Ein tolles Buch, um zu verstehen, dass JEDER (ja, auch du) rassistisch ist und in einer rassistischen Gesellschaft aufgewachsen ist. Und man lernt, wie man seine eigenen rassistischen Muster durchbricht und sich selbst hinterfragt.
Ein tolles Buch insbesondere um sich erstmalig in das Thema Rassismus einzulesen. Es öffnet einem regelrecht die Augen. Die eigenen Privilegien zu erkennen und zu hinterfragen erfordert nicht nur viel Mut sondern auch Engagement. Dieses Buch zeigt jedoch, wie wichtig genau das ist. Das Leben ist für Betroffene einfach anders, die Welt ist eine andere. Empfehlenswert für jeden und jede, die sich selbst und unser System hinterfragen und verbessern möchte.
Ich bin absolut enttäuscht von diesem Buch und der Autorin….
Rassismus ist ein so unglaublich wichtiges Thema und die Sensibilisierung und Veränderung dessen ebenso! Und das wurde in diesem Buch grandios gegen die Wand gefahren - angefangen mit dem wissenschaftlichen Anspruch - Wikipedia ist keine seriöse Quelle für irgendwas! Die Autorin stellt „weiße“ Menschen unter Generalverdacht, stellt ihre subjektive Meinung als Fakten dar, unterschlägt und verfälscht historische Zusammenhänge und Tatsachen. Sklaverei gab und gibt es in jeder Kultur. Das ist keine Erfindung der Europäer und auch vor der Maafa habe sich die Stämme in Europa gegenseitig versklavt, in der arabischen Welt ist Sklaverei durch den Koran abgesegnet und in Afrika haben sich die Afrikaner gegenseitig versklavt, auch bevor Europäer kamen. Die persönlichen Erfahrungsberichte sind keine Einzelfälle - die Darstellung bleibt subjektiv, und aus anderen Jahrzehnten… ohne Reflektoren und Einordnung. Diese Buch säht Zwietracht und stellt keinerlei Diskurs oder Sensibilisierung her, sodass Raum für Veränderung entsteht. Sehr schade und enttäuschend.
Lest alles dieses Buch!Wirklich.Wenn ihr wirklich etwas gegen Rassismus machen wollt, wenn ihr wirklich für eine offenere Gesellschaft seid, dann lest verdammt nochmal dieses Buch!
Tupoka ist schlicht die Sprecherin zum Thema Rassismus für mich und ich bin bereits lange teil der Tupokademie. Für dieses Buch habe ich nun etwas länger gebraucht, weil ich mir bewusst die Zeit für all die Videos usw genommen habe und auch wenn es manchmal weh tat und unbequem war, ist es doch eine absolute Empfehlung!
Es sollte auf den Listen auftauchen, die dir sagen, welches Buch du um kommendem Jahr unbedingt lesen solltest weil es deine Welt verändern wird.
Meine Gedanken zu diesem Hörbuch, das ich gerade beendet habe, sind noch unstrukturiert, daher bezeichne ich sie nicht als Rezension. Ich möchte aber bei meinem katastrophalen Gedächtnis mich nicht erst später dazu äußern.
Kein anständiger Mensch möchte ein Rassist sein. Ich habe mich durchaus schon öfters mit Rassismus beschäftigt und bin mir bewusst, dass es in unserem Land strukturellen Rassismus gibt, den alle hier sozialisierten, auch ich, in gewissem Maße verinnerlicht haben. Es gilt, dies nicht nur zu erkennen und entsprechende Erkenntnisse nicht mehr abzuwehren, sondern auch dazuzulernen und an sich zu arbeiten, um rassistisches Verhalten zu vermeiden. Tupoka Ogettes Buch ist hierfür ein echter Schatz, der Pflichtlektüre nicht nur an Schulen sein sollte. Es klärt über die Ursprünge des Rassismus auf und darüber, warum und in welchen Erscheinungsformen er auch in unserer Gegenwart er immer noch überall zu Tage tritt. Dies geschieht häufig gar nicht bewusst, denn wie gesagt, wer will schon ein Rassist sein? Als besonders hilfreich habe ich die Fragen empfunden, die die Lesenden sich selbst stellen sollen, nicht nur in dieser Hinsicht ist das Buch interaktiv. Ich werde mir auf jeden Fall auch noch die zahlreichen weiterführenden Materialien anschauen, die auf der zugehörigen Website aufgelistet sind.
