7. Apr.
Rating:4.5

Das ist Mal ein Buch das mich wirklich überrascht hat. Syllia ist eine Protagonistin mit der man wirklich gut mitfühlen kann. Ihre große Liebe erkrankt und sie ist bereit alles zu opfern um ihn zu retten. Sie geht einen Packt mit einer Göttin ein und zahlt einen hohen Preis. Das Buch war erfrischend anders. Angefangen mit der Protagonistin die sich alleine fühlt, da sie, wenn sie sich auf andere verlässt meistens sehr viel negatives erfahren muss. Dann hat mich auch die Richtung in die die Geschichte gegangen ist überrascht. Das Ende lässt auf noch mehr Geschichten aus dieser Welt hoffen.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
2. Feb.
Rating:3

Syllia liebt ihren Verlobten über alles – doch er liegt im Sterben. Verzweifelt und bereit, jedes Risiko einzugehen, sucht sie nach einem Weg, ihn zu retten. Als sich ihr die Möglichkeit bietet, Scatha um Hilfe zu bitten, ergreift sie diese Chance, obwohl sie bereits als Kind eindringlich vor ihr gewarnt wurde. Doch aus Liebe begeht man bekanntlich auch unüberlegte Entscheidungen. Die Grundidee der Geschichte ist spannend und vielversprechend. Leider blieben für mich die Gefühle der Charaktere oft schwer greifbar, sodass ich emotional nicht immer mit ihnen mitfühlen konnte. Auch die Welt hätte an einigen Stellen detaillierter ausgearbeitet sein dürfen. Zudem gab es zwischendurch ein paar Längen, die den Lesefluss etwas gebremst haben. Alles in allem habe ich das Buch dennoch als solide und gut lesbar empfunden. Mit der starken Ausgangsidee hätte man zwar noch mehr herausholen können, trotzdem bietet „Scatha – Schattensaat“ eine interessante Geschichte für Fans düsterer Fantasy.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
8. Dez.
Rating:4

Schonungslos, ehrlich, düster, authentisch.

Kurzfazit: Wer sich nicht vor menschlichen Abgründen scheut und bereit ist, sich auf eine Geschichte einzulassen, in der es nicht an allen Ecken und Enden kleine Happy Ends gibt und in der die Protagonistin richtig leiden muss, der trifft mit Scátha eine wirklich gute Wahl. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und freue mich auf den Folgeband, der auch schon bei mir zuhause liegt (übrigens unabhängig lesbar). Inhalt: Wir finden hier keine selbstlosen Lichtgestalten, keine moralisch einwandfreien Helden. Stattdessen konfrontiert Mina Bekker uns mit bodenständigen, emotional nachfühlbaren Charakteren mit Schattenseiten. Syllia ist eine junge Frau, die einfach nur ihren Verlobten retten will und scheinbar bei jedem Versuch, angerichtetes Unheil ungeschehen zu machen, alles nur schlimmer macht. Bis es irgendwann um das Schicksal der ganzen Welt geht. Syllia wirkt am Anfang etwas weinerlich. Dennoch ist sie bereit zu handeln und ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Sie ist mal stark mal schwach und das macht sie wunderbar authentisch. Und sie macht Fehler - viele davon. Sie scheitert, wird verraten, kämpft sich weiter durch und wächst daran. Teilweise hat mir allerdings das klare Ziel gefehlt. Sie sucht nach Hilfe, aber vor welchem Hintergrund? Um wieder mit ihrem Verlobten vereint zu sein? Dafür geriet er mir zwischenzeitlich zu sehr in Vergessenheit. Die Welt, die Götter, das Magiesystem fand ich sehr interessant und definitiv einzigartig. Üblicherweise bevorzuge ich „authentisch“ mittelalterliche Fantasy-Settings, doch das Worldbuilding in Scátha hat mich absolut in seinen Bann gezogen und begeistert und das war erst ein kleiner Teil der Welt. Ich freue mich schon auf die Folgebände und mehr von dieser Welt zu entdecken. Stil: Ich habe mich am Anfang etwas schwergetan, in die Geschichte zu finden. Ich bin kein Freund des allwissenden Erzählers und der Prolog hat mich perspektivisch verwirrt. In welchem Kopf sind wir hier? Erwa? Runa? Syllia? Allwissend? Spätestens ab dem ersten Kapitel ist klar: Es ist Syllias Perspektive. Das hätte ich gern im ersten Absatz schon gefühlt. Die Art, wie Syllias Beziehung und Liebe zu Vilem anfangs geschildert wurde, hat es mir außerdem schwer gemacht, diese Liebe zu fühlen. Es war etwas zu sehr Tell, was vollkommen fein ist, bei mir aber (erstmal) keine Emotionen erzeugt hat. Ein paar Seiten später kam dann aber der Sog und ich konnte richtig gut in der Geschichte versinken. Der Stil ist klar und direkt, was zur Geschichte passt. Keine kunstvoll ausschweifenden Metaphern. Mina Bekker beherrscht ihr Handwerk und auch wenn mir gelegentlich mal ein Satz aufgefallen ist, den man stilistisch noch geschickter hätte gestalten können, kann ich nicht meckern. Es ist wirklich gut geschrieben. Hut ab! Qualität: Die Qualität des Buchs ist großartig. Inhaltlich wie gestalterisch. Ich bin über drei oder vier Typos gestolpert - da haben die meisten Verlagsbücher mehr. Das Cover, der Farbschnitt, die Illustrationen, Buchsatz, Kapitelzierden … hier bekommt man wahrlich ein Kunstwerk. Man merkt, wie viel Zeit, Mühe und Herzblut hineingeflossen sind und das zahlt sich aus.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
26. Okt.
Rating:4

