Gemütlich, unterhaltsam und mit überraschender Wendung. Hat mich zwar nicht begeistert, aber gut unterhalten. 😊
Gitta Edelmann Canterbury Serenade Goldfinch Autor: Spannung mit einem Augenzwinkern findet man nicht nur in Gitta Edelmanns zahlreichen Kurzkrimis und Kinderbüchern, sondern auch in ihrer englischen Krimireihe um die Liebesroman-Autorin und Detektivin wider Willen Ella Martin, die zur Recherche nach Canterbury gezogen ist. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Brasilien und Schottland lebt die Autorin seit einiger Zeit in Bonn, von wo aus es nicht allzu weit nach Großbritannien ist. Gitta Edelmann ist Mitglied verschiedener Autorenvereinigungen und im Vorstand des Verbands Deutscher Schriftsteller VS in NRW. Sie leitet außerdem Seminare für kreatives Schreiben. (Quelle: Goldfinch) Ella war, nach zwei erfolglosen Tagen des Schreibens, auf dem Weg in die Innenstadt. Am Whitefriars Shopping Centre begegnet sie drei deutschen Touristinnen, die miteinander sprachen und etwas Hilfe suchend aussahen. Als Ella die Drei ansprach, merkte Sie das die Touristinnen etwas überfordert waren, mit den Selbstbedienungskassen. Nachdem das Problem gelöst war und die Drei den Supermarkt verlassen hatten, traf Ella diese vor dem Supermarkt wieder an. Diesmal gab es ein Problem mit der Reiseleitung der Touristengruppe. Da Ella ursprünglich aus Deutschland kommt, bietet Sie an der Reisegruppe zu helfen. Das Buch besteht aus 42 Kapiteln. Die Kapitelüberschriften sind sehr positiv gestaltet, denn wir sehen ein kleines Bildchen einer Stadt. Der Anfang des Buches beginnt leider etwas unglaubwürdig. Keine der Touristinnen kennt Ella wirklich und trotzdem vertraut die Gruppe Ella. Als wäre das noch nicht genug, übernimmt Ella sogar Botengänge, die die Gruppe eigentlich auch hätte machen können. Ich schiebe das aber einfach mal alles unter die Absicht der Hilfsbereitschaft. Positiv fällt auch auf, dass die Autorin sich wirklich Mühe gegeben hat, die Sprachbarriere darzustellen (jeder der mal ein deutsches Buch gelesen hat, das ursprünglich englisch war wird verstehen, wie das mit den Sprachproblemen laufen kann.). So finden wie manchmal Schreibfehler, die aber beabsichtigt sind. Wir haben es anfangs zwar mit einem Mordfall zu tun, jedoch nimmt das Buch keinerlei Spannung auf. Der Mord wirkt teilweise sogar sehr in den Hintergrund gerückt, auch wenn wir im Laufe des Buches immer mehr über die Tote herausfinden. Das Leben von Ella hingegen wird sehr gut beleuchtet, auch Anspielungen auf vorangegangene Taten (Bücher) werden gemacht. Am Ende des Buches finden wir noch etwas Positives, eine Karte von Canterbury, auf der alles Wichtige markiert ist. Cover: Das Cover ist in einem Rotton gehalten. Der Titel des Buches befindet sich in einem Bilderrahmen. Unter dem Bilderrahmen sehen wir noch einen der Busse, die für London typisch sind. Manche Details sind in Glanzobtik gehalten. Das Cover passt zum Schauplatz des Krimis. Fazit: Das Buch kommt nicht wirklich in Fahrt, obwohl es ein Krimi ist. Auch das miträtseln ist hier nicht möglich. Die Charaktere werden jedoch gut beleuchtet. Für Leute die auf Regionale Krimis stehen, ist das Buch sicherlich mal ein Blick wert. Ein Krimi ganz im Stile von “Mord ist