
Eine spannende Story mit interessanten Themen und gut ausgearbeiteten Figuren. Allerdings mit einem Schreibstil, der für mich das Leseerlebnis etwas erschwert hat.
Rezension: „Kalte, kalte Knochen“ – Katy Reichs Ich habe vor vielen Jahren schon einige Bücher von Katy Reichs gelesen und sie eigentlich sehr positiv in Erinnerung gehabt. Außerdem liebe ich die Serie Bones, die ja auf ihrer Figur basiert. Umso gespannter war ich auf dieses Buch. Die Story selbst hat mir gut gefallen. Der Fall ist spannend aufgebaut und die Grundidee funktioniert wirklich gut. Besonders interessant fand ich den kritischen Blick auf den Umgang mit Veteranen in den USA. Soldaten kämpfen für ihr Land und kommen oft mit schweren körperlichen oder psychischen Folgen zurück und werden dann von ihrem eigenen Land weitgehend allein gelassen. Dieses Thema fand ich sehr stark und wichtig. Mit Temperance Brennan hatte ich allerdings ein bisschen meine Schwierigkeiten. Durch die Serie kenne ich sie als sehr rational und analytisch. Im Buch wirkt sie deutlich emotionaler und reagiert teilweise ganz anders, als ich es erwartet hätte. Was mir leider wirklich Probleme gemacht hat, war der Schreibstil. Er wirkte auf mich oft sehr abgehackt und sprunghaft. Teilweise musste ich Sätze oder Absätze noch einmal lesen, weil Gedankensprünge für mich schwer nachvollziehbar waren. Auch die vielen Fachbegriffe waren stellenweise etwas viel. Der Einstieg ins Buch fiel mir daher ziemlich schwer. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto spannender wurde sie. Am Ende wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Eure Isi