„Alles, was wir tun, hat einen Preis.“

„Alles, was wir tun, hat einen Preis.“ Und nicht selten ist dieser Preis höher, als erwartet. Dies spürt auch Syllia, als sie sich, um ihren Geliebten Vilem vor dem Tod zu bewahren, mit Scátha, der Göttin der Toten, einlässt. Scátha ist faszinierend. Sie ist dunkel, irgendwie böse und irgendwie auch unheimlich - ich mochte sie. Ja, tatsächlich. Diese Geschichte ist Dark Fantasy wie sie sein soll. Diese Welt, die Mina Bekker hier erschaffen hat, ist interessant und sooo, soooooo schön ausgearbeitet. Die Götter. Die Mondberührten und ihre Tattoomagie. Der Götter-Glaube der Menschen. Die Piraten. Es passt einfach alles zusammen. Es geht hier um die Frage, was wir bereit sind für unsere Liebe unsere Vorstellung einer Zukunft zu tun. Es geht um Schuld und um das Leben mit derselben. Um das Leben mit unserer ganz persönlichen Dunkelheit. Es ist und bleibt durchweg düster (lieb ich) und ganz sicher ist es keine Geschichte, die man mal so eben nebenbei liest. Ich habe „Scátha“ tatsächlich auch in Etappen gelesen, nicht weil es mir so schwer fiel oder mich gar langweilte (absolut nicht!), nein, weil es einfach keine allzu leichte Kost ist, kein Fantasy-Häppchen mit einer „Friede-Freude-Eierkuchen-Welt“ für zwischendurch. Man muss sich auf „Scátha“ einlassen, sich auch mal die Zeit nehmen, über das Gelesene nachzudenken und wenn man das tut, bekommt man ein wirklich fantastisches Dark Fantasy Erlebnis. Fazit: 4/5* und eine absolute Leseempfehlung für diese besondere Geschichte. Und dieses Cover, die Gestaltung der Seiten…. Wunderschön. In dieses Buch ist eindeutig ganz viel Herzblut geflossen.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
15. Okt.
Dark Fantasy vom Feinsten. Illustrationen zum Verlieben, düstere Atmosphäre und eine Geschichte, die unter die Haut geht. Syllia kämpft mit Schuld und Angst. Wer innere Dämonen kennt, wird sich hier wiederfinden.
Rating:5

Dark Fantasy vom Feinsten. Illustrationen zum Verlieben, düstere Atmosphäre und eine Geschichte, die unter die Haut geht. Syllia kämpft mit Schuld und Angst. Wer innere Dämonen kennt, wird sich hier wiederfinden.

