Uhren ticken, Leute sterben – und mittendrin hält die Heldin mit ordentlich Girlpower alles zusammen. Verwirrend, ein bisschen drüber, aber irgendwie doch charmant. 🕰️🎀
„Der letzte Joker“ ist alles – nur kein klassischer Agatha-Christie-Krimi. Statt klarer Spuren und cleverer Auflösung gibt’s hier erstmal vor allem eins: Rätsel. Und zwar so lange, dass man sich bis zur vorletzten Seite fragt, worauf das Ganze eigentlich hinauswill. Das sorgt zwar für Spannung, zieht sich aber stellenweise auch ganz schön. Die Figuren sind durchaus spannend, aber nicht immer leicht zu durchschauen – und die sprunghaften Perspektivwechsel machen es nicht gerade einfacher, den Überblick zu behalten. Man bleibt dran, eher aus Neugier als aus echter Begeisterung. Am Ende gibt’s dann doch noch ein Happy End – zumindest für die „Richtigen“. Der Täter bekommt sein (ziemlich endgültiges) Urteil, während die charmante Protagonistin fast nebenbei noch die große Liebe einsammelt. Der eigentliche Grund für das Verbrechen? Der wirkt am Schluss fast wie eine Nebensache. Unterm Strich: ganz unterhaltsam, aber eher ein „ganz nett“ als ein „unbedingt lesen“.








