16. Juli
Rating:5

Ob dieses Buch eine Reaktion auf die Arbeiter:innensituation insbesondere den Umgang mit Arbeitssuchenden Menschen rund um die Jahrtausendwende ist, liegt wahrscheinlich recht Nahe. Was mich fasziniert hat, ist, obwohl nun fast 20 Jahre immer noch (oder genau jetzt) passend erscheint. Gerade die Stigmatisierung von arbeitssuchenden sowie das mehr als dreiste und zermürbende Verfahren im Bezug auf Bewerbungen hat mich fasziniert-schockiert hinterlassen. Weiterhin spannend fand ich die Bezüge, welche zum NS-Regime und der nationalsozialistischen Ideologie gezogen wurden. Daran hat sich besonders die durchaus furchtbare Verbindung zwischen kapitalistischen Praktiken sowie faschistischer Ideologie abgebildet.

Schule der Arbeitslosen
Schule der Arbeitslosenby Joachim ZelterKlöpfer & Meyer