22. Juli
Rating:3

Schräg.

Wer mit dem Schreibstil des "stream of consciousness" nichts anfangen kann, lasse die Finger von diesem Buch. Allen anderen winkt ein schräges Kammerspiel von zehn Personen, die im Laufe des Buches immer weniger werden - sowohl von der Anzahl als auch vom Körperumfang her. Viel Merkwürdiges passiert in der abgehalfterten Pension, bis zu einem erst auf den zweiten oder dritten Blick furiosen Finale. Der Leser braucht etwas Geduld mit dem Buch, aber dann kann man eigentlich nicht mehr aufhören. Ich fürchte nur, dass man mit einem Re-Read eher weniger Freude haben wird.

Salzruh
Salzruhby Susan KrellerSchöffling
15. Mai
Rating:3

“”Dieter”, probiert sie leise, das lässt sich gut sprechen, auch wenn es kein schöner Name ist und eher nach Schrankwand klingt, als nach Rettung in der Not, eher nach Feinripp als nach hellblauen Augen.”

Ich hätte es so gern gemocht, schon allein weil ich die Sprache mochte und Spaß an Formulierungen hatte, aber leider hat es spätestens ab der Hälfte arge Längen. Da es mich nicht richtig fesseln konnte, bin ich andauernd mit den Namen durcheinander gekommen und hab echt gekämpft. Ständig wurde angekündigt, dass bald etwas passieren würde und passiert ist leider genau… nix. Hm.

Salzruh
Salzruhby Susan KrellerSchöffling