist ein Meister der menschlichen Abgründe. Die Schmuckausgabe des Coppenrath Verlages versammelt einige seiner markantesten Werke in einem gewohnt prachtvollen Gewand. Doch hält der Inhalt, was die Optik verspricht? Hier ist mein Blick in das Buch: Die Geschichten im Check Die Sammlung bietet einen bunten Querschnitt durch Stevensons Schaffen, wobei die Qualität der Erzählungen für mich persönlich schwankte: Der Leichenräuber (1884): Ein sehr kurzer Einstieg, der mich leider nicht wirklich packen konnte. Schnell gelesen, aber wenig Nachhall. Markheim (1885): Hier zieht das Niveau deutlich an. Stevenson inszeniert den Konflikt mit dem eigenen Gewissen absolut packend – ein psychologisches Highlight. Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1886): Das Herzstück des Buches. Man braucht ein wenig Geduld, um richtig in die Handlung hineinzufinden, aber es lohnt sich: Ab der Hälfte und besonders im letzten Drittel wird die Geschichte extrem fesselnd. Ein Klassiker, bei dem man einfach dranbleiben muss! Der Flaschenteufel (1881): Neben Jekyll & Hyde mein absoluter Favorit! Eine eher seichte Horror-Erzählung, die aber eine starke Botschaft vermittelt: Der wahre Schatz ist die Liebe. Sehr anregend zum Nachdenken. Der Selbstmörderklub (1878): Leider der Schwachpunkt der Sammlung. Die Geschichte war mir zu komplex konstruiert und schlichtweg langweilig. Die Versprengte (1914): Ein gelungener Abschluss basierend auf einer Sage. Voller Habgier, Eifersucht und moralischer Konflikte – kurz, gruselig und unterhaltsam. Design & Haptik Wie man es von der Coppenrath-Reihe gewohnt ist, ist das Buch ein echtes Schmuckstück. Sowohl das Cover als auch das Innenleben wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Extras: Überall finden sich spannende Hintergrundinformationen, die das Leseerlebnis bereichern. Kleiner Kritikpunkt: Die gestalterische Entscheidung, ab und an grüne Zeilen auf weißem Grund zu verwenden, sieht zwar schick aus, ist aber leider nicht immer optimal lesbar. Fazit Eine durchaus gelungene Sammlung, die zeigt, dass Stevenson viel mehr war als nur der Erfinder von Dr. Jekyll. Wer über kleine Längen und die teilweise schwierige Lesbarkeit der grünen Schrift hinwegsehen kann, bekommt hier ein wunderschönes Werk für das heimische Bücherregal, das vor allem durch moralische Tiefe und atmosphärischen Grusel besticht. Meine Empfehlung: Besonders für Fans von psychologischem Grusel und wunderschönen Buchausgaben ein Muss! Allerdings nichts für Leseanfänger da der Sprachgebrauch der Zeit entsprechend ist und nicht direkt flüssig lesbar für ungeübte Leserinnen und Leser.
Zeitloser Klassiker der einen nachdenklich zurücklässt
Von Dr. Jekyll und Mr. Hyde hat jeder schon mal gehört. Jedoch frage ich mich, wie viele die Geschichte dahinter denn wirklich kennen? Ich fand es unfassbar spannend! Anfangs war es etwas schwer zu lesen, aber schnell hab ich mich daran gewöhnt.

Völlig zu Recht ein Klassiker der Weltliteratur und ein eindringliches Psychogramm. Wie Stevenson in die Geschichte einführt, mit den beiden so widersprüchlichen Persönlichkeiten spielt und es dann auflöst, ist ganz großes Kino!
»Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde«, ein literarischer Klassiker aus Robert Louis Stevensons Feder. In präziser, dichter Sprache verfasst, leicht und flüssig zu lesen. Hat man erst einmal zu lesen angefangen , will man das Büchlein nicht mehr aus der Hand legen, bis man hinter das Geheimnis dieses seltsamen Falls gekommen ist. _____
„Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, ein literarischer Klassiker, ist neben „Die Schatzinsel“ eine der beiden bekanntesten Geschichten aus Robert Louis Stevensons Feder. Die nur 134 Seiten umfassende Novelle versetzt uns in das geheimnisvolle London der viktorianischen Zeit. Der Rechtsanwalt Mr. Utterson wird durch ein Gespräch mit seinem Verwandten Mr. Enfield alarmiert. Enfield berichtet ihm von einem verstörenden Vorfall, den er zufällig in einer Londoner Seitenstraße beobachtet hat: Ein kleiner, unheimlicher Mann – später als Mr. Hyde bekannt – stößt ein junges Mädchen brutal zu Boden und trampelt über sie hinweg. Die Tat wirkt kalt, sinnlos und abstoßend, ohne jede Reue. Empörte Zeugen zwingen Hyde schließlich, Schadensersatz zu leisten. Hyde begleicht die Forderung mit einem Scheck, unterzeichnet von Dr. Henry Jekyll – Uttersons langjährigem Freund und einem geachteten Arzt. Uttersons Sorge um Jekylls Sicherheit und moralische Integrität veranlasst ihn, der Sache auf den Grund zu gehen. Stevensons Novelle, in präziser, dichter Sprache verfasst, liest sich leicht und flüssig. Hat man erst einmal zu lesen begonnen, will man das Büchlein nicht mehr aus der Hand legen, bis man hinter das Geheimnis gekommen ist.
Eine irgendwie unfertige Geschichte
Ich habe die ersten Kapitel mit Begeisterung gelesen und sah den nächsten 5-Sterne-Read kommen, aber gegen Ende hat mich die Geschichte leider verloren. Die Prämisse ist bekannt und der Blick durch die Augen des besorgten Freundes erschien sinnvoll. Die Erklärungen des dritten Freundes und schließlich Henry Jekylls in angehängten Statements, die nicht weiter kommentiert werden, haben mich jedoch abgehängt. Hier hätte ich mir mehr erhofft. So bleibt es ein Buch mit spannender Prämisse, die aber irgendwie unfertig für mich bleibt.
Ein Klassiker! Inspiriert durch verschiedene Songs des gleichnamigen Musicals „musste“ ich das Buch einfach lesen. Ich habe es sehr genossen
Trotz seines Alters (1886) ist der Text klar, gut zugänglich sowie inhaltlich zeitlos geschrieben und greift auf interessante Weise das Thema der gespaltenen menschlichen Psyche auf.
Anders als ich es erwartet hatte! Die Geschichte dreht sich in dem Sinn gar nicht direkt um den Zwiespalt um Dr Jekyll und Mr. Hyde, sondern wird eher von "außen" erzählt und erst am Ende gibt es einen Bericht vom Dr. selbst und wie es alles so kam. Überraschend unterhaltsam!
,,Ich führe das darauf zurück, dass alle menschlichen Wesen, denen wir begegnen, ein Gemisch von Gut und Böse sind.“
Ich liebte den Schreibstil und die Stimmung, die dadurch erzeugt wird. Man hat das Gefühl, man sei Teil des Geschehens und fiebert mit, was hinter den seltsamen Ereignissen rund um den Kriminalfall stecken. Zu empfehlen für alle, die die Literatur aus dem 19. Jahrhundert lieben!!
It was… okay? It had some interesting takes on morality and I get how the story was a significant criticism on the Victorian society, but I just expected a little bit more from it. I think I would have preferred it to be longer so the concept could be explored more into depth
Das Gut und Böse liegen oft nah bei einander. Tolle Schmuckausgaben und schaurige Geschichten.
old but gold
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich die Geschichte von Jekyll und Hyde schon länger im Hinterkopf hatte und unbedingt mal lesen wollte. Nachdem ich die ersten paar Seiten jedoch angefangen hatte, habe ich das Buch erstmal eine Zeit lang weggelegt, da das alte Englisch mich doch etwas überrempelt hat. Natürlich hatte ich nicht im Kopf, dass es aus 1886 stammt. Beim 2. Versuch habe ich aber gemerkt, dass ich lediglich ein bisschen reinfinden musste. Eine sehr gut geschriebene, interessante Geschichte und ich war überrascht, an der 2. Story die noch mit im Buch stand auch gefallen gefunden zu haben. Da die eine "schlecht" und die andere gut ausging, hatte man zudem noch eine perfekte Mischung und man konnte ohne weitere Sorge das Buch beenden.
