6. Nov.
Rating:3

Nachdem ich den Newsletter für die Bloggeraktion von Hippomonte zugeschickt bekommen habe, hat mich der Klappentext sofort interessiert und ich habe mich für die Aktion angemeldet, obwohl ich bisher noch nichts von der Reihe gelesen habe. Das Cover gefällt mir farblich sehr gut! Allerdings bevorzuge ich es, keine Personen auf dem Cover zusehen, weil sie oft von der Beschreibung im Buch abweichen. Das war hier nicht der Fall, dementsprechend war das halb so wild. Leider hatte ich ein wenig Probleme, in die Geschichte reinzufinden. Der Schreibstil ist schlicht, aber für das Genre absolut angemessen. Die Sexszenen mochte ich gerne! Aber sonst hatte ich eher das Gefühl, dass die Geschichte so vor sich hinplätschert. Am Anfang ist irgendwie nicht so viel passiert und nur einzelne Szenen fand ich spannend. Gegen Ende hin nahmen diese Szenen an Häufigkeit zu und so hat mir das letzte Drittel auf jeden Fall besser gefallen. Da ich die vorherigen Bücher nicht gelesen habe und somit überhaupt keine Figuren kannte, fiel es mir schwer, nachzuvollziehen, was gemeint ist, wenn etwas über ihre Geschichten erzählt wurde. So konnte ich leider auch keine richtige Verbindung aufbauen und so fand ich zu Beginn weder Lena, noch Jakob sonderlich ansprechend. Im Laufe der Zeit konnte ich zumindest ein wenig Sympathie für die beiden aufbringen, aber insgesamt glaube ich, dass man einen besseres Draht zu ihnen und den restlichen Figuren hat, wenn man auch die Story der anderen Paare kennt. Vor allem die Sidestory mit Noah hat mich eher gelangweilt, als unterhalten. In einer kleinen Szene wird dann auch der Grundstein für eine weitere Geschichte über ihn gelegt. Allerdings habe ich für mich entschieden, dass ich die anderen Bände wohl nicht lesen werde, weil mir die Geschichte ein wenig zu saicht war. Es gab zwar Szenen, die mich durchaus gepackt haben und die ich interessiert verfolgt habe, aber zu meinem Bedauern hat mich das Buch einfach nicht mitgerissen. Ich war eher froh, als ich meinen Tagesabschnitt gelesen hatte und mich Büchern widmen "konnte", die mich mehr packen. Aber (!) ich möchte das Buch hier keinesfalls zerreißen. Wenn man sich für die Geschichte von Lena und Jakob interessiert, sollte man evtl. die Vorgänger lesen, damit man besser in den Freundeskreis findet und nicht mit vielen Fragezeichen zurück gelassen wird. Schlussendlich fand ich in dem Buch zwar keine - für mich - neue Reihe, die mich begeistert und mitreisst, konnte aber viele Perspektiven und Denkanstöße mitnehmen und das ist für mich auch absolut goldwert!

Forgiveness – Dir zu glauben
Forgiveness – Dir zu glaubenby Sara HerzHippomonte