Zu allererst muss ich sagen, das Buch ist nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein echtes Highlight. Die Illustrationen sind traumhaft schön und haben mich sofort begeistert. Doch auch die Geschichte selbst hat mich vollkommen überzeugt. Wir tauchen in eine Dark Fantasy ein, die mich einmal mehr daran erinnert hat, warum ich das Genre so liebe. Es geht um das ringen mit Angst, Hoffnung, Schuld und den Mut für sich selbst einzustehen. Die ersten Hälfte der Geschichte war so grandios konstruiert, dass ich die ganze Zeit zwischen der Frage hin- und hergerissen war, ob Syllia in Wahnvorstellungen lebt, oder es tatsächlich Realität ist, was sie erlebt. Aber egal, wie man es deutet, sie kämpft mit inneren Dämonen, Zweifeln und einer tiefen Zerrissenheit. Und auch wenn ich sie manchmal am liebsten ein wenig angeschubst hätte, konnte ich sie doch gut verstehen. Jeder der den Kampf gegen die eigene Dunkelheit kennt, wird sich mit Sicherheit in ihr wiederfinden. Eine besondere Dynamik bringen die Piraten ins Spiel, die in all der Düsternis für ein wenig Leichtigkeit sorgen. Hinzu kommt ein spannendes Worldbuilding, das ungemein Lust auf mehr macht. Zum Glück wird es noch weitere Bücher in der Reihe geben, auf die ich mich schon jetzt riesig freue.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
13. Sept.
Rating:2

Starke Prämisse, gute Ideen, leider deren Potential verfehlt.

