
Eine wahnsinnig berührende Slow Burn Geschichte, mit Italian Flair und etwas anderen wichtigen Themen. Ich hab’s wieder geliebt!
„Für mich wirst du immer einfach nur Toni sein.“ Nach L‘ancora, dass ich so unfassbar geliebt habe, musste ich natürlich auch gleich Distanza lesen. In dieser Geschichte geht es um Sofia, die kleine Schwester von Luca aus dem ersten Teil, die wir bereits mit ihrer liebevollen und witzigen Art kennenlernen durften. Sie macht ein Auslandssemster in Deutschland in Heidelberg und arbeitet nebenbei bei ihrem Bruder in der Trattoria. Diesmal haben wir kein italienisches Setting aber trotzdem bleibt der sommerliche Italian Flair nicht aus. Sie lernt den attraktiven Toni kennen, der ursprünglich auch aus Italien stammt, nichtsahnend, dass er ein schweres Geheimnis mit sich trägt. Wir haben so wundervolle Charaktere, die zu jederzeit liebevoll miteinander umgehen, egal was sich ihnen in den Weg stellt. Melanie schafft es immer wieder seltene und wichtige aber eben auch schwere Themen so großartig zu verpacken, dass es sich trotzdem locker und leicht lesen lässt. Man fühlt sich nicht bedrückt oder unwohl auch wenn ich anfangs echt Angst hatte, da das Thema für mich persönlich sehr emotional und intim ist, da ich selbst eine Behinderung habe. Sie greift harte Themen einfach sehr authentisch und echt auf und das liebe ich so an ihr. Toll fand ich auch, dass ich die Charaktere aus Band Eins noch nicht aufgeben musste, denn sie kommen hier auch immer wieder vor. Das Leben ist nicht immer leicht und irgendwann bekommt jeder sein Päckchen zu tragen. Wichtig ist, dass man lernt, damit umzugehen und wieder aufsteht. Denn das Leben kann so schön sein, davon handelt diese Geschichte und diese Liebe. Ein Herzensbuch, Herzensprotagonisten und einfach wunderschön.












