5. Apr.
Rating:5

5 Sterne sind nicht objektiv gewertet

Ich konnte dieses Buch in Bezug auf meine Sternebewertung nicht ganz objektiv beurteilen, möchte aber eine Rezension auf literarischer Ebene abgeben. Für mich als Christ hat das Thema der Auferstehung natürlich einen besonderen Stellenwert. Dennoch denke ich, dass dieses Buch auch aus der Perspektive von jemandem, der dem Christentum nicht angehört, interessant und ansprechend sein kann. Es erzählt die Geschichte eines Autors, der ursprünglich die Auferstehung widerlegen möchte. Auf seinem Weg stößt er jedoch auf eine so erdrückende Beweislage, dass er sich schließlich eingestehen muss, dass die Wahrscheinlichkeit für die Wahrheit deutlich größer ist als die einer erfundenen Geschichte. So findet er letztendlich zum Glauben und damit auch zu innerem Frieden. In gewisser Weise erinnert das Buch an „Siddhartha“ von Hermann Hesse, wobei hier eine eher alltagssprachliche Ausdrucksweise verwendet wird und nicht die poetisch-dichterische Sprache, die man von Hesse kennt. Ich empfinde dieses Buch als ein starkes Zeugnis und denke, dass es auch für Leser einen Mehrwert bieten kann, die sich offen und ohne Vorurteile mit Fragen nach dem Sinn des Lebens beschäftigen. Daher ist dieses Buch für mich eine klare Empfehlung.

Die Tatsache der Auferstehung
Die Tatsache der Auferstehungby Josh McDowellChristliche Literaturverbreitung