Das Buch hat mich leider nicht überzeugt und die Handlung war sehr undurchsichtig.
4/5
„Nicht mein Ding“ ist ein trauriger, kurzweiliger Roman, zwischendurch immer mal wieder lustig, auf die gute Art. Aber zum großen Teil ist das Buch traurig, beklemmend, man muss mitfühlen. Ich mochte es gern.
Puh, ich wollte das Buch echt mögen aber ich fand die Erzählweise und die Zeitsprünge ziemlich anstrengend. Es gibt eigentlich keine likeable Charaktere. Alles in allem eher zäh.
Eine meiner Lieblingsautorinnen, die meiner Meinung nach leider viel zu unbekannt ist! Großartige Romane über emanzipierte Figuren, Emotionen und Fragen der heutigen Gesellschaft und alles in sehr literarischen Sprache verpackt. Ich finde sie großartig. Sollte unbedingt mehr gelesen werden.
Nicht mein Ding von Jami Attenberg ist die Geschichte von Andrea, einer waschechten New Yorkerin, die eigentlich Künstlerin werden wollte, ihren großen Traum aber gegen einen ungeliebten Job getauscht hat. Und so lebt sie allein in New York, frönt Alkohol- und Drogenexzessen und kann keine Beziehung dauerhaft aufrechterhalten. Nach und nach erfährt der Leser, dass ihr Leben keineswegs rosig war: der Vater ein drogensüchtiger Musiker, der unter Drogen früh starb, die Mutter ständig bemüht, ihren Kindern trotz des Verlustes ein gutes, wenn auch eher bescheidenes Leben zu bieten. Der Bruder findet die große Liebe, doch das daraus entstandene Kind ist todkrank. In diesem Rahmen lässt Andrea uns an ihren Gedanken und teilweise auch Gefühlen teilhaben. Ich muss gestehen, ich konnte mich nie in diese oberflächliche, egoistische Frau hineinversetzen, die anscheinend nicht weiß, was sie will, dafür aber genau, was „nicht ihr Ding“ ist. Sprachlich ist der Roman gelungen, er liest sich flüssig und man will wissen, wie es mit Andrea und ihrer Familie weitergeht. Mein Fazit: auch wenn dieses Buch wirklich „Nicht mein Ding“ war, ist es gute Unterhaltung und bekanntlich sind Geschmäcker verschieden………
I have nothing but love for this book.