Tupoka Ogette verzichtet auf umfangreiche Schilderungen ihrer eigenen rassistischen Erfahrungen, doch u. a. in Kapitel 8 erzählen Schwarze Menschen und Eltern Schwarzer Kinder von ihren Erlebnissen. Diese haben mir Tränen der Wut in die Augen getrieben. Ich hatte wirklich gedacht, dass die meisten weißen Menschen mit einer gewissen Bildung versuchen, sich nicht rassistisch zu verhalten und das auch ihren Kindern beibringen. Ich hatte gedacht, dass wir in den letzten 30 Jahren Fortschritte gemacht haben. Ich dachte, wir wären weiter. Doch das Ausmaß dessen, was Schwarze Kinder und PoC an deutschen Schulen immer noch durchmachen, hat mich extrem aufgewühlt. Erlebnisse wie das einer Mutter eines Schwarzen Kindes, das mit seiner Klasse von der Klassenfahrt zurückkommt, und als sich die Tür des Busses öffnet, hört die Mutter, dass im Bus alle außer ihrem Kind, inklusive der Lehrer, "10 kleine N..." singen. Das Schwarze Mädchen, dass deutsche Muttersprachlerin mit einem ausgezeichneten Sprachniveau ist, aber zur Sprachförderung geschickt wird, weil es "wild gestikuliere, was wohl an seiner Herkunft läge". Ich finde das unerträglich.
Tupoka Ogettes Buch hat mich dazulernen lassen und mich inspiriert, mich mehr mit Rassismus zu beschäftigen. Denn ich bin sicher noch nicht am Ende des Weges. Ich spreche hier eine dringende Leseempfehlung aus.
Liebe Schwarze Menschen und PoC, wie ich oben schon gesagt habe, ist mir bewusst, dass auch ich Rassismen internalisiert habe. Sollte ich verletzende Formulierungen verwenden, macht mich bitte darauf aufmerksam. Danke.
Dieses Buch ist für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen möchten. Ogette schafft es, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten und regt zum Nachdenken an. Sie lädt Leserinnen und Leser dazu ein, die eigenen Vorurteile zu hinterfragen und darüber hinausgehende Perspektiven zu entdecken.
Die Autorin kombiniert persönliche Erfahrungen mit fundierten Analysen, was das Buch besonders authentisch und nachvollziehbar macht. Ogette thematisiert nicht nur strukturellen Rassismus, sondern beleuchtet auch, wie tief verwurzelt diese Problematik in unserer Gesellschaft ist. Dabei schafft sie es, eine klare Verbindung zwischen Theorie und Praxis herzustellen.
Mir gefällt besonders der direkte Schreibstil, der dazu einlädt, aktiv mitzudenken. Es ist inspirierend, herausfordernd und unbedingt empfehlenswert für alle, die ihre Sichtweise erweitern wollen.
Ich habe mich mit dem Buch anfangs etwas schwergetan. Ein guter Einstieg für alle, die sich noch nie mit Rassismus beschäftigt haben – genau das Buch, das ich meiner Familie in die Hand drücken möchte. Für Fortgeschrittene stellenweise etwas langatmig, aber das Kapitel über Perspektivwechsel am Ende hat mich wirklich bereichert.
Ein absolutes MUSS für alle Menschen! Raus aus dem happyland!
