Eine pensionierte Arzthelferin begibt sich mit ihrem Hund auf Ermittlungsreise
Anne-Maj ist eine ehemalige Arzthelferin, die nebenbei in einem Trödelladen arbeitet. Mit einigen anderen hält sie den Laden nach dem Tod des Besitzers auf fahrt. Als dann plötzlich die Witwe des Trödelladenbesitzer stirbt, kommt es Anne-Maj etwas komisch vor. Sie begibt sich, auf Abraten der Polizei auf die Reise und ermittelt. Sind nimmt vom verdächtigen, heimlich und mit Tricks, Alibis ab. Doch dann steht sie dem mörder gegenüber und der Held des Tages, wird kein geringer sein, als ihr Dackel. Erinnert hat mich das etwas an die Reihe um „Miss Merkel“. Bloß hat mir hier der Witz gefehlt. Man lernt die „alten Damen“ des Trödelladen kennen. Und vorallem Anne-Maj der ihre Gedanken sich öfters um‘s essen und um ihre etwas fülligere Figur drehen. Diese Thematik war mir zu oft aufgegriffen worden. Um sich ein Bild von der Protagonistin zu machen, ganz fein, aber keine Nebenhandlung bitte. Auch die Enkelin struggelt mit dem Essen… schwierig, wenn man bedenkt das sie 10 ist. Und ja… mir ist es durchaus bewusst, dass Essstörungen kein Alter kennen. Doch das Thema war am Ende nur so „Ich hab das gemacht weil…“ & gut. Dennoch hatte ich Spaß beim lesen. Wir befinden uns in einem dänischen Setting. Das alleine macht es gemütlich & kuschelig. Es gibt eine Handlung, die sich durch das Buch bewegt und keine Längen aufzeigt. Man will wissen, was passiert ist und ich hatte keinen Verdacht. Man liest ganz leicht, angenehm durch die Seiten. Kein Buch, was unbedingt gelesen werden muss. Doch als leichtes, witziges und Sterotypisches Buch lesenswert.






