Insgesamt spannend und mitreißend mit vielen Wendungen, das Ende war jedoch etwas vorhersehbar.
Insgesamt wirklich ein gutes Buch, die 3.5-Sterne-Bewertung kommt vor allem wegen dem Vergleich mit den anderen Romanen der Autorin, die für mich alle etwas stärker waren. Ich lese wirklich gerne dieses Genre. Und den ersten Band fand ich persönlich auch nochmal einen Tick stärker. Positiv anzumerken ist wie immer der atmosphärische, fast schon naturalistische Schreibstil, den ich auch bei den anderen Romanen wirklich sehr genossen habe. Auch die Charakterentwicklung der meisten Charaktere (außer Willa, ihrem Vater und Isaac) fand ich sehr gut. Die genannten 3 waren mir jedoch einfach etwas zu schwarz-weiß, bzw. gegen Ende ist mir die Rolle des Vaters einfach zu sehr abgedriftet. Allgemein ging mir am Ende irgendwie alles zu schnell und es war gefühlt „zu viel“. Ich hätte mir da einfach gewünscht, dass die Autorin den Charakteren mehr Zeit lässt und es detaillierter beschreibt, wie sie sich im neuen Leben zurechtfinden. Am Ende wird man vor viele Tatsachen gestellt, wo man als Leser so ein bisschen den roten Faden sucht. Ich hatte anfangs große Probleme, mich in Willa hineinzuversetzen. Gut, ich bin auch keine Milliardärstochter, aber auch hier wurde mir an manchen Stellen einfach zu viel übertrieben. Mir war auch nicht ganz klar, was ihre Visionen und Zukunftspläne sind. Ich konnte sie als Charakter, abgesehen von ihrer Vergangenheit, nicht „greifen“. Sie war von allen wichtigeren Charakteren fast am oberflächlichsten beschrieben. Im Gegenteil dazu fand ich den männlichen Hauptcharakter diesmal erstaunlich authentisch geschrieben, in Vergleich zu Mila Olsens anderen männlichen Protagonisten. Wie gesagt, wer das Genre mag, wird auf seine Kosten kommen.


















