Nachdem ich auf der Arbeit darüber informiert habe, dass das N-Wort rassistisch ist, wurde ich dermaßen angegriffen, dass ich dachte mein Schwein pfeift! Alle Aussagen meiner Kolleg*innen habe ich in dem Buch wieder gefunden. Ich war wütend und traurig, aber ich musste auch ein wenig schmunzeln, weil das wohl normal ist, wenn man im „happyland“ lebt. Ich werde weiterhin auf Rassismus aufmerksam machen und fühle mich durch das sehr sehr gute und informative Buch noch gefestigter! Die verschiedenen Perspektiven und Erläuterungen sind einfach Gold wert!
Jedes einzelne Kapitel ist so sinnvoll und verständlich aufgebaut, jeder Punkt, den Tupoka Ogette macht ist so wunderbar ausgeführt und erklärt. Ich würde das Buch gerne einigen Menschen in meinem Umfeld als Einstieg in das Dekonstruieren des eigenen, internalisierten Rassismus empfehlen. Denn, wie die Autorin sagt, die meisten wissen, dass Rassismus "schlecht und böse" ist, aber wenige können sich selbst immer wieder auch für unbedachte Aussagen accountable halten.
The „Dear White People“ as a book, but non-fictional
A great deconstruction of racism for white people mostly. As a Black women I was triggered sometimes while reading but it’s still rewarding to read as a BiPoC because I felt more empathy for my younger self and current self.
If you are white, please read this book! The author is really good at conveying concepts of institutional racism!
100% would recommend!
Als weißer, privilegierter Mann, der von Rassismus profitiert, tut das weh zu lesen. Aber das Bewusstsein ändert die Haltung. Das eigene scheitern und immer wieder hinhören. Wir müssen unserer Rolle klar werden und bewusst werden, dass Rassismus da ist und mit allem bekämpft werden muss!
Die Zusammenhänge von Religion, Kolonialisierung, Rassismus, Kapitalismus und Patriarchat sind mir erst hier so richtig klar geworden. Für mich blicklenkend und erhellend aber auch schmerzhaft gewesen! Große Empfehlung!
Die Autorin schafft es, einem das System Rassismus ruhig und verständlich zu erklären.
Exit Rasism ist definitiv ein Buch, welches jeder Mensch gelesen haben sollte.
Kurz und knapp, worum geht´s : Was ist Rassismus eigentlich genau und wie erkenne ich ihn ? Zwischenzeitliche Reisen in die Vergangenheit aber auch Gegenwärtige Situationen und Vorfälle werden hier beleuchtet.
Ich konnte viele neue Dinge mitnehmen und habe mich oft dabei ertappt, dass ich mich in manchen Alltagssituationen selber ungewollt erwischt habe.
Aber genau darauf zielt dieses Buch auch ab. In jedem von uns Menschen stecken Vorurteile, Unwahrheiten und problematische Denkstrukturen.
Streiten wir diese jedoch immer von uns und schieben sie „nur“ auf die anderen Menschen, dann wird sich das System wahrscheinlich niemals so richtig ändern.
Die Autorin hat es geschafft, mir am Ende des Buches auch ein wenig Tränen in die Augen zu treiben.
Das nächste Buch von Tupoka ist auf meiner Liste!
5/5 Sternen von mir 💕📚
Als Hörbuch gehört.
Dieses Buch sollte das Erste sein, dass man liest, wenn man gerade anfängt sich mit Rassismus zu beschäftigen.
Es holt einen an allen nur erdenklichen Stellen ab und nimmt jede Perspektive ein. Ich habe mich unglaublich gut verstanden gefühlt, was dann auch dazu führt, dass man zugänglicher ist um sich selbst zu hinterfragen. Wenn man dieses Buch gelesen hat, kann man nur bereit sein, sich weiter mit Rassismus zu beschäftigen. Zumindest geht es mir so.
Ich denke das Buch hat nicht den Anspruch zu sehr in die Tiefe zu gehen, sondern viel mehr, Anreize zu setzen sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.
Mich entlässt es mit dem Gefühl viel verstanden zu haben und dem Drang noch viel mehr verstehen zu wollen.