Gute Kurzgeschichten
In dem Buch sind zwei Kurzgeschichten des Autoren enthalten. Beide sind super, habe ich genossen!
✨️ Rezension ✨️
"Es ist der Fluch der Menschheit, dass diese unvereinbaren Elemente zusammengeschweißt wurden, sodass in den gequälten Tiefen des Bewusstseins diese gegensätzlichen Zwillinge ständig im Kampfe liegen. Doch was wäre, wenn man sie trennte?" Ein sehr kurzweiliges, aber sehr tolles Buch. Ich habe mich mit dem Lesen etwas schwer getan, keine Ahnung ob es an mir oder an der älteren Sprache lag, aber trotzdem fand ich die Geschichte sehr spannend & vor allem Tiefgründig. Diesen Hintergrund der Entstehung von Jekyll & Hyde kannte ich noch nicht. Die tolle Optik des Buches ist nochmal ein Bonus.
Erst holprig, dann spannend
Zu Beginn war das Buch etwas kompliziert und der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Es täuschte etwas. Zum Ende hin wurden alle Fragezeichen aufgelöst und das Puzzle fügte sich zusammen. Die Problematik des inneren Kampfes kann auch auf die heutige Gesellschaft projeziert werden.
jede:r fanfiction-writer:in schreibt spannender, erzählstruktur super trocken und langweilig.
Mischung aus Steppenwolf und Frankenstein
Ein kurzweiliger und zeitloser Klassiker. Aufgrund der Kürze fallen die Charakter allerdings auch recht flach aus; wirkliche Beweggründe werden nur angekratzt und Mitgefühl oder Sympathien sind schwer aufzubauen. Auch das Dilemma zwischen Gut und Böse; den zwei Seiten Jekylls, die miteinander verschwimmen, sich gegenseitig nicht ausstehen können und doch Ehrfurcht voreinander haben, genauso wie seine problematischen Erkenntnisse aus der Medizin hätten durchaus mehr Platz für eine größere Diskussion verdient gehabt. Tatsächlich hatte die Rückseite meiner Ausgabe auch schon das Meiste vorweggenommen, weswegen ich kaum überrascht von dem Ende war. Allerdings frage ich mich weswegen man dieses Buch als gruselig eingeschätzt hat. Es behandelt unnatürliche, vielleicht magische Dinge, ja, aber gruselig fand ich das Buch nicht. Und das kommt von jemandem, der nichtmal den Trailer eines Horrorfilms durchstehen kann. Nichtsdestotrotz, vielleicht auch gerade wegen der Kürze, einen Blick wert.
Es ist Spuktober, was gibt es da besseres zu lesen, als einen klassischen Horrorroman. Ich kenne grob die Geschichte von Jekyll und Hyde, aber das Original zu lesen ist nochmal eine andere Liga. Ich fand es gut, aber ich denke zur Entstehungszeit, als noch nicht jeder wusste das es ein und dieselbe Person sind, war es wahrscheinlich schauriger.

Verstörend
Eine verstörend gruselige Erzählung die es definitiv wert ist gelesen zu werden
Ein Grusel-Klassiker
Empfehlenswert für alle Fans des klassischen Horrors. Hat mir sehr gefallen und lässt sich gut am Stück durchlesen.
Ein Buch über Moral und Reue.
Ich liebe Bücher mit moralischer oder philosophischer Bedeutung. Sie regen Gedankengänge an, die man vielleicht sonst nicht hätte, und das empfinde ich immer als Bereicherung. Dr. Jekyll und Mr. Hyde handelt von den Konsequenzen, die entstehen, wenn man, umgeben von einer angesehenen Gesellschaft, seinen Trieben nachgeht und Gefallen daran findet. Es ist eine Geschichte über Selbstzerstörung und die Frage am Ende, ob es das alles wert war.
Gähn
Irgendwie überraschend langweilig
4⭐️
Sehr kurzweilig und interessant geschrieben ☺️
Klassiker!!
