Wenn du auf Second Chance Romance, Found Family und einen Protective Alpha Hero mit Redemption Arc stehst, dann ist „Cash“ genau der richtige Band der Until Love-Reihe für dich.
Band 3 der Until Love-Reihe von Aurora Rose Reynolds hat mir bisher am besten gefallen. Schon in „Trevor“ wollte ich unbedingt wissen, was bei Cash eigentlich passiert ist. Was lief zwischen ihm, Lilly und Jules wirklich? Wie konnte es so eskalieren, dass er sich von Lilly trennt – der Frau, die angeblich seine Seelenverwandte ist? Hier bekommen wir endlich Antworten. Und die haben es in sich. Cash’ Geschichte ist deutlich spannender aufgebaut als die beiden vorherigen Bände. Vor allem Jules sorgt für ordentlich Unruhe – und zwar nicht auf charmante Art. Sie ist manipulativ, instabil und teilweise schlicht beängstigend. In diesem Buch passiert unglaublich viel, und einige Szenen haben mich tatsächlich den Atem anhalten lassen. Die Bedrohung fühlt sich realer an, die Dynamik intensiver. Das war genau das Maß an Spannung, das ich mir schon vorher gewünscht hatte. Die emotionale Ebene funktioniert hier ebenfalls stärker. Man versteht Cash besser, seine Zerrissenheit, seine Wut, seine Fehler. Die Aufarbeitung der Vergangenheit bringt Tiefe in die Geschichte, auch wenn natürlich wieder das typische Mayson-Muster mitschwingt: Dominanz, Besitzanspruch, Beschützerinstinkt. Spice gibt es – wie gewohnt – reichlich. Für meinen Geschmack erneut fast zu viel. Einige Szenen habe ich nur noch überflogen, weil sich die Intensität irgendwann wiederholt hat. Aber das ist klar Teil der DNA dieser Reihe. Was „Cash“ für mich besonders macht, ist die Mischung aus Second Chance und Found Family. Neben der Liebesgeschichte spürt man stark den familiären Zusammenhalt der Mayson-Brüder. Dieses „Wir gegen den Rest der Welt“-Gefühl funktioniert hier besonders gut. Zusätzlich würde ich noch Protective Alpha Hero und Redemption Arc als Tropes nennen – Cash muss sich beweisen und zeigen, wer er wirklich ist. Unterm Strich: der bisher stärkste Band der Reihe. Mehr Spannung, mehr emotionale Tiefe, ein echter Nervenkitzel – auch wenn der hohe Spice-Anteil Geschmackssache bleibt.

