
Mein erster Schritt in das Kemet-Universum: Hier ist alles drin, Spannung, Humor, Dramatik. Seth ist eine faszinierende Persönlichkeit, die lernt, dass auch ein Gott gute Kumpels braucht.
📝 Melanie Vogltanz: Road to Ombos (Seth ist gefallen), 2020, Art Script Phantastik Verlag, 144 Seiten ⭐ 4,5/5 📚 Seth ist gefallen - Tja, mitten in den Fluss Wash bei Las Vegas, und dort wird er von einer bunten Truppe obdachloser Lebenskünstler herausgezogen. Er stößt auf einiges Unverständnis, was seine göttliche Abstammung anbelangt und braucht mehr als eine Weile, um sich mit den Gepflogenheiten der Sterblichen vertraut zu machen. (Was nicht ohne unfassbar witzigen Szenen vonstatten geht) Seth beginnt auch die Gruppe Außenseiter zu mögen, was ihm sehr bewusst wird, als einer von ihnen in tödliche Gefahr gerät. Zudem trifft er auf eine weitere Gottheit, mit der er sich auf verschiedensten Wegen auseinandersetzen muss... ⚖️ Ich mochte den Chaosgott, der anfangs eher ein wenig tumb und vor allem sehr unsensibel wirkt. Aber je mehr man in seine Gedankengänge und die Gefühlswelt eindringt, desto empfindsamer und verletzlicher zeigt er sich. Sein kämpferischer und aufopfernder Einsatz hat mich gerührt, und natürlich habe ich auch mit ihm gelitten. Ist der Anfang des Buches noch geprägt von vielen witzigen und schrägen Situationen, wird die Handlung schnell spannend und sogar einmal hochdramatisch. Wie immer hat mich der "found family" - Trope sofort gepackt. Einziges Manko für mich war das viel zu schnelle Ende. Klar, die Geschichte diente wohl zur Einführung der Person Seth und sollte wahrscheinlich nicht in epische Breite gezogen werden, aber hier fand ich, hätten sich noch ein paar zusätzliche Seiten sicher positiv auf die Story ausgewirkt. Meine Lieblingsfigur ist eindeutig Seth, sein Charakter ist zwar "morally grey" angelegt, aber für mich ist er eindeutig einer von den Guten






