
Ich kann verstehe wieso Darrow so ist aber ich hasse ihn trotzdem dafür…. uch…hes so insufferable 😩
Ich kann verstehe wieso Darrow so ist aber ich hasse ihn trotzdem dafür…. uch…hes so insufferable 😩 Morning Star ist für mich ganz klar ein fünf von fünf Sterne Buch. Nicht einmal nur wegen der Story selbst, sondern wegen allem drumherum. Der Schreibstil, die Atmosphäre, die Spannung, die Charaktere, die Dialoge, dieses permanente Gefühl von Hoffnung und Verzweiflung gleichzeitig… Pierce Brown schafft es wirklich, dass man komplett in dieser Welt versinkt. Dieses Buch hat mich emotional ehrlich komplett zerstört 😭 Und genau deswegen funktioniert es so gut. Was ich an Morning Star so beeindruckend finde, ist wie intensiv sich alles anfühlt. Jede Entscheidung hat Gewicht. Jeder Verlust fühlt sich wichtig an. Selbst Gespräche zwischen den Charakteren wirken nie unnötig oder leer, weil immer irgendeine Spannung dahinter steckt. Man merkt die ganze Zeit, dass jeder Charakter seine eigenen Ziele, Ängste und Überzeugungen hat. Niemand fühlt sich einfach nur wie ein Nebencharakter an, der existiert, um Darrow besser aussehen zu lassen. Und trotzdem… Gott, Darrow macht mich wahnsinnig 😭 Das Schlimmste daran ist, dass Pierce Brown ihn so gut schreibt, dass ich meistens sogar verstehe, WARUM er so handelt. Man versteht den Druck auf ihm. Man versteht seine Schuldgefühle, seine Verantwortung und warum er immer mehr glaubt, alles alleine tragen zu müssen. Aber genau das macht ihn für mich teilweise so insufferable. Darrow verliert sich für mich immer mehr in dieser Rolle als jemand, der glaubt, nur er könne die richtige Entscheidung treffen. Und obwohl seine Ziele nachvollziehbar sind, trifft er manche Entscheidungen mit einer Selbstverständlichkeit, die mich teilweise echt frustriert hat. Er ist unglaublich intelligent und charismatisch, aber genau deswegen wirkt es manchmal fast erschreckend, wie sehr er bereit ist, Menschen, Beziehungen und Moral zu opfern, wenn er glaubt, dass das Ergebnis es wert ist. Und ich finde das so interessant, weil viele Leser Darrow komplett glorifizieren. Überall sieht man Rankings mit “bester dystopischer Protagonist”, “perfekter Rebell” oder “philosopher king”, während ich manchmal einfach nur da saß und dachte: “i understand you but please shut up for five minutes 😭” Aber genau DAS ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Morning Star für mich fünf Sterne verdient. Das Buch schafft es, dass man Darrow gleichzeitig bewundert, versteht, bemitleidet und manchmal absolut nicht ertragen kann. Er fühlt sich nicht wie ein perfekter Held an. Er fühlt sich wie ein Mensch an, der unter all dem Druck langsam von seiner eigenen Rolle verschlungen wird. Und dazu kommt einfach noch dieser unfassbar gute Schreibstil. Pierce Brown schreibt Szenen so intensiv, dass manche Momente sich wirklich wie ein Schlag in die Magengrube anfühlen. Die Action ist brutal, die emotionalen Szenen treffen extrem hart und trotzdem verliert das Buch nie seinen Fokus auf die Charaktere. Ich glaube selten hat mich ein Buch gleichzeitig so begeistert und emotional so fertig gemacht.























