Schade. Das ist ein Wort, dass ich leider zu oft vor mir hergesagt habe, während ich “Scatha” gelesen habe. Ich weiß nicht, ob ich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, aufgrund des Klappentextes und der Prämisse, dass Syllia ihren Verlobten retten will und dadurch einen Pakt mit der Todesgöttin Scatha eingeht. Es hat mich direkt gehookt und ich finde es eine unfassbar starke Prämisse!! Umso enttäuschender ist es, dass das Potential nicht ausgeschöpft wirkt. Leider gab es für mich viele Schwächen im Weltenbau, Szenenaufbau und der Chemie zwischen Charakteren - vor allen bei denen, den eine tiefergehende emotionale Beziehung zugesprochen wurde. Den Plot an sich fand ich in Ordnung, wenn auch an vielen Stellen es sich wie das Abhaken einer To-Do-List anfühlte. (Spoiler ab hier!!) Der Weltenbau wirkt konfus und wenig kohärent. Eine Mischung aus pan-keltisch, germanisch und nordisch mit etwas Piratenflair - wenn denn überhaupt mal die Welt in ihrem Aussehen beschrieben wird. Kontinente- und Ländernamen werden zuhauf gedroppt, doch abseits von kulturellen Assoziationen durch ebendiese Namen, bleibt die Welt recht farblos. Sonnenfall ist kaum mehr als ein “Dorf”, sogar mal ein “Kuhkaff am Arsch der Welt” (Kühe wo?), aber landschaftlich, architektonisch oder kulturell bleibt es recht blass und nichtssagend in meinen Augen. Man merkt allerdings, dass sich Mühe mit Gottheiten, Festen und genereller Lore gemacht wurde, doch abseits von absatz- und seitenweisem Info- und Loredump zündet nichts davon so richtig bei mir. Schade. Die Liebesbeziehung zwischen Syllia und ihrem Verlobten Vilem lässt leider sehr viel Luft nach oben. Dafür, dass Syllia ein - so sehr betont gefährliches - Ritual auf sich nimmt, um den Mann zu retten, den sie liebt, spürt man von dieser Liebe leider eher wenig bis gar nichts. Zudem scheint diese Liebesbeziehung, vor allem ab Akt 2 kaum relevant für interne Motivationen der Protagonistin zu sein, stattdessen sehen wir sie mit den Problemen und Traumata ihrer Vergangenheit, allen voran dem Verlust ihrer Mutter, konfrontiert, die auf gut 300 Seiten höchstens mal in dem ein oder anderen Nebensatz abgehandelt wurden, bis sie plötzlich gegen Ende zu Problemlösungen beitragen. Vielleicht wäre es hier besser gewesen die Vergangenheit Syllias als Prämisse zur Anrufung Scathas zu nehmen anstatt der Liebe zu Vilem, die bei mir als Leserin sowieso nicht deutlich wurde. Ähnlich verhält es sich mit anderen Liebesbeziehungen zwischen Nebencharakteren. Es wird immer von “seine/ihre Liebe zu xy” erzählt, aber gezeigt wird uns davon kaum was. Ein paar nachvollziehbare romantische, süße Interaktionen, Gesten und Emotionsdarstellung zwischen Liebespaaren wären schon gut gewesen. Ein bisschen Romantik macht ein Dark Fantasy Buch schließlich nicht direkt zur Romantasy. Vor allem bei solch einer anfänglichen Prämisse. Schade. Allerdings möchte ich lobend eine Szene in Kapitel 43 hervorheben, in der wir Syllia im Gespräch mit Scatha in ihrem Inneren erleben. Davon hätte ich gerne mehr gehabt, weil es wirklich gut geschrieben war, aber leider wie ein Edelstein zwischen Kieselsteinen wirkte, weil alle anderen Szenen sehr schnell abgehandelt wurden, für mich oft fragwürdige Inhalte hatten und oftmals nur wenig Atmosphäre aufkam. Aber diese eine Szene war beinahe *chef’s kiss*! Nun zum Ende: Es gab ein paar kleinere Twists, die ich ganz interessant fand, es war allerdings schade, dass der “Endkampf” eher wirkte wie ein turn-based Strategiespiel, was in solch einer Situation irgendwie merkwürdig für mich war. Es ließ mich irgendwie sehr unbefriedigt zurück, wenn ich auch nachvollziehen kann, dass das Ende so ist, wie es jetzt ist. Aber auch hier hätte man sicherlich mehr rausholen können. Leider muss ich sage, dass das Buch für mich eine Enttäuschung war. Es hat viele sehr gute Ideen, die in ihrer Umsetzung aber nicht an ihr Potential rankommen. Ich sehe, dass sich viele Gedanken um Themen und Botschaften gemacht wurden, ich verstehe auch die Intentionen der Autorin hinter der Geschichte, bin aber der Meinung, dass fast zu viel gewollt wurde, wodurch es sich in sich selbst verliert - so wie Syllia sich in ihrem anfänglichen Wunsch verliert, I guess.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
27. Aug.
Rating:5

Eine düstere Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ich habe diese als Hörbuch gehört und musste mehrmals pausieren, weil ich an manchen Stellen aus dem Grübeln nicht rauskam. Zuviel möchte ich natürlich nicht verraten, aber es stellen sich einem viele Fragen: Wie weit gehst Du für die Liebe? Wie sehr lässt Du Dich von Deiner Vergangenheit beeinflussen? Wem kann man vertrauen? Mina hat es geschafft mich mehrmals kalt zu erwischen, wo ich dachte “What the fack?” Verrat, Enttäuschung an Stellen, wo ich es nicht erwartet habe (oder wollte). Aber es ist einfach genial. Ich konnte es kaum erwarten, endlich wieder im Auto zu sitzen und habe mich über jede Baustellenampel gefreut. Die Sprecherin? Perfekt hierfür. Ihre tiefe und etwas raue Stimme gibt der Geschichte das gewisse Etwas. Sie passt einfach zu gut zu dieser Welt, zu Syllia und vor allem zu Scátha. Es harmoniert einfach alles: Die Orte, die Charaktere, die Piraten, die Mondberührten. Als hätten sie nur darauf gewartet, dass Mina ihre Geschichte erzählt. Ich freue mich auf jeden schon auf den nächsten Teil!