ihr Hobby”, bekommt von mir 3/5 Sterne: Klappentext: Die erfolgreiche Autorin Ella Martin recherchiert für ihre neue Romanreihe in Canterbury. Als sie beim Einkaufen auf deutsche Touristinnen trifft, die ihre Reiseleiterin Eve vermissen, bietet sie ihnen an, für sie zu dolmetschen. Auch die Polizei und das Reisebüro benötigen ihre Deutschkenntnisse und im Nu steckt Ella mitten in den Ermittlungen zu einem Raubüberfall, dem die Reiseleiterin Eve zum Opfer gefallen ist. Dabei will Ella eigentlich nur ihren Roman schreiben. Doch langsam, aber sicher kommt ihr der Verdacht, dass Eve ermordet wurde. Neben der Aufklärung des Verbrechens muss Ella auch entscheiden, ob sie nach Bonn zurückkehren oder in Canterbury bleiben soll. Dort hat sie nicht nur Freunde gefunden, sondern auch einen Mann, der gern mehr für sie sein möchte… (Quelle: Goldfinch) Titel: Canterbury Serenade Autor: Gitta Edelmann Genre: Krimi Verlag: Goldfinch Preis: 11,95 ISBN: 978-3-940258-50-2 Seiten: 240
Mein Fazit: Ein leichter und unterhaltsamer "Cozy Crime", perfekt für Herbsttage. Auch wenn die Geschichten nicht direkt zusammenhängen, würde ich auf jeden Fall Teil 1 zu erst lesen. *** Inhalt: Die erfolgreiche Autorin Ella Martin recherchiert für ihre neue Romanreihe in Canterbury. Als sie beim Einkaufen auf deutsche Touristinnen trifft, die ihre Reiseleiterin Eve vermissen, bietet sie ihnen an, für sie zu dolmetschen. Auch die Polizei und das Reisebüro benötigen ihre Deutschkenntnisse und im Nu steckt Ella mitten in den Ermittlungen zu einem Raubüberfall, dem die Reiseleiterin Eve zum Opfer gefallen ist. Dabei will Ella eigentlich nur ihren Roman schreiben. Doch langsam, aber sicher kommt ihr der Verdacht, dass Eve ermordet wurde. Neben der Aufklärung des Verbrechens muss Ella auch entscheiden, ob sie nach Bonn zurückkehren oder in Canterbury bleiben soll. Dort hat sie nicht nur Freunde gefunden, sondern auch einen Mann, der gern mehr für sie sein möchte … Ein neuer Fall für Ella Martin im malerischen Canterbury! ... (Klappentext) Meine Meinung: In der Sekunde als ich die erste Seite gelesen habe, war ich wieder in Canterbury mit Ela. Die Autorin macht es einem so einfach wieder in die Geschichte hinein zu finden. Dieser leichte Einstieg in das Buch ist sicher auch dem großartigen Schreibstil der Autorin zu verdanken. Und wieder gerät Ella in ein Verbrechen hinein. Dieses mal verfolgt sie die ganze Sache regelrecht, wobei sie das Schnüffeln trotzdem nicht so recht lassen kann. Mit Sympathie und in wundervoller Kullisse fängt man bald an mit Ella zu zweifeln ob die Ermordete wirklich so ein "Gutmensch" war. Wer ihr wohl schaden wollte? Doch nicht nur der Fall sorgt für Spannung, auch der dazugehörige DI und sein Cousin. Ich bin seit Teil eins in "Team Alex"! Ella ist weiterhin eine tolle Protagonistin. Weder zu taff noch zu mädchenhaft. Eine eigentlich ganz normale junge Frau die vielleicht ein bisschen neugierig ist. Auch der Schreibstil des Buches überzeugte mich schon im ersten Teil. Man merkt das Gitta Edelmann wirklich "schreiben" kann. Sie unterrichtet sicher nicht umsonst "kreatives Schreiben". Und ich werde weiter auf die Folter gespannt. Ein gutes Ende für den "Fall Eve" aber Ella lässt mich auf Band 3 hin fiebern.