Dr. Jekyll und Mr. Hyde hat mich überrascht, weil es trotz seiner Kürze und seines Alters unglaublich modern wirkt. Die düstere Atmosphäre packt sofort und man spürt beim Lesen, wie nah Licht und Schatten im Menschen beieinanderliegen. Für mich steckt darin die Erkenntnis, dass wir unsere dunklen Seiten nicht einfach wegdrücken können – wer sie verleugnet, läuft Gefahr, irgendwann von ihnen überrollt zu werden.
Ich wollte mich schon länger an die Klassiker der Horrorliteratur wagen und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut. Diese Geschichte ist wirklich spannend und auch toll geschrieben. Die Illustrationen dieser Ausgabe haben das Ganze auch gut unterstützt. Ganz klare Empfehlung für ein paar schaurige Lesestunden. Egal ob man die Geschehnisse rund um Dr. Jekyll und Mr. Hyde bereits kennt oder komplett unwissend an das Buch geht!

Zwischen Schatten und Doppelleben
„Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen, auch wenn man recht früh ahnt, worauf die Geschichte hinausläuft, bleibt sie bis zum Schluss fesselnd. Besonders die Schilderungen des viktorianischen Londons verleihen dem Ganzen einen unverwechselbaren, düsteren Charme. Es ist ein kurzes, aber ungemein spannendes Werk, das mir großen Lesespaß bereitet hat, so sehr, dass ich mir nun weitere Bücher von Stevenson vornehmen werde.
Ich weiß nicht, was ich von der Novelle halten soll. Einerseits finde ich die Thematik super interessant und stehe total auf solche Bücher, ich mochte auch die Darstellung von Jekyll und Hyde sehr. Andererseits hätte ich gerne mehr aus der Jekyll/Hyde Sicht gelesen, einfach mehr über das Innenleben, die Gedanken und Gefühle, der Verfall von Jekyll und wie sich immer mehr Hyde hervorhebt und Jekyll 'verdrängt'. Das hätte mir einfach mehr gefallen, statt dem letzten Kapitel, dass die Auflösung von allem ist.
Für 1886 seiner Zeit auf jeden Fall voraus
Also... Stevenson war seiner Zeit von 1886 auf jedem Fall voraus. Vom Schreibstil her finde ich es jetzt nicht so schwer zu lesen wie einige andere hier sagen. Sicher, man kann es nicht mit Young Adult oder anderen neueren Genres vergleichen, aber das Buch kann man locker an einem Tag lesen. Warum 4/5 Sternen: Den einen Stern muss ich abziehen, weil mir doch ein paar Punkte aufgefallen sind. Zum einen habe ich gedacht, dass Dr. Jekyll eine gespaltene Persönlichkeit hat und sich nicht durch das Trinken eines Mittels in Mr. Hyde verwandelt. Zum anderen habe ich nicht herausgelesen, warum Dr. Jekyll an diesem Mittel geforscht hat. Das ist mir doch zu offen gewesen. Um nochmal auf die gespaltene Persönlichkeit zurückzukommen, im viktorianischen Zeitalter wusste man sicher nicht, dass es dieses Krankheitsbild gibt, aber in der heutigen Zeit wäre das wahrscheinlich das Hauptthema des Buches gewesen. Es ist auf jeden Fall sehr lesenswert.
*audiobook* first time I heard the original story (I only knew the musical) and can say that it did not disappoint. I really enjoyed the narrative !