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
8. Aug.
Rating:5

Kein unnötiges Drama, dafür viel Tempo

Der Anfang des Buches ist eine klassische “Setzt euch zu mir, ich erzähle euch eine Geschichte”-Situation. Diese profitiert sehr von Natascha Kröhne als Sprecherin, da sie die perfekte Stimme dafür hat und das Ganze dadurch wunderbar lebendig wird. Allerdings ist das dann, glaub ich, auch das letzte ruhige Kapitel. Denn Mina geht bei dem Roman »Scátha« in die Vollen und als lesende Person folgen nur noch wenige Momente zum Durchatmen. Dabei sind weniger Actionszenen gemeint, sondern die psychologische Bedrängnis der Protagonistin, die von Kapitel zu Kapitel, drückender wird. Das ist im Übrigen das Einzige, das mir gelegentlich aufgefallen ist. Es gibt viele sehr harte Schnitte und das Erzähltempo ist rasant. Ich musste stellenweise das Hörbuch ein paar Minuten zurückstellen, weil ich vereinzelt nicht hinterherkam. Aber das tut meiner Freude über diese Geschichte keinen Abbruch. Es ist für mich eine absolute Empfehlung!

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
20. Juli
Rating:4.5

Tolle Dark Fantasy mit emotionalem Punch

Ich habe aufgrund der vielen guten Rezensionen ein großartiges Buch erwartet und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte beginnt angemessen düster und in den ersten Kapiteln ist die Verzweiflung nahezu spürbar. Nachdem Syllia Scátha beschworen hat, gibt es für sie nur noch schlechte Entscheidungen, die sie an ihre mentalen Grenzen bringen. Danach dürfen wir erleben, wie ein Hoffnungsfunken auf den Seiten erblüht. Ich habe mit Syllia gelitten und gefühlt. Der Schreibstil war super. Besonders hervorheben möchte ich die vielen tollen female Characters und die Freundschaft zwischen Syllia und Runa, die eine große Rolle in der Geschichte spielt. Und wer noch nicht überzeugt ist: There are gay pirates?

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
7. Juli
Rating:4.5

This book is the definition of Dark Fantasy 🖤

Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Handlung: ⭐️⭐️⭐️⭐️.5 Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️.5 Spannung/Tempo: ⭐️⭐️⭐️⭐️.5 Weltenbau: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
20. Juni
Rating:2.5

Der Einstieg ist spannend und macht neugierig. Leider verliert die Geschichte danach schnell an Tempo. Die Handlung zieht sich, und es fehlt an Entwicklung, die einen bei der Stange hält.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
26. Mai
„Ich habe dein Herz gesehen. Es ist hässlich und nicht halb so gut, wie du glaubst.“ 
Wie weit bist du bereit für die Liebe zu gehen ..?
Rating:4

„Ich habe dein Herz gesehen. Es ist hässlich und nicht halb so gut, wie du glaubst.“ Wie weit bist du bereit für die Liebe zu gehen ..?

Ok WOW wieso hat dieses Buch so wenig Aufmerksamkeit ??? Vielleicht liegt es am Cover, dass Scátha bisher unter dem Radar fliegt(?) denn inhaltlich verdient dieses düstere Meisterwerk deutlich mehr Aufmerksamkeit!!!! Dieses Buch ist wirklich DARK FANTASY ! Die Geschichte folgt Syllia, deren Verlobter Vilem im Sterben liegt. Ihre verzweifelten Gebete bleiben von den Göttern ungehört – bis auf die in Ungnade gefallene Totengöttin Scátha. Laut einer alten Piratenlegende erfüllt Scátha demjenigen einen Wunsch, der sie aus ihrem Gefängnis befreit. Syllia geht auf diesen gefährlichen Pakt ein, um Vilems Leben zu retten. Doch die Gunst der Göttin hat einen hohen Preis: Syllia wird zunehmend von Dunkelheit verzehrt, während Scátha ihren Geist vergiftet. Durch die Befreiung der Göttin öffnet Syllia die Pforten zur Totenwelt Murra Erabys und bringt damit ihre Heimat Elunestris und alle, die sie liebt, in große Gefahr. Dieses Buch ist absolut Düster Scátha zieht dich in eine Welt, in der selbst Hoffnung ihren Preis hat. Das Buch ist kein Märchen sondern ähnelt eher ein Spaziergang durch einen Friedhof bei Vollmond💀 Eine Geschichte über Macht, Schuld und den Preis der eigenen Entscheidungen. Wer dunkle Fantasy liebt, in der nichts sicher und niemand wirklich gut ist, wird dieses Buch verschlingen. Band 2 spielt 20Jahre nach den Geschehnisse aus Band 1 und ich werde es mir zu 10000% auch holen und lesen!