Klasse Buch, wie gesagt sollte jede (weiße) Person gelesen haben. am Anfang fiel es mir etwas schwer aufgrund der sachlich formulierten Texte da ich sonst eher Roman Leserin bin aber gerade am Ende die Einblicke in die Altage von Rassismus betroffenen Person haben es mir nochmal deutlich leichter gemacht! Wie gesagt klasse Buch, teils auch zum mitmachen, schöne Formulierungen und klasse Schreibstil!
“Kurz gesagt: Du bist rassistisch sozialisiert worden. So, wie viele Generationen vor Dir, seit über dreihundert Jahren.”
Das Buch hat mir wirklich die Augen geöffnet. Es ist sehr direkt und anschaulich. Der Stil und Ton dieses Buches ist aber nicht belehrend. Ich persönlich habe an keiner Stelle dieses Buches direkte Vorwürfe gehört. Zwar stößt einem das Buch schon mit manchen Aussagen vor den Kopf und macht einen emotional, aber es ging nie um Schuld. Sehr anschaulich wird auch der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung erklärt.
Denn Schuld haben wir nicht, aber wir müssen Verantwortung übernehmen.
Mir fällt es unglaublich schwer, über dieses Buch eine Rezension zu schreiben. Noch immer habe ich Angst, das Falsche zu sagen bzw. zu schreiben. Aber ich bin auf der Reise. Raus aus Happyland, rein in das rassismuskritische Denken. Und da hat das Buch exit RACISM von Tupoka Ogette mir ein solides Grundwissen vermittelt.
Besonders "gut" fand ich die Kapitel über die deutsche Kolonial-Vergangenheit. Wie angesprochen habe auch ich im Unterricht nichts über die deutschen Kolonien gelernt, und erst durch dieses (Hör)Buch genaueres erfahren.
Auch wenn es keine leichte oder unbedingt schöne Lektüre ist, so kann ich dieses Buch wirklich allen empfehlen, die sich mit Rassismus auseinandersetzen wollen.
Ich finde es in gewisser Weise immer schwierig einem Buch mit persönlicher Geschichte und viel Wissen eine Bewertung zu geben. Ich kann nicht anders als diesem Buch 5 Sterne zu geben, weil es einem die Augen öffnet und einem den richtigen Weg zeigt auch wenn ich noch am Anfang stehe. Mir ist vieles viel bewusster geworden auch wenn ich manches schon genauso wahrgenommen habe wie es ist und mich dieses Buch darin bestärkt hat. Ich weiß das es ein langer Weg und ein schwieriger Weg ist, aber er ist deshalb umso wichtiger weil ich im Gegensatz zu vielen anderen Menschen die Wahl habe, weil ich weiß und dadurch privilegiert bin. Das Buch ist in keinster Weise beschuldigend, aber ehrlich, es zeigt unsere Fehler aber auch wie wir es besser machen können.
Deshalb sage ich Danke, ein großes Dankeschön an die Autorin, die ihre Geschichte mit uns allen teilt und die vieler anderer Menschen auch.
Dieses Buch bereichert einen auf jeder Ebene. Man lernt unfassbar viel dazu und bekommt Hilfen, wie man gegen den Rassismus in sich selbst und im Alltag bekämpfen kann.
Ich hätte mir nur eventuell noch mehr Beispiele aus dem Leben gewünscht, da ich finde, dass dadurch der Rassismus noch deutlicher wurde.
Also Hörbuch würde ich es nicht unbedingt empfehlen 🙈 die Autorin gibt auch Methoden an die Hand, die man "ausfüllen" kann & das funktioniert bei einem Hörbuch ziemlich schlecht.
Insgesamt eine absolute Empfehlung!
Wo wir jetzt alle fertig damit sind, schwarze Quadrate zu posten, sollten dem Ganzen auch Taten folgen. Ein guter Start ist die Lektüre von exit RACISM.
Es ist nicht immer bequem und das soll es auch nicht sein, aber es erklärt anschaulich, warum auch wir, die sich für antirassistisch halten und in einem rassistischen System großgeworden sind, mindestens hie und da in Alltagsrassismen verfallen - und wie man sich besser verhalten könnte.
