Eigentlich mochte es die Nacht – aber dieses neue Abenteuer war einfach zu spannend.
„Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler ist bei uns längst zu einem echten Lieblingsbuch geworden – so sehr, dass es regelmäßig wieder aus dem Regal geholt und erneut gelesen werden muss. Die Geschichte dreht sich um ein kleines, neugieriges Gespenst, das eigentlich nur nachts durch die Burg Eulenstein spukt. Doch eines Tages passiert etwas Unerwartetes: Es wacht plötzlich am helllichten Tag auf – und damit beginnt ein spannendes Abenteuer, bei dem es nicht nur für ordentlich Chaos sorgt, sondern auch einiges über die Welt der Menschen lernt. Was uns besonders gefällt, ist, wie spannend die Geschichte erzählt ist. Man merkt sofort, dass hier mit viel Gefühl für Kinder geschrieben wurde – es bleibt durchgehend fesselnd, ohne jemals zu überfordern. Gleichzeitig steckt auch ein geschichtlicher Aspekt darin, der kindgerecht und ganz nebenbei vermittelt wird, was ich wirklich toll finde. Ein weiterer Punkt, den ich sehr schätze, ist die Sprache des Buches. Sie hat einen ganz eigenen Charme und wirkt angenehm „unaufgeregt“ – man spürt, dass das Buch aus einer anderen Zeit stammt, weit entfernt von unserer modernen, oft hektischen und „handybelasteten“ Welt. Wir haben jedes Mal aufs Neue Spaß daran, in diese Geschichte einzutauchen, gemeinsam zu lesen und mitzufiebern. Für uns ist es ein zeitloser Kinderklassiker, den ich wirklich jedem ans Herz legen kann.









