Meine Bewertung des Textes (Minimum 1 Punkt / Maximum 5 Punkte): ➡️ Schreibstil/Sprache: 5 ➡️ Charaktere: 5 ➡️ Geschichte: 4 ➡️ Überraschungen/Wendungen: 4 ➡️ Spannung/Atmosphäre/Lebendigkeit: 5 ➡️ Faszination/Magnetische Wirkung: 5 ➡️ Gewichtung/Ausgewogenheit: 5 ➡️ Anspruch/Tiefe/Botschaft: 5 Gesamtbewertung: 5 ⭐⭐⭐⭐⭐️ Das gewisse Etwas (+ oder -):➕ Besonderheiten: Megabuch
Klassiker zu rezensieren ist für mich immer wieder eine Gratwanderung. Sie sind für die Literatur wie der heilige Gral oder die Bibel für die Religion, unantastbar – oder? Gleichzeitig kennt es vermutlich jeder, dass er sich in der Schule durch ebensolche Romane quälen musste und diese wie jedes andere Buch auch bewerten zu können, kommt einer großen Genugtuung nach. Auf die Lektüre dieses Werkes trifft die obige Beschreibung jedenfalls absolut zu. Das Szenario selbst ist durchaus fantastisch und gerade für damalige Verhältnisse auf jeden Fall originell. Der Stoff ist nicht nur mysteriös, sondern bis zu einem gewissen Grad auch faszinierend. Vermutlich kennt jeder die Figuren Dr. Jekyll und Mr. Hyde und wie ich finde, ist das Phänomen auch aus heutiger Sicht noch spannend. Eine moderne Adaption dieser Geschichte, mit einem sympathischen Protagonisten, könnte durchaus Erfolg haben. Aber die Geschichte steht sich selbst im Weg. Neben der zähen Erzählweise kommt leider hinzu, dass der Autor jegliche Geschehnisse, die Spannung aufbringen könnten, bereits vorwegnimmt – beliebt sind dabei Briefe und Erzählungen gegenüber einer dritten Person. Es mag zwar sein, dass für damalige Verhältnisse ein straffer Spannungsbogen nicht das gleiche Gewicht hatte, aber trotzdem wird dem modernen Leser das Mitfiebern durch diese rückblickende Erzählungsart extrem verleidet. Das Ende kann den Erwartungen ebenfalls nicht gerecht werden und ist absolut ernüchternd. Mit den verschiedenen Charakteren kommt leider weder Sympathie noch Identifikationspotenzial auf, dafür wird alles viel zu distanziert geschildert. Vielleicht bemitleidet man den armen Dr. Jekyll ein bisschen, aber damit war es das auch schon mit dem Mitgefühl. Auch die eher außenstehenden Charaktere werden nur gestreift und insgesamt bekommt man nur einen groben Eindruck von ihnen. Es sind eher Typen als individuelle Personen. Zum Schreibstil ist ja im Grunde schon alles gesagt. Kein straffer Spannungsbogen, umso mehr rückblickende Erzählung. Ansonsten ist das Buch in seiner Sprache natürlich ein bisschen altmodisch gehalten, aber das stört überhaupt nicht und hilft eher, sich in die Atmosphäre einzufügen. Der Sprecher macht seine Sache gut, klingt angenehm und passt zum Stil des Hörbuchs. Wenn etwas den Roman spannender gestalten konnte, dann er. Die Geschichte selbst ist leider nicht unbedingt unterhaltsam, aber dennoch lohnt sich das Lesen eines Klassikers in den meisten Fällen und hier auch. Der Stoff, der verarbeitet wird ist nichtsdestotrotz originell und interessant und Inspiration für viele nachfolgende Romane, die sich Stevenson als Vorbild genommen haben. Man muss dieses Buch nicht gelesen haben, aber es schadet garantiert nicht, will man doch die ganzen Hintergründe der Geschichte kennen und nicht nur die berühmtesten Details. Fazit: „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ ist weniger mysteriös und spannend wie der Roman vermuten lässt, verarbeitet aber dennoch einen faszinierenden Stoff, der bis heute immer wieder in Adaptionen und eigenen Produktionen verarbeitet wird. Inhalt: 3/5 Charaktere: 2/5 Schreibstil: 4/5 Sprecher: 4/5 Hörspaß: 3/5
Ein wundersames und wunderliches Werk von Gut und Böse
Die Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde hat mich sofort in den Bann gezogen, so das ich es nicht aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Dieser grausige Touch der Dualität des Menschens ist einfach fesselnd und lässt einen über die eigene Natur nachdenken.
Interessantes Thema.
Ich muss sagen ich habe zuvor eine Theaterinszenierung gesehen und die hat mir weitaus besser gefallen. Ich finde das Thema sehr interessant, aber dadurch das ich mit der Geschichte durch das Theaterstück schon sehr vertraut war und das Thema hier auch etwas weniger behandelt wurde hat mir das Lesen nicht soo viel Spaß bereitet.
Klare Empfehlung für Fans klassischer Horrorliteratur!
Ein Klassiker!
Wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat ein wirklich gutes recht kurzes Buch!

















