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
14. Apr.
Großartig, düster und fantastisch.
Rating:5

Großartig, düster und fantastisch.

Das war ein großartiges Buch. (Schwacher Spoiler) Es hat mich von Seite eins super mitgenommen. Die düstere Verzweiflung, die Ängste, die Scham, die Furcht ... all das hat einen in den Bann gezogen. Syllia tut alles dafür, ihren Verlobten zu retten. Ihre Verzweiflung ist entsprechen so groß, dass sie sich in ein Ritual bewegt, was nicht nur sie zerstören wird, sondern auch ungeahnte Ketten freilegt, die einiges ins Rollen bringen. Ich kam in die Geschichte sofort gut rein. Die Erzähler-Perspektive ist wirklich flüssig beschrieben. Oft habe ich Probleme mich einfinden zu können, doch hier gelang es mir sofort. In manchen Büchern stört mich der innere Monolog, hier aber hat man mitgefiebert. Tatsächlich habe ich den Schmerz von Syllia und auch Scátha selbst nachvollziehen können. Diese Traurigkeit der Göttin Scátha, welche am Ende zu Wut wurde war verständlich. Woran ich mich gewöhnen musste, waren die Namen, sowohl der dort genannten Menschen, als auch der Städte, Pflanzen ... Nichtsdestotrotz wurde die Welt beschrieben und gut erklärt. Man konnte sich alles sehr gut und bildlich vorstellen. Vor allem die Vath'na-tról wurden sehr bildlich beschrieben, man konnte sich diese ebenso gut vorstellen, wie riechen. Im Buch sind einige Zeichnungen dabei. Auch eine von diesen Tról und meine Vorstellungskraft hat genau so ein Vieh im Kopf gehabt. Die Dynamik zwischen Syllia und Scátha war wirklich sehr gut gemacht. Den inneren Kampf, welchen Syllia mit sich kämpfte wurde ebenso gut widergespiegelt, wie die Düsternis und der Schmerz in diesem Buch. Alles in allem eine wirklich gelungene Geschichte, bei dem man für jeden Mitgefühl bekam. Um Kaden und Vilem tat es mir besonders leid. Gerade auch die Verbindung zwischen Syllia und Vilem bereitet einem am Ende echten Herzschmerz. Syllia wuchs nicht nur über sich heraus, sondern begann auch sich zu respektieren und vor allem zu akzeptieren. Runa musste dabei sein, sie gab dem Ganzen die Ruhe. Ich glaube ohne sie als Charakter hätte im Buch etwas gefehlt. Sehr empfehlenswert.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
11. Apr.
Rating:5

"Wie lange würde sie noch wissen, wer sie wirklich war?"

