
"Scatha - Schattensaat" - Mina Bekker "Unbezahlte Werbung" Klappentext: "Ich habe dein Herz gesehen. Es ist hässlich und nicht halb so gut, wie du glaubst." Syllias Verlobter Vilem liegt im Sterben und die Götter hören ihr nicht zu, wie verzweifelt sie auch um Hilfe fleht. Nur eine antwortet auf ihre Gebete: Scátha, die in Ungnade gefallene Göttin der Toten. Eine alte Piratenlegende erzählt, dass Scátha demjenigen, der sie aus ihrem Gefängnis befreit, einen Wunsch erfüllt. Also folgt Syllia Scáthas Ruf und rettet Vilems Leben. Doch die Gunst der Göttin hat einen hohen Preis. Während Syllia immer tiefer in die Dunkelheit stürzt und Scátha ihren Geist vergiftet, wächst auch die Bedrohung für ihre Heimat Elunestris. Durch Scáthas Befreiung öffnet Syllia die Pforten zur Totenwelt Murra Erabys und bringt alle, die sie liebt, in Gefahr. Gib acht. Du wirst nie wieder heil sein, wenn du Scátha in die Nähe deines Herzens lässt. Fazit: Manche Bücher liest man – und manche Bücher ziehen einen langsam in ihre Dunkelheit hinein. Scatha – Schattensaat war für mich genau so eine Geschichte. Beim Lesen hatte ich ständig dieses Gefühl, dass sich die Welt immer weiter verdunkelt und dass hinter jeder Szene noch etwas Unheimliches lauert. Was mich besonders gepackt hat, war die Atmosphäre. Alles wirkt rau, geheimnisvoll und stellenweise richtig beklemmend, sodass ich oft gar nicht aufhören wollte zu lesen, weil ich unbedingt wissen musste, was wirklich hinter allem steckt. Die Figuren fühlen sich nicht glatt oder perfekt an, sondern tragen ihre eigenen Schatten mit sich und genau das macht die Geschichte so intensiv. Ich hatte nach dem Lesen noch lange dieses nachdenkliche, leicht düstere Gefühl im Kopf, das manche Bücher hinterlassen. Für mich ist Scatha – Schattensaat deshalb eine klare Empfehlung für alle, die Fantasy mögen, aber es gern etwas dunkler, ernster und atmosphärischer haben.