Absolute Leseempfehlung. Hörbar auch auf den gängigen Plattformen.
Augenöffnend & super leicht zu lesen! Eine Empfehlung für jede/n, der/die sich mit der Geschichte des Rassismus & der eigenen Verwobenheit (Stichwort HAPPYLAND) befassen möchte. Ein MUST READ!
3,5/5 ⭐️
Vorweg: Wie immer bei Büchern mit einem so wichtigen Thema bezieht sich meine Sternebewertung nicht auf den Inhalt, sondern auf die Ausführung des Buchs selbst.
Ich fand das Buch wahnsinnig informativ und das Thema wurde meiner Meinung nach sehr ausführlich behandelt, jedoch hatte ich bei dem Buch selbst das Gefühl, dass es irgendwie sehr chaotisch war. Die metaphorische Einführung in ,,Happyland'' war mir irgendwie nicht ernst genug, da hätte ich mir etwas weniger Anschauliches und mehr Sachliches gewünscht. Danach wurde das Buch aber teilweise auch sehr geschichts- und informationslastig, was ich persönlich sehr gut fand - was aber im Umkehrschluss auch einen sehr harten Kontrast zu eben diesem beschreibenden Anfang und damit wenig Kontinuität bietet. Logbucheinträge, QR-Codes, Mitmach-Elemente (die mir gegen Ende auch etwas zu kurz gekommen sind) und am Ende dann noch Erfahrungsberichte und deren Aufarbeitung, irgendwie war mir das leider alles zu viel. Ehrlicherweise habe ich die QR-Codes auch fast komplett übersprungen, das Video zum ,,Doll-Test'' kannte ich tatsächlich schon und ich bin mir sicher, dass auch die anderen Videos weitergehend gute Informationen zu bieten haben, aber beim Lesen eines Buches möchte ich nicht unterbrechen müssen, um mir ständig ein Youtubevideo anzusehen. Mein Fazit: das Buch wollte so vieles sein, aber konnte dem auf so wenigen Seiten einfach nicht wirklich gerecht werden. Zum Positiven kann ich aber immerhin noch sagen, dass mir die Leichtigkeit der Autorin, gerade bei einem solchen Thema, gut gefallen hat und die nahbare Erzählweise mich oftmals catchen konnte. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, was inhaltlich viel bietet, von der äußerlichen Form her konnte es mich aber bedauerlicherweise nicht abholen.
Meiner Meinung nach muss man dieses Buch einfach gelesen haben.
Wichtige Themen werden angesprochen. Und die Autorin benutzt bewusst Interaktion dabei.
Wenn man sich als sehr empathischer Mensch erstmals intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigt, kann das ziemlich überwältigend, schockierend und deprimierend sein. So genau vor Augen geführt zu bekommen, was man als weißer privilegierter Mensch als selbstverständlich ansieht, was für PoC aber alles andere als selbstverständlich ist, ist schrecklich und wirkte bei mir noch lange nach. Ich gehe mittlerweile noch offener durch die Welt, hinterfrage viele Dinge, die mir vorher nicht aufgefallen wären.
Ich fühle mich nahezu schlecht , mich nicht eher intensiv mit dem Thema beschäftigt zu haben und schlage immer wieder einzelne Seiten des Buches nach. Interessant fand ich die kurzen „Logbuch“ Auszüge, in denen andere Menschen ihre Gedanken zu dem Buch anonym verschriftlichen.
Hilfreich finde ich die weiterführenden Links bzw QR Codes zu kurzen YouTube Videos oder ganzen Dokumentationen, um das gesamte Thema noch weiter vertiefen zu können.
Ein ganzes starkes Buch, das einem sehr viel Input mitgibt, über das man noch lange nachdenkt und das lange nachwirkt.
Dieses Buch sollte in jeder Schule als Pflichtlektüre gelesen werden. Zum teufel mit gedichtanalysen: das hier ist ein wirklich wichtiges Thema, was es zu verstehen gilt und wofür ein Bewusstsein geschaffen werden muss - damit alle Menschen happyland endgültig verlassen!