"Scátha" war für mich ein absolutes Dark Fantasy Highlight. Die Atmosphäre ist durchweg bedrohlich, düster und geheimnisvoll. Die Magie, die Welt, die Geschichte der Göttinnen, alles ist super durchdacht und interessant. Ganz besonders hat mich aber Syllia mitgenommen und berührt. Zu Beginn der Geschichte ist sie eine junge Frau mit Narben auf der Seele, die in ihr eine Menge Selbstzweifel und Selbstmitleid hinterlassen haben. Und dennoch hat sie Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit ihrer großen Liebe Vilem. Als er schwer krank wird, und es keine Aussicht auf Rettung gibt, sieht sie ihre einzige Chance bei der Göttin Scátha. Doch schnell wird klar: Scáthas Hilfe hat ihren Preis. "Wie lange würde sie noch wissen, wer sie wirklich war?" Das Zitat beschreibt die innere Zerrissenheit Syllias sehr gut. Sie weiß irgendwann nicht mehr welche Gedanken ihre eigenen sind. Sie weiß nicht mehr was richtig oder falsch ist. Sie trifft schlechte Entscheidungen. Und irgendwann macht sie sich auf eine Reise, um herauszufinden, wer sie selbst sein will. Und diese Reise war emotional und berührend. Sie war düster und grausam. Sie war Schmerz und Hoffnung. Ich habe jedes Wort geliebt.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
4. Apr.
Mit dieser Geschichte segelt man durch finstere Gewässer...
Rating:3.5

Mit dieser Geschichte segelt man durch finstere Gewässer...

Wie verzweifelt musst du sein, um eine gebannte Göttin zu befreien...? Wie skrupellos bist du bereit, dabei vorzugehen, um dein Ziel zu erreichen...? Was bist du bereit dafür zu opfern...? Wirst du es bereuen...? Bestimmt...! Eine spannende Geschichte, die sich aus dem Einheitsbrei der Fantasy-Literatur abhebt. Hier gibt es keine schnulzigen Romanzen mit Schönlingen! Hier findest du Abgründe und Finsternis. Verzweiflung und Schicksale. Ein durchaus gelungenes Piraten-Fantasy-Drama.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
2. März
Rating:4.5

Wow! Großartig!

Zugegebenermaßen muss ich sagen, dass ich beim Cover eher an einen klassischen Horrorroman denken musste und mir nicht sicher war, ob es das richtige für mich ist. Dabei ist die Geschichte so viel mehr und das Cover am Ende doch sehr passend! Der Klappentext klang direkt vielversprechend und auch die Leseprobe hat mir direkt gefallen. Der Einstieg bzw. wie die Geschichte der Welt und Scátha erzählt wird fand ich großartig und war sofort gefesselt und musste wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil ist hierbei flüssig und es kam an keiner Stelle Langeweile auf. Man konnte sich hier richtig in die Geschichte und die Protagonistin einfühlen. Die Idee der Tattoomagie fand ich auch SEHR interessant (wo wir gerade bei einFÜHLEN waren - als die Tattoos gestochen wurden, konnte man den Schmerz förmlich spüren 😅🫣). Die Protagonistin muss so viel durchmachen, wird immer wieder betrogen und wächst doch so sehr über sich selbst hinaus. Auch das Ende fand ich wirklich richtig "krass" (mir fällt kein anderes Wort dafür ein 🤣). Ein tolles Werk voller Dunkelheit, aber auch Hoffnung und großen Gefühlen! Danke für die großartigen Lesestunden!!

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
29. Dez.
Diese Geschichte zeigt, wie dicht Hoffnung und Dunkelheit beieinander liegen können.
Rating:5

Diese Geschichte zeigt, wie dicht Hoffnung und Dunkelheit beieinander liegen können.

Ich wusste nicht, wann ich bereit sein würde für dieses Buch. Und nun, da ich es gelesen habe denke ich, dass ich es niemals wirklich gewesen wäre. Mina Bekker nimmt uns mit auf eine Reise durch unendliche Dunkelheit, durch Schmerz, durch Hoffnung und hin zu der Erkenntnis, dass manch falsche Entscheidung aus den richtigen Gründen getroffen wird. Ich denke, es steckt ein bisschen von Syllia in jedem von uns. Und diese Erkenntnis kann ziemlich erschreckend sein. Hier erwartet den Leser Dark Fantasy (wortwörtlich!) die aber viel mehr kann. Jeder Winkel der Menschlichkeit, der damit einhergehenden Fehlbarkeit, der Verletzlichkeit, wird schmerzlich und zugleich wohltuend ergründet. Ich ziehe den Hut vor so viel Tiefgang und kann aus tiefstem Herzen sagen: "Gib Acht. Du wirst nie wieder heil sein, wenn du Scátha in die Nähe deines Herzens lässt." Ich lasse eine große Leseempfehlung da für jeden, der keine Angst vor der Dunkelheit in sich selbst hat und besonders für die, die sie haben. Noch nicht sicher? Dann lass dich hiervon überzeugen: Tattoos, Piraten, Blut, Magie, Götter und eine unvergessliche Leseerfahrung. Lies dieses Buch!

