Dora träumt immer wieder von einer Vergangenheit, in der sich das Straßenmädchen Nancea in den Prinzen Simeon verliebt. Immer dann, wenn Nancea erneut auf Simon trifft, hat Dora das Gefühl, sie wäre Nancea. Sie spürt Simeons Nähe, sie hört seine Worte. Diese Träume sind realer als Doras es sich je hätte vorstellen können. Als sie in der Realität auf einen Mann trifft, dessen Augen zweifelsohne Simeon gehören, scheinen Traum und Wirklichkeit regelrecht miteinander zu verschmelzen? Was ist wirklich noch wahr? Und warum hängt Doras Leben plötzlich davon ab? Der Schreibstil hat mir wirklich von Anfang an gefallen. Die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit hat mir hier wirklich gut gefallen. Bereits zu Anfang des Buches baut Ewa Maria Obermann einen Spannungsbogen auf, der zumindest bei mir dazu geführt hat, dass ich mit dem Lesen einfach nicht aufhören konnte. Irgendwann habe ich selbst begonnen, mich zu fragen, ob ich mich gerade in der Realitöt befinde oder doch eher in Doras Traum gefangen bin. So blöd es klingt, aber dieser Umstand hat mir tatsächlich gefallen. Er hat dafür gesorgt, dass ich wirklich regelrecht in dem Buch versunken war. Etwas, dass ich in letzter Zeit ein bisschen vermisst habe. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich wirklich auf Band 2 freue. Mit Charakteren, die man einfach gern haben muss - jeden auf seine Weise. Es gab Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, andere bei denen ich ein wenig brauchte und dann diese, die ich am liebsten gegen die nächste Wand klatschen wollte. Ein weiter Pluspunkt war übrigens, dass die Geschichte in Deutschland, genauer gesagt in Speyer, spielt. Ich war zwar selbst noch nicht dort, aber hatte trotzdem das Gefühl, innerhalb des Buches selbst dort zu sein. Klingt komisch, oder? Jedenfalls freue ich mich sehr auf Band 2 und kann das Buch nur jedem empfehlen, der Lust auf ein kleines, aber modernes Märchen hat. Eng verknüpft mit der Frage, was ist schlimmer: Traum oder Realität?
3,5-4 Sterne. Eine sehr schöne Geschichte mit großen Gefühlen und einer tollen Story. Die Auflösung hat mir wirklich gut gefallen. Manchmal war es für mich zu romantisch. Rezension folgt.
Bei diesem Buch schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen, aber ich gebe großzügig mal 4, denn egal, was ich für Einwände und Kritikpunkte habe, es war doch angenehm zu lesen und gerade am Ende sehr fesselnd. Ich habe das Buch auf dem Blog der Autorin bei einem Gewinnspiel bekommen, an dem ich teilnahm, weil mich die Figurenkonstellation so gefesselt hat. Dora ist mit Oscar zusammen, aber in ihren Träumen ist sie Nancea, die Simeon lebt. Dann tritt Nathan in ihr Leben, der Simeons Augen hat und ebenfalls träumt - von Nancea ... Wie genau diese Traumebene mit der Realität verwoben ist, ob sie nur Vergangenheit oder eine andere Welt ist, blieb mir rätselhaft, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Mein allergrößtes Manko an "Zeitlose" ist, dass ich die Liebesgeschichte zwischen Nancea und Simeon, die ein so großer Katalysator ist, einfach nicht abgekauft habe. Für mich funktioniert sie nicht. Armes Straßenmädchen und reicher Prinz treffen aufeinander und wissen einfach schon immer, dass sie füreinander bestimmt sind. Aber warum werden sie überhaupt ein Paar? In meinen Augen schrie hier alles nach der Notwendigkeit des Plots, aus den Figuren selbst wollte es sich mir nicht erschließen. So habe ich auch häufig die Augen über Simeon verdreht und Dora ziemlich bemitleidet, dass sie so unter ihren Träumen leidet. Genau wie ihre Beziehung zu Oscar, der einfach ein netter Kerl ist. Auch zwischen Dora und Nathan sprühen die Funken, etwas gequälte, verwirrte Funken, die ich dennoch glaubwürdig fand. Neben dem Charakter Simeon fand ich einige der beschreibenden Passagen, gerade am Anfang, sehr lang. Die Autorin macht eine Menge richtig, aber manchmal ging das hier auf Kosten der Spannung. Wer da eigentlich alles in ihrer Clique ist und wie und wieso studiert, habe ich schon wieder vergessen, was zu der Frage führt, warum sie überhaupt als Charaktere eingeführt wurden. Aber mal sehen, es wird ja eine Fortsetzung geben ... Und auf die bin ich auch schon sehr gespannt! Hoffentlich gibt es dann die Antwort auf die Frage, was genau die Träume nun eigentlich waren und was da für eine Macht oder Magie in Simeon steckt. Diese Wendung am Schluss hat mich sehr überrascht, sie war aber passend. Und verspricht, dass auch der Charakter im zweiten Teil vielleicht mal genauer unter die Lupe genommen wird und etwas runder wird! Alles in allem ein schönes Buch, mit einer spannenden, gut konstruierten Geschichte und einigen Wendungen. Stilistisch auch sehr angenehm zu lesen - dass ich so lange gebraucht habe, lag beileibe nicht am Inhalt, sondern mir. Eine Empfehlung ist es ganz klar wert!
Von mir gibt es für „Zeitlose – Simeons Rückkehr“ eine klare Leseempfehlung. Das Buch war wunderbar geschrieben, die Geschichte war interessant und spielte mit allerlei Elementen aus verschiedenen Genres. Für mich war es ein tolles Lesevergnügen und ich freue mich sehr auf den nächsten Band und weitere Projekte von Eva. Am Besten fand ich die Story, den Schreibstil und den Erzählstil. Die Figuren waren gut gezeichnet und sympathisch, einige Abzüge gibt es jedoch – der ein oder andere Charakter war für meinen Geschmack ein bisschen zu klischeehaft. Da ist noch Luft nach oben! Eine fluffige, süße, philosophische, vielseitige, fantastische, romantische Geschichte, die einen richtig in den Bann zieht. Dafür gibt es von mir 4,5 Seestern Vollständige Rezension: https://thebluesirenblog.wordpress.com/2017/05/07/rezension-zeitlose-simeons-rueckkehr-von-eva-maria-obermann/



