Ein sonderbares Epos. Jede Menge vor Liebe durchdrehende oder in Ohnmacht fallende Ritter, überraschend daherkommende Überreaktionen und ein gerüttelt Maß an verkomplizierenden Lösungsansätzen - soweit so genretypisch. Doch irgendwie steh ich hinsichtlich der Kernaussage des Ganzen immer noch ein wenig auf dem Schlauch. Außerdem hat all das empörend wenig mit Georgien zu tun, was ja schon einer der Hauptgründe für die Lektüre gewesen ist. Andererseits blitzt dann doch ab und an sowas wie erfrischende Ironie oder eine bemerkenswerte Lebensweisheit auf. Dazu noch die Illustrationen von Kat Menschik. Kann man schon mal lesen...
Der Held im Pardelfellby Tilman SpreckelsenGaliani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
