
Dystopien ziehen mich magisch an. Ich liebe besonders daran, die Entwicklung von Menschen in menschenfeindlichen Szenarien zu beobachten. Und auch Claire Fuller ist es gelungen, in diesem Setting mit Neffy eine besondere Protagonistin zu kreieren, die mir mit ihrem ständigen Wunsch, das richtige zu tun und ihrer ausgeprägten Liebe zu Oktopoden, schnell ans Herz gewachsen ist. Das Setting einer durch eine Pandemie aussterbenden Menschheit ist nicht neu, auch wenn Claire Fuller das Buch bereits vor der Corona-Pandemie begonnen hat zu schreiben. Durch ihre geschickte Gegenüberstellung von Erinnerungen und der aktuellen Gefahrenlage entsteht ein starker Sog. Der auch mit einem Twist belohnt wird. Für mich hätte das Ende gerne etwas ausführlicher sein dürfen. Empfehlung für Liebhaber von dystopischen Erzählungen mit Figurenfokus.








