
Ein bisschen „Die Schöne und das Biest“, ein bisschen „Aschenputtel“ – und trotzdem ganz eigenes Flair.
Der Einstieg wirkt zwar märchenhaft, aber der Artstyle ist überraschend erwachsen und sehr ästhetisch, was wunderbar zur Atmosphäre und zu den beiden Protagonisten Blondina und Amon passt. Blondina, die uneheliche Königstochter, wird von ihren Halbgeschwistern nur herablassend behandelt und selbst ihr Vater scheint nicht zu wissen, welchen Platz sie in seinem Leben einnehmen soll. Doch Blondina lässt sich nicht unterkriegen: Sie ist tough, unabhängig und erstaunlich gefasst, ohne dabei kühl zu wirken. Eine schöne Dynamik entsteht durch die kleinen Allianzen in ihrem Leben: Hofdame Lucy und die heilige Bestie Amon bilden gemeinsam mit ihr ein sympathisches Trio, das dem ansonsten kühlen Hofleben Wärme verleiht. Gleichzeitig werden bereits erste Fäden zur Legende der heiligen Bestien und zur Geschichte des Königreichs gesponnen, die neugierig machen und der Story hoffentlich noch mehr Tiefe geben.






























