
Klassisch Kirkby
Flora führt gemeinsam mit ihrer Schwägerin einen Laden und ist zufrieden mit ihrem Leben in dem kleinen Ort Kirkby. Dann steht er auf einmal vor ihr: Leo Spencer, der Mann, dem sie vor sieben Jahren in nur einer Nacht mehr oder weniger verfallen war. Es wirkt wie Schicksal: er ist neu in Kirkby, um die (Wind)Energie zu bringen und die beiden kommen sich rasant näher. Als sich dann auch noch ein gemeinsames Projekt in Form eines unbekannten Observatoriums ergibt, scheint die Liebesgeschichte rund. Der siebte Teil der Reihe und wieder würde ich sagen: romantisch, unterhaltsam, ein bisschen kitschig und vorhersehbar. Wer die Bewohner von Kirkby mag, kann nicht viel falsch machen, man soll jetzt aber auch nichts Großes erwarten. Die Geschichte mit dem Observatorium war etwas drüber - wie kann sowas ein Jahrhundert verschwinden und dann durch Zufall beim wandern wieder auftauchen? Passte aber gut als Setting für Floras und Leos Geschichte. Flora und Leo sind sympathisch, jedoch ist er auch ziemlich verschlossen und damit perfekter Auslöser für ihre sehr kurze Zündschnur. Dramatik durfte somit auch nicht fehlen; zum Ende führt aber natürlich alles zum Guten.


