Eine süße, spannende und überraschende Geschichte, die mich etwas an die Film von Studio Ghibli erinnert hat. Die eingeflochtene Geschichte hatte ein paar für mich unnötige Längen. Ich kann es dennoch sehr empfehlen!
Ein Jugendbuch aus Japan. Eine schöne Story über Angst, Freundschaft und Vertrauen. Und daneben gibt es noch ein Märchen in der Geschichte. Ein leicht zu lesendes Buch für zwischendurch.
Japanische Mystery über Freundschaft, das Lesen und eine Geschichte die erlöst
Stell dir vor du bist in der Schule und eine neue Schülerin ist da. Nur stellt sie sich nicht vor. Alle sagen, dass sie schon immer da war und ihre Mutter und ihr Haus kennen. Aber du warst doch auch die ganze Zeit da. Der Zauber der Tempelgasse, den kaum jemand kennt, hat die Bitte eines Menschen erhört und der junge Kazu steht deshalb vor großen Aufgaben um der Seele eines armen Mädchens eine schöne Zeit zu bieten. Mir hat das Buch nach dem ersten Drittel gefallen und nach dem zweiten Drittel war es die erste Priorität in meinem Leben. In mehreren Teilen wird innerhalb des Buches eine weitere Geschichte erzählt. Am Ende fließen die Geheimnisse des Buches sehr schön zusammen. Eine Empfehlung für jeden (japanischen) Mystery-Fan!
Wunderbarer japanischer Klassiker nun endlich erstmals im deutschen erschienen!
Japanische Abenteuergeschichte über den Wert zweiter Chancen 😻🫶📚🇯🇵🏯🎎
Sachiko Kashiwaba verbindet in ihrem Roman „Sommer in der Tempelgasse“ den Alltag mit surrealen Geschehnissen, Mythen und Mystery, Elemente englischer Schauerliteratur mit jenem humorvollen Horror, der die japanische Vortragskunst „Rakugo“ prägt. Der Grundschüler Kazu sieht ein Geistermädchen im schneeweißen Kimono aus den Schiebetüren seines Hauses entschwinden – seine Straße hieß früher „Kimyōtempelgasse“, wobei der Tempelname „Kimyō“ so viel wie „zurückkehrende Leben“ bedeutet. Am nächsten Tag sitzt es im Klassenzimmer, doch alle Klassenkameraden wundern sich über Kazus Verwunderung, denn besagte Akari sei schon immer da gewesen. In dieser Abenteuergeschichte fragt man sich, ob Akari eine „Wiederauferstandene“ ist und warum sie aus Kazus Haus kam. Von seinem Onkel erfährt Kazu, dass es sich beim Kimyōtempel um die Statue eines zwischen den Gassenbewohnern zirkulierenden „wandernden Buddhas“ handelte. Durch ihre Anrufung konnte man für die Rückkehr verstorbener Angehöriger beten. Doch als Kazu im Hausaltar nach der Buddhastatue sucht, ist sie verschwunden: Würde sie vom Dieb verbrannt, wäre Akaris wiedergewonnenes Leben – vierzig Jahre zuvor war sie an einer unheilbaren Erkrankung gestorben – in Gefahr. Ein unvollendeter Fortsetzungsroman, stellt einen Schlüssel zur Wahrung der Quelle der Tempelkraft und zum Weiterleben Akaris dar, den sie als rare Erinnerung an ihr Vorleben vor 40 Jahren in einer Mädchenzeitschrift las. Es beginnt eine metaphorische Suche nach dem Ende der Geschichte, Akari und Kazu brechen auf. Sie machen Minakami, die Autorin des Romans ausfindig und Kazu bittet sie, ihn zu Ende zu schreiben, damit Akari im Diesseits bleiben kann. Kashiwaba führt Erzählstränge der Binnengeschichte mit der Rahmenerzählung zusammen. Hier findet auch eine Integration eines vom Diesseits integrierten Geistwesen statt. So ist das Buch im Buch ein Lob der Solidarität zwischen den Generationen und der den Tod überwindenden Freundschaft. In einer rasanten übersinnlichen Schlussvolte verschwindet das Mädchen erneut, um, nunmehr diesseitserfahren, in Kanada aufzuwachsen und eines Tages eine „sichtbare“ Familie zu gründen. „Sommer in der Tempelgasse“ ist eine wundervolle Erzählung über Toleranz und Transzendenz und über das Glück auch und gerade in seiner Vergänglichkeit. Es ist ein Lehrstück in Sachen Resilienz, Aufbegehren und der Selbstermächtigung der Kinder. Zu guter letzt ist Kashiwabas Roman eine Parabel über das Zeitfenster unserer Existenz, Empathie und Überlebenswillen, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, gute und schlechte Geister und den Wert zweiter Chancen.

Sehr schönes japanisches Kinderbuch mit einer Geschichte in der Geschichte
Ein schönes Buch über Freundschaft und zweite Chancen 🎇
Der junge Kazu wacht nachts auf und beobachtet zufällig, dass ein Mädchen im weißen Kimono aus der Tür des hauseigenen Altars tritt. Überzeugt einen Geist gesehen zu haben, gerät seine Welt noch mehr ins Wanken, als eben dieses Mädchen plötzlich in seine Klasse zu gehen scheint. Auch alle scheinen die kleine Akari zu kennen, nur er nicht. Während er sich mit dieser Situation langsam abfindet, stolpert er wegen seines Sommerprojekts über den sogenannten Kimyōtempel und weckt damit die Aufmerksamkeit seiner mysteriösen Nachbarin Frau Minakami. Diese scheint ihn mehr aushorchen, als helfen zu wollen. Als er schließlich auch noch herausfindet, dass seine Familie seit Generationen einen Geheimnis hütet, steht seine Welt vollends Kopf, auch wenn allmählich alles zusammenzupassen scheint. Der Roman ist flüssig und angenehm zu lesen, da die Autorin das Setting und die Ereignisse wirklich gut und alles andere als überladen beschreibt. Außerdem hat mich die Geschichte mitgerissen, obwohl es sich um eine eher ruhige, statt Action geladene Story ist.








