Thematisch gut. Aber schwer zu lesen.
Das Buch hat mich gerade nachdem ich Quality Land gelesen habe sehr interessiert. Thematisch und inhaltlich ist es sehr gut gefüllt. Es erklärt wenn auch in schwieriger Wortwahl die aktuelle Gegebenheiten mit der Perspektive aus der Vergangenheit insbesondere dem kalten Krieg. Leider durch die Wortwahl des Autoren liest sich das Buch mehr als schlecht. Nach kurzen Passagen hatte ich meistens schon keine Lust mehr weiterzulesen, weil das Buch mit Fremdwörtern gespickt ist, die sage ich mal nicht im normalen Sprachgebrauch zu finden sind. Ich will nicht sagen, dass das Buch nur was für Akademiker ist, weil ich glaube selbst die hätten Schwierigkeiten das Buch vollends zu verstehen. Zumindest ohne einen Duden zu benutzen. Das reduziert das Lese Vergnügen. Ich verstehe auch nicht warum man so eine Wortwahl bei so einem guten Thema nutzen möchte. Das könnte aber auch der Grund sein warum das Buch sich nicht so gut verkauft. Schade finde ich auch, dass das Buch faktisch nur 296 Seiten zu lesen hat. Aber das ganze Buch hat eine Seiten Angabe von 351 Seiten. Der Rest ist halt einfach nur Glossar und eine Ansammlung von Zitaten und Quellenhinweisen. Das finde ich sehr schade und enttäuscht ein bisschen über den Inhalt hinweg. Letztendlich bin ich froh dieses Buch beendet zu haben. Aber ich muss ehrlich sagen, ich hätte es am liebsten gar nicht erst angefangen. Nur ich kann einfach nicht ein Buch weglegen, wenn ich es angefangen habe. Für alle, die ihren Wortschatz erweitern wollen und sich wirklich durch diese harte Literatur kämpfen möchten, kann ich es tatsächlich empfehlen. Von der Wortwahl her hat es mich weitergebracht. Aber so möchte ich nicht lesen.
