To set the scene: Vor 8 Jahren sitzt Baby-Raphael in einem Buch-Café und sieht dieses Buch auf einem Regal. Der Umschlag weckt sofort sein Interesse, er kommt so oft er kann in das Café und blättert in dem Buch während er Kaffee schlürft. Leider hat Baby-Raphael das Buch nie zu Ende gelesen, und deswegen tat ich es für ihn. Und leider liest sich dieses Buch — eine Ansammlung von Gedankenfetzen eines depressiven Mannes — mit 23 nicht mehr edgy und cool, sondern nervig prätentiös. Ich finde es gab noch ein paar gute Abschnitte, aber das Gesamtprodukt glich eher dem Scrollen durch die Tweets eines pseudo-intellektuellen Incels.
Das ist eigentlich allesby Tobias PremperSteidl Verlag
