Der Klappentext beschreibt die Handlung recht gut, da muss man nichts zu sagen. Man begleitet die Protagonistin durch Episoden ihres Alltags in denen sie und ihre Freund*innen Sexismus, Rassimus, Queerfeindlichkeit oder Speziesmus erfahren und outcallen. Die Geschehnisse wirken dabei teilweise etwas konstruiert und es war vielleicht auch etwas zu viel Thematik für 200 Seiten. Wenn man sich grundlegend mit Diskriminierungsformen auseinandergesetzt hat sind die vorgebrachten Diskussionen nicht unbedingt neu, aber mir hat es schon nochmal geholfen Dinge als Argument ausformuliert zu lesen. Was ich sehr gut fand und einem die Figuren noch sehr nahe gebracht hat war, dass die Kritik nicht immer nur an Personen außerhalb der Gruppe gerichtet war. Gerade unter Freund*innen kann es schwer sein Diskriminierung zu benennen und das Gruppengefüge kann darunter leiden. Auch der innere Konflikt der Protagonistin war gut, dass sie eben nicht die perfekte Feministin ist, sonder immer wieder merkt, dass auch sie diskriminiert oder, warum sie denn mit ihrer Kritik immer wieder die Stimmung kaputt macht. Da habe ich mich auch wiedergefunden
9. Jan.Jan 9, 2026
Die Schrecklichenby Pia KlempMaro