Augenöffnend & super leicht zu lesen! Eine Empfehlung für jede/n, der/die sich mit der Geschichte des Rassismus & der eigenen Verwobenheit (Stichwort HAPPYLAND) befassen möchte. Ein MUST READ!
Am Anfang kam ich mir als Leser fehl am Platz vor, denn dieses Buch richtet sich eher an Menschen, die sich mit dem Thema Alltagsrassismus und White Privilige noch nie auseinander gesetzt haben. Ich bin mir der Privilegien und auch Biases bewusst und genau deswegen habe ich dieses Buch gelesen, um mich weiter damit auseinander zu setzen. Die Autorin geht aber erstmal von null Reflektion aus. Das ist auch ok, man will ja Leute, die "neu" im Thema sind nicht direkt verlieren und verschrecken. Ihre Fragen wie "Bist du jetzt wütend wenn du das liest, möchtest du das Buch wegwerfen?", haben mich dann aber ein bisschen genervt. Aber ok, es ist ein emotionales Thema und sie will, dass die Leute ihre Emotionen auch wahrnehmen. Ich verstehe das Vorgehen.
Alles in allem reisst das Buch von Kolonialgeschichte bis zu persönlichen Berichten von Alltagsrassismus viele Themen an und betrachtet sie aus verschiedenen Perspektiven.
Ich denke um sich mit dem Thema vertraut zu machen, ist das Buch gut. Mir persönlich hat der nächste Schritt gefehlt. Aber ich habe durchaus etwas gelernt.
Update: Ich merke, wie viel ich aus dem Buch mitgenommen habe und wie hilfreich das vermittelte Wissen ist, um mit Happylandern über Rassismus zu sprechen. Eine wirklich tolle Grundlage!
Ich finde, dass das Buch ein ganz toller Start für die anti-rassistische Reise ist, aber ich merke auch, dass es mir a) etwas zu Deutschland-lastig war und b) wenig über PoC gesprochen wurde und das gerade für mein Umfeld relevant wäre. Ich würde es natürlich trotzdem jedem empfehlen und finde es wirklich super, dass man es gratis auf Spotify (und anderen Plattformen) hören kann.
Ein wirklich gutes Buch, das ich uneingeschränkt jeder/-m empfehle. Es ist ein Sachbuch, das gut strukturiert ist und u.a. auch die Wurzeln des Rassismus' beleuchtet. Es zeigt zudem auf, wie Weiße in ihrem "Happyland" sozialisiert wurden, in dem der alltägliche strukturelle Rassismus gar nicht wahrgenommen wird. Tupoka Ogette erklärt dies sehr gut und macht es sichtbar, u.a. auch durch Verlinkungen auf Videos (durch QR Codes), die diese Themen vertiefend erklären.
Das Buch ist allerdings Recht dünn und enthält nur wenige praktische Beispiele. Eine gute Ergänzung sind daher die Bücher "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten" von Alice Hasters, "Wir können mehr sein: Die Macht der Vielfalt" von Aminata Touré und "Schwarzes Herz" von Jasmina Kuhnke.
Zudem bietet Tupoka Ogette in ihrem Instagram-Kanal immer wieder gute Denkanstöße, durch die man eigenes Denken und Handeln reflektieren kann.
To be honest, I got a few books about racism and how to become more sensitive about it after the assassination of Georg Floyd. Being white and all, there is a lot of improvement to do – I never had to think, for example, if hadn‘t gotten a job based on my name or my looks.
„Exit Racism“ helped me to a deeper understanding of systematic racism. I liked that the author used material from her workshops so we didn‘t just got information but also opinions from workshop participants and how they experienced each chapter.
Bitte, bitte, bitte lest dieses Buch! Egal, wie sehr man der Meinung ist, sich bereits mit Rassismus auseinander gesetzt zu haben oder wie stark man denkt, davon nicht betroffen und frei zu sein - einfach lesen! (Oder hören, wie ich.)