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
23. Dez.
Rating:5

Einem Menschen, den man liebt, helfen zu wollen, ist vermutlich eine der normalsten Sachen der Welt. Die Frage ist: Wie weit würdest du gehen, um diese Hilfe zu erhalten? Syllia steht vor genau dieser Frage und beschreitet einen Weg, der sie, ihr Umfeld und die ganze Welt an einen ungeahnten Abgrund führt. Konnte sie mit etwas anderem rechnen, wenn sie sich mit Scátha, der in Ungnade gefallenen Göttin der Toten, auf einen Handel einlässt? Vermutlich nicht. Doch die Erkenntnis, eine immer weiter in den Vordergrund dringende Göttin in sich zu beherbergen, kommt zu spät. Syllia benötigt Hilfe. Doch wem kann sie trauen und wer verfolgt ganz eigene Ziele? Die Geschichte ist düster, nachdenklich, von Selbstzweifeln und Ängsten der Protagonistin durchzogen und doch verdammt spannend und abwechslungsreich erzählt. Auch das Setting rund um die vor Anker festsitzenden Piraten hat mir sehr gut gefallen, weil es dem Buch eine Stimmung verliehen hat, die nicht alltäglich ist. Der Schreibstil passt zum Thema und konnte mich genauso überzeugen wie die Thematik. Denn haben wir nicht alle den einen oder anderen Splitter in uns, der in gewissen Situationen zum Tragen kommt oder gar droht, die Kontrolle über unser Handeln zu übernehmen? Gerade die düsteren Momente entwickeln gerne ein Eigenleben und es fällt schwer, sie zu bannen und zu besiegen. Eine schöne und wertvolle Zweideutigkeit, die hier mitschwingt. Wer es mit dunkler Fantasy hält, Piraten mag und schon immer mal eine garstige Göttin der Toten kennenlernen wollte, ist hier verdammt gut aufgehoben.

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
22. Juli
Rating:5

Wow, ich habe soeben mein Jahreshighlight beendet. Wer auf Dark Fantasy ohne Romance steht, wird hier richtig auf seine Kosten kommen. Aber Achtung, „Ihr werdet nie wieder heil sein, wenn ihr Scátha in die Nähe eures Herzens lasst“ ~ Seite 19

Scátha
Scáthaby Bekker MinaMina Bekker
12. Juni
Hoffnung ist ein Boot voller Lecks.
Rating:5

Hoffnung ist ein Boot voller Lecks.

Das Zitat aus dem Buch „Hoffnung ist ein Boot voller Lecks.“ trifft für mich den Nagel auf den Kopf, genau das ist es, was die Geschichte erzählt! Obwohl ich normalerweise kein Dark Fantasy lese und mich mittelalterlich angehauchte Settings oft nicht so sehr ansprechen, hat mich dieses Buch völlig begeistert und aus den Latschen gehauen. Die Darstellung des Kampfes gegen die Dunkelheit, insbesondere der inneren Dunkelheit, ist Mina auf eine so herzergreifende und fesselnde Weise gelungen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Figuren sind alle nachvollziehbar und vielschichtig; niemand ist eindeutig gut oder böse, es kommt immer auf die Perspektive an. Der Schreibstil von Mina ist wunderschön und enthält zahlreiche Zitate und Aussagen, die ich mir am liebsten auf ein Kissen sticken würde. Eine absolute Leseempfehlung!

Scátha